Hilfsnavigation

Logo Landkreis Oberhavel - direkt drüber
Die Weltkarte

Aktuelle Meldungen der Bildungskoordinatoren

Das aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung geförderte Projekt "Kommunale Bildungskoordination für Neuzugewanderte" informiert über sprachliche sowie non-formale Bildungsangebote für Neuzuwanderte im Landkreis Oberhavel und vernetzt haupt- und ehrenamtliche Bildungsakteure. Gemeinsam mit verschiedenen Fachdienstbereichen der Landkreisverwaltung, Bildungsträgern und gesellschaftlichen Akteuren arbeitet die Bildungskoordination daran, Kursangebote und Projekte sich verändernden Bedarfen anzupassen und aufkommenden Herausforderungen mit neuen Ideen zu begegnen.

Auf dieser Seite finden Sie regelmäßig aktuelle Meldungen der Bildungskoordinatoren des Landkreises Oberhavel.

Seminar zum Thema "Ich bin so frei?!"

Der Verein Hoch3 e. V. organisiert für geflüchtete Familien ein Seminar zum Thema "Ich bin so frei?!". Dabei geht es um den Freiheitsbegriff, die Bedeutung und Grenzen der Freiheit für die eigene Familie und sich selbst – als Kind, Jugendliche beziehungsweise Jugendlicher, Eltern, Geflüchtete beziehungsweise Geflüchteter – auch in Zeiten von Corona. Anmelden können sich Familien mit Kindern im Teenager-Alter. Das kostenlose Seminar findet vom 27.06.2020 bis 03.07.2020 im Potsdamer Seminar- und Gästehaus Hochland statt. Die Bundeszentrale für politische Bildung fördert die Maßnahme im Rahmen des Projekts "Ja, Du – Diversifizierung und Teilhabe in der Zivilgesellschaft". Mehr Details und Anmeldeinformationen finden Sie in diesem Flyer.   

Übersicht von Sprach- und Integrationskursen aktualisiert

Die Wiederaufnahme von Sprach- und Integrationskursen im Rahmen eines Präsenzunterrichts ist wieder möglich. Dies erfolgt natürlich unter Einhaltung der landesrechtlichen Hygienevorgaben und unter Berücksichtigung der Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts. Für Kurse, die noch nicht beendet und abgewickelt wurden, können wieder fortgesetzt werden. Ausgefallene Kurse können jetzt nachgeholt werden. Die aktuelle Sprachkursübersicht finden Sie hier sowie in der rechten Spalte unter Dokumente.

Bei Fragen und Unsicherheiten wenden Sie sich bitte an die Bildungskoordination.

InWeA – Individuelle Wege in Arbeit für Menschen mit Fluchterfahrungen

Für Geflüchtete, die sich in psychosozialen Problemlagen befinden oder von psychischer Beeinträchtigung betroffen sind, gestaltet sich die Arbeitsmarktintegration besonders schwierig. Abhilfe bietet dabei das individuelle Einzelcoaching "InWeA - Individuelle Wege in Arbeit für Menschen mit Fluchterfahrungen". Das Angebot der WIB - Weißenseer Integrationsbetriebe GmbH setzt sich aus sechs Modulen zusammen und beinhaltet unter anderem die Planung von konkreten Schritten des beruflichen Weges von Teilnehmenden, die Begleitung bei praktischen Erprobungen im Betrieb oder im Rahmen eines Praktikums. Darüber hinaus suchen die InWeA-Trainer zusammen mit den Programmteilnehmenden nach Lösungen für berufliche oder persönliche Probleme, die einer Arbeitsaufnahme im Wege stehen.

Die Mitarbeitenden von InWeA verfügen über eine pädagogische oder psychosoziale Ausbildung sowie fundierte Kenntnisse von interkulturellen und psychosozialen Unterstützungsangeboten. Zudem sind sie erfahren in der Beratung von Menschen mit Fluchterfahrungen, die eine Erkrankung, Behinderung und/oder psychische Belastungen haben.

Die Beratung im Rahmen von InWeA kann auf Deutsch, Englisch, Französisch, Arabisch und in deutscher Gebärdensprache erfolgen. Für weitere Sprachen stehen Sprachmittelnde zur Verfügung.  

"InWeA – Individuelle Wege in Arbeit" ist eine vom Jobcenter Oberhavel und der Agentur für Arbeit anerkannte Maßnahme. Sie wird durch einen Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein (AVGS) finanziert und ist für die Teilnehmenden kostenlos. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an das Team Asyl im Jobcenter Oberhavel oder an die Agentur für Arbeit in Oranienburg. Die Maßnahmennummer lautet 955/75/20. Nähere Informationen zu InWeA finden Sie auf der Webseite der WIB - Weßenseer Integrationsbetriebe GmbH oder in diesem Flyer.

 

Planspiel "Next Step: Democracy!"

Der Verein Politik zum Anfassen e. V. organisiert für Geflüchtete, Freiwillige und ehrenamtlich Tätige das Planspiel "Next Step: Democracy!", das in analoger oder digitaler Version in Form von Online-Seminaren durchgeführt wird. "Next Step: Democracy!" will die Demokratie erlebbar machen und die kommunale Selbstverwaltung näher bringen. Durch die Einbeziehung der Geflüchteten in das Projekt soll zugleich die Integration in den Kommunen vorangetrieben werden. Der Austausch mit Vertreterinnen und Vertretern der lokalen Politik soll einen Beitrag zur Weiterentwicklung von Ideen für die eigene Kommune leisten. Detaillierte Informationen zum Projektablauf finden Sie hier. Sind Sie an der Durchführung dieses kostenfreien Planspiels in Ihrer Stadt oder Gemeinde interessiert? Dann melden Sie sich bei Politik zum Anfassen e. V. unter planspiele@politikzumanfassen.de

Richtlinie zur Förderung von Integrationsmaßnahmen aus Mitteln der Integrationspauschale tritt in Kraft

Am 27.05.2020 hat der Kreistag die Richtlinie des Landkreises Oberhavel zur Förderung von Integrationsmaßnahmen aus Mitteln der Integrationspauschale beschlossen. Mit dem Inkrafttreten der Förderrichtlinie leitet der Landkreis aus Mitteln der Integrationspauschale jeweils einen Beitrag in Höhe von 330.000 Euro (Kleine Integrationspauschale) für die Jahre 2020 und 2021 an die Städte und Gemeinden des Landkreises sowie das Amt Gransee und Gemeinden weiter. Darüber hinaus stellt der Landkreis ebenfalls aus diesen Mitteln 100.000 Euro für weitergehende projektbezogene Maßnahmen der Städte und Gemeinden zur Verfügung.

Mit den Mitteln können bereits erfolgreich laufende sowie neue Integrationsmaßnahmen in den Bereichen

  • Integration durch Sprache
  • Sozialraumorientierte Integration von Geflüchteten
  • Interkulturelle Öffnung der Kommunen
  • Partizipation und Begegnung

gefördert werden. Im Mittelpunkt der Maßnahmen sollte der gezielte Abbau von noch bestehenden Integrationsdefiziten stehen. Erstrebenswert sind zudem solche Projekte, von denen besonders integrationsbedürftige Personen profitieren können, die von den bisherigen Maßnahmen nicht erreicht wurden.

Die Städte und Gemeinden sind berechtigt, die Mittel aus der Kleinen Integrationspauschale mit eigener Bescheiderteilung an Dritte weiterzuleiten. Letztempfänger sind im Landkreis Oberhavel tätige gemeinnützige, rechtsfähige Vereine, Verbände und Gesellschaften, gGmbHs, Stiftungen, Initiativen und Einzelpersonen (hier vornehmlich Ehrenamtsinhaber). Ausgeschlossen sind direkte Zuschüsse an die zu fördernden Personen selbst.

Detaillierte Informationen zum Gegenstand der Förderung, zum Förderumfang, zur Höhe der Zuwendungen und zu Verwendungsnachweisverfahren finden Sie hier. Bei inhaltlichen Fragen zur Förderrichtlinie, insbesondere zu den Förderbereichen und Möglichkeiten zur Umsetzung einzelner Maßnahmen, steht Ihnen die Bildungskoordination gern zur Verfügung.

Chancenpatenschaften für Schülerinnen und Schüler mit und ohne Fluchthintergrund

Viele neu zugewanderte Schülerinnen und Schüler haben noch Schwierigkeiten, im schulischen Alltag anzukommen. Fehlende Deutschkenntnisse erschweren die Integration und das Aufnehmen des Unterrichtsstoffes. Um die Kinder zu unterstützen, stiftet der Landesverband der Kita- und Schulfördervereine Berlin-Brandenburg e. V. (lsfb) im Rahmen des Bundesprogramms "Menschen stärken Menschen" sogenannte Chancenpatenschaften.

Bei den Chancenpatenschaften bilden jeweils zwei junge Menschen ein Team, erkunden die Welt zusammen, lernen und verbringen ihre Freizeit gemeinsam. Gemeinsam mit den Engagierten aus den Schulfördervereinen erarbeitet lsfb Maßnahmen und Aktivitäten für die Tandemprojekte, die Kinder und Jugendliche mit unterschiedlichen Teilhabechancen gleichberechtigt unterstützen, das Lernen von- und miteinander ermöglichen, das Miteinander an Schulen stärken, längerfristige Beziehungen und Freundschaften aufbauen sowie Vorurteile und Ängste im alltäglichen Miteinander abbauen.

Im Rahmen der Chancenpatenschaften fördert lsfb unter anderem Begegnungs- und Sommerfeste, kulturelle, kreative oder sportliche Aktivitäten an der Schule oder an anderen Orten. Auch in Kindertagesstätten werden Chancenpatenschaften initiiert, in deren Rahmen auch Familien gemeinsame Aktivitäten verbringen.

Ausführliche Informationen zu den Chancenpatenschaften finden Sie hier: https://www.lsfb.de/. Sie sind interessiert? Dann nehmen Sie mit dem lsfb Kontakt auf, in diesem Sie dieses Online-Formular ausfüllen und absenden. Die Bildungskoordination steht Ihnen bei Fragen zum Projekt Chancenpatenschaften ebenfalls gern zur Verfügung.

Virtuelle Lernbetreuung für Schülerinnen und Schüler

Während der Schulunterricht schrittweise wieder aufgenommen wird, werden sich der Präsenzunterricht und die von den Lehrkräften im Homeoffice betreuten Phasen des häuslichen Lernens abwechseln. In dieser für die Schülerinnen und Schüler schwierigen Zeit bietet Corona School e. V. eine virtuelle und kostenlose Lernbetreuung an. Schülerinnen und Schüler, die sich auf der Webseite https://www.corona-school.de/schueler-form registrieren, werden mit den ehrenamtlich tätigen Studierenden verbunden. Es folgen ein erstes digitales Kennenlerngespräch sowie ein Unterricht per Video-Chat. Die Studierenden bearbeiten mit den Schülerinnen und Schülern Schulaufgaben und wiederholen bei Verständigungsschwierigkeiten den Stoff.

Alle Video-Gespräche können mit einem Smartphone geführt werden. Zum Einsatz kommt der kostenlose Video-Dienst Jitsi, der als App heruntergeladen werden kann.

Berufssprachkurse des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF)

Viele Neuzugewanderte, die eine berufliche Tätigkeit aufnehmen oder eine Ausbildung aufgenommen haben, befinden sich noch im Spracherwerbsprozess. Die Berufssprachkurse des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF) können in diesem Zusammenhang für Unternehmen und Beschäftigte Abhilfe leisten.

Die Berufssprachkurse bauen auf den Integrationskursen auf und können berufsbegleitend oder in Teilzeit besucht werden. Unternehmen stellen Beschäftigte, die innerhalb der Arbeitszeit einen Kurs besuchen, unter Lohnfortzahlung frei. Die Voraussetzung für die Teilnahme an einem Berufssprachkurs ist das Sprachniveau B1. Das Angebot umfasst Basiskurse, Spezialmodule unter B1, fachspezifische Module für die Branchen Handel, Gewerbe und Technik sowie Spezialmodule für das Anerkennungsverfahren (für nichtakademische Gesundheitsberufe und akademische Heilberufe). Vor allem im Rahmen der fachspezifischen Module, in denen nicht die abschließende Prüfung im Vordergrund steht, kann das branchenspezifische Fachvokabular in den Mittelpunkt des Kurses gestellt werden. 

Die Kurse werden von den vom BAMF-zertifizierten Kursträgern durchgeführt. Für die Teilnahme muss eine Berechtigung vom BAMF und für Arbeitssuchende vom Jobcenter Oberhavel beziehungsweise der Agentur für Arbeit ausgestellt werden. Der BAMF-Antrag für Beschäftigte kann hier heruntergeladen werden. Das BAMF fördert die beruflichen Sprachkurse mit einer Mindestteilnehmerzahl von 7 Personen. Beschäftigte müssen für die Hälfte des Kostenbeitrags (in Höhe von 2,07 Euro pro Unterrichtseinheit) aufkommen. Allerdings kann nach dem Kursabschluss die Erstattung der Hälfte der Kosten beantragt werden. Die Zahlung des Kostenbeitrags für Beschäftigte kann auch durch Arbeitgeber erfolgen. Für Auszubildende entstehen keine Kosten.

Um den Start eines beruflichen Sprachkurses zu ermöglichen, können zum Beispiel mehrere Unternehmen aus einer Branche bei der Bildungsmaßnahme eine Kooperation eingehen. Mehr Details zum Berufssprachkurs finden Sie auf der Webseite des BAMF. Die Kommunale Bildungskoordination steht bei Fragen für Unternehmen gern zur Verfügung.

Bildwörterbuch WillkommensABC

Das Bildwörterbuch WillkommensABC vom Kinder- und Jugendbuchverlag ArsEdition bietet neu zugewanderten Menschen einen ersten Zugang zur deutschen Sprache. WillkommensABC enthält 150 Begriffe, die auf Deutsch und Englisch vorgelesen werden. Das Buch kann hier kostenlos als PDF-Datei, E-Book oder App heruntergeladen oder ausgedruckt und auf Smartphones oder Tablets gelesen werden.

Kostenloses Angebot der Stadtbibliothek Oranienburg

Aktuell bietet die Stadtbibliothek Oranienburg ein kostenloses Angebot für E-Audios und E-Books an. Um den Zugang zur kostenlosen Ausleihe der E-Audios zu erhalten, schicken Sie bitte eine E-Mail an stadtbibliothek@oranienburg.de mit Ihrem Namen, Geburtsdatum und aktueller Adresse. Nachdem Sie die Zugangsdaten (die Zugangsnummer und das Passwort) bekommen haben, laden Sie die App "Onleihe" im Play Store oder App Store herunter, wählen Sie in der App die Stadtbibliothek Oranienburg und geben Ihre Anmeldedaten ein, indem Sie auf "anmelden" klicken. Wenn Sie auf die Lupe klicken und einen Suchbegriff eingeben (zum Beispiel "für Kinder"), bekommen Sie einen guten Überblick über das Angebot, das Sie suchen.   

Digitale Ausstellung zum Ende des Zweiten Weltkrieges

Anlässlich des 75. Jahrestags des Endes des Zweiten Weltkrieges starteten die virtuelle Ausstellung “Nach Berlin“, eine Podcastreihe sowie die Augmented-Reality-App “Augmented Berlin“. Ausgehend von verschiedenen symbolischen Orten in Berlin präsentieren diese in deutscher und englischer Sprache die historische und aktuelle Dimension des Themas. Für die Ausstellung wurden 20 Handlungsstränge entwickelt, die sich rund um die Originalschauplätze wie Reichstagsgebäude, Brandenburger Tor, Alexanderplatz und KZ-Gedenkstätte Sachsenhausen abspielen. Wichtiger Bestandteil der Ausstellung sind zahlreiche Zeitzeugenberichte sowie mehr als 250 historische Fotos.

Die insgesamt sieben Podcastfolgen widmen sich einem konkreten Thema, das sich am historischen Geschehen festmacht und die Menschen bis in die Gegenwart beschäftigt – von Antifaschismus bis Zivilcourage.

In der Augmented-Reality-App "Augmented Berlin" erleben die Nutzerinnen und Nutzer visuell lebendige Erzählungen, die auf Interviews sowie Autobiografien basieren. Die App kann im App Store und im Play Store heruntergeladen werden.

Deutschlernen mit Hörspielen

Hörspiele sind eine wertvolle Ergänzung zum Vorlesen und unterstützen die Entwicklung von aktiver Zuhörkompetenz, Sprache, Kreativität und Empathie. Die Kinder können ihren Wortschatz erweitern und festigen. Darüber hinaus machen sie sich mit Satzbau und Grammatik vertraut. Durch das Anhören neuer Geschichten lernen sie verschiedene Charaktere, Situationen sowie Handlungen kennen. Auf diese Weise können sie ihre eigenen Reaktionsweisen, Umgangsformen sowie Konfliktlösungsstrategien erweitern. Beim Zuhören erschaffen Kinder Bilder zur Geschichte, wodurch Kreativität und Vorstellungskraft angeregt werden. Das Hineinversetzen in handelnde Charaktere trägt zur Entwicklung empathischer Fähigkeiten bei.

Auf folgenden Webseiten können Hörspiele für Kinder kostenlos angehört beziehungsweise heruntergeladen werden:

https://www.ohrenbaer.de/cd_und_mehr/cds/cds.html

https://www.ohrka.de/elternbereich/ueber-ohrka/die-beliebtesten-10/

https://www1.wdr.de/mediathek/audio/kiraka/kiraka-kinderhoerspiel/index.html

 

 

Anwendung "einfach vorlesen!"

In der Anwendung (App) "einfach vorlesen!" erscheinen jede Woche drei kostenlose illustrierte Vorlesegeschichten, die für Kinder ab dem dritten, fünften und siebten Lebensjahr geeignet sind. Die Geschichten können auf dem Smartphone gelesen werden. Die Anwendung "einfach vorlesen!" steht zum Herunterladen im App Store beziehungsweise Google Play Store bereit. Alle Geschichten werden von der Stiftung Lesen ausgewählt. Das Vorlesen und gemeinsame Betrachten von Bilderbüchern ist für die Sprachentwicklung von Kindern von großer Bedeutung. Durch das Vorlesen werden auch ihre soziale und emotionale Entwicklung gefördert. Die Initiatoren der Anwendung sind die Deutsche Bahn Stiftung und die Stiftung Lesen.

Online Deutsch lernen

Da zurzeit nach wie vor kein Präsenzunterricht stattfindet, bietet das vhs-Lernportal die Möglichkeit an, Deutsch im Rahmen eines Online-Unterrichts zu lernen. Im responsiven Design gestaltet, sind die Kurse im vhs-Lernportal auch mit Smartphones optimal nutzbar. Auf dieser mehrsprachigen Webseite wird die Registrierung erläutert. Nachdem die Registrierung abgeschlossen wurde, kann auf dieser Webseite die Wahl eines Sprachkurses vorgenommen werden. Zur Auswahl stehen ABC-Deutschkurs, A1-Deutschkurs, A2-Deutschkurs, B1-Deutschkurs, B1-Deutschkurs sowie B2-Deutschkurs Beruf. Klicken auf einen Kurs, geben Sie ihr Passwort sowie und den Ihnen zugesandten Kurs-Code ein und starten Sie mit dem Unterricht. Bei Fragen steht Ihnen die Bildungskoordination gern zur Verfügung.

Alle Kursteilnehmenden im vhs-Lernportal werden durch eine Tutorin beziehungsweise einen Tutor begleitet, die im Kursverlauf online kontaktiert werden können. Freitextaufgaben der Lernenden werden korrigiert und kommentiert.

Ergänzende Apps zu den Kursen A1-Deutsch (Android und iOS), B2-Beruf (Android), Einstieg Deutsch (Android und iOS) machen zudem die Offline-Nutzung der Kurse möglich, wenn ein permanenter und stabiler Internetzugang nicht gewährleistet ist. Lerninhalte können lektionsweise in die App heruntergeladen werden, wenn Zugang zu einem WLAN besteht.

Das vhs-Lernportal ist ein kostenfreies Lernangebot des Deutschen Volkshochschul-Verbandes e.V. (DVV). Die Kurse im vhs-Lernportal setzen die Rahmencurricula für Integrations- und Grundbildungskurse sowie DeuFöV-Konzepte um. Alle Materialien sind für den Einsatz in vhs-Kursen, in Blended-Learning-Kontexten oder für das individuelle Selbstlernen geeignet.

Die Lernanwendung ANTON

Solange die Schulen geschlossen sind, können die Schülerinnen und Schüler nur von Zuhause aus lernen. Die kindergerecht gestaltete Lernanwendung https://anton.app/de/ kann in dieser schwierigen Situation Abhilfe leisten. Sie ist kostenlos und kann auch mit einem Smartphone bedient werden. In der App wird der Unterricht in den Fächern Deutsch als Zweitsprache (DaZ), Deutsch, Mathematik, Sachunterricht, Biologie und Musik für die Klassen 1 bis 10 angeboten. Die Aufgaben und Lernspiele sind auf den aktuellen Lehrplan zugeschnitten. Die App enthält über 100.000 Aufgaben, mehr als 200 Übungstypen, Lernspiele und interaktive Erklärungen, mit denen die Schülerinnen und Schüler ihre Kenntnisse vertiefen und ausbauen können. Das Projekt "Anton – Lernplattform für die Schule" wird kofinanziert durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE).

Sprach- und Integrationskurse ausgesetzt

Aufgrund der aktuellen Sachlage hinsichtlich des Coronavirus sind alle Sprach- und Integratiosnkurse im Landkreis Oberhavel ausgesetzt. Sobald die Kurse wieder starten können, informieren wir Sie an dieser Stelle.

Integration durch Sport

Zur Integration von neu zugewanderten Menschen gehört mehr als der Besuch von Sprach- und Integrationskursen. Das Ankommen in Deutschland findet auch und vor allem im Rahmen einer beruflichen Tätigkeit, eines ehrenamtlichen Einsatzes, in Vereinen, Sprachcafés sowie beim Sport statt. Das bundesweite Programm "Integration durch Sport" setzt hier an und fördert mit unterschiedlichen Maßnahmen die Integration von Neuzugewanderten in den Sport. In den Sportvereinen können Sprachbarrieren, kulturelle Vorbehalte und Berührungsängste abgebaut werden. Dadurch wird nicht nur eine gleichberechtigte Teilhabe am Sport, sondern auch am gesellschaftlichen Leben ermöglicht.

In Brandenburg ist die Brandenburgische Sportjugend im Landessportbund Brandenburg e.V. für die Umsetzung des Programms "Integration durch Sport" zuständig.  Zu den Unterstützungsmaßnahmen der Brandenburgischen Sportjugend zählen unter anderem:

  • Beratung von Sportvereinen zur Integration von Menschen mit Zuwanderungshintergrund
  • Unterstützung der integrativen Vereinsarbeit
  • Entwicklung von spezifischen Angeboten zur Einbeziehung von Migrantinnen und Migranten in den Sport
  • Qualifizierung von Haupt- und Ehrenamtlichen für die Integrationsarbeit im Sportverein

Detaillierte Informationen zum Programm sowie zu den möglichen Unterstützungsmaßnahmen und Ansprechpersonen in der Brandenburgischen Sportjugend finden Sie hier.

Elterntraining zum Kindergartenbesuch

Die Bemühungen der Kindertagesstätten, den Kindern aus neu zugewanderten Familien alle verfügbaren Möglichkeiten zu ihrer Bildung und Integration einzuräumen, stoßen oftmals auf Schwierigkeiten. Das hat nicht nur mit Sprachbarrieren zu tun, die eine gute Kommunikation von Erzieherinnen und Erziehern mit den Eltern und somit das Ankommen der Kinder erschweren. Neu zugewanderte Eltern sind geprägt von Sitten und Gewohnheiten ihrer Heimatländer, manche von ihnen sind traumatisiert. Die Kindertageseinrichtungen sind somit herausgefordert, mit neuen Ansätzen die Aufnahme und das Ankommen der Kinder zu erleichtern. Die PuR gGmbH hat ein Konzept für ein Elterntraining erarbeitet, das zur Integration neu zugewanderter Kinder beiträgt. Die Bildungskoordination sprach über das Konzept mit Katharina Jagodzinski von der PuR gGmbH, die an der Grundschule Nord in Hennigsdorf die Sozialarbeit verantwortet und das Elterntraining durchgeführt hat.  

Frau Jagodzinski, das Elterntraining besteht aus 7 Modulen. Welche Themen stehen dabei im Vordergrund?

Das Training wurde aufeinander aufbauend konzipiert, Startpunkt war immer ein Gesamtüberblick – was bedeutet eine Kindheit in Deutschland, was ist eine Kita – gefolgt von den unterschiedlichen Bausteinen, die uns sinnvoll erschienen.

  1. Kindheit in Deutschland
  2. Was ist eine Kita – Tagesabläufe, Inhalte, pädagogischer Rahmen
  3. Was braucht mein Kind? – Ernährung in der Kita, „Der Rucksack“
  4. Absprachen und Vereinbarungen – Wer darf wie abholen, warum braucht die Kita Informationen, wie sprechen wir Dinge, die uns wichtig sind, an?
  5. Die Rolle der Eingewöhnung
  6. Essen und Trinken
  7. Kommunikation, Zusammenfassung und „Schnuppereinheit“ in einer Kita

Wichtig war es uns, alle relevanten Punkte, die bei Eltern Fragezeichen auslösen, zu besprechen. Wir agierten dabei aus unterschiedlichen Perspektiven – im Gespräch mit den Kitaleitungen der Stadt Hennigsdorf erörterten wir die Ansatzpunkte. Katharina Malorny, seit dem Schuljahr 2015/2016 Sozialarbeiterin an der Grundschule Theodor Fontane Hennigsdorf, ließ ihre Erfahrungen aus der praktischen Arbeit in einer Kita einfließen und ich nahm die Rolle der Mutter eines Kitakindes ein. So entstand ein Gesamtkonstrukt, das es zuließ, viele relevante Punkte zu beleuchten.

Am Beispiel der Ampel-Kommunikation ließ sich dann gut ablesen, wie stark die Sprachbarriere wirken kann, wie einfach aber auch diese zu überwinden sind, ohne dass eine Seite sich nicht ausreichend informiert sieht. Die Notfallkarte macht es zudem für weitere Akteure (beispielsweise Rettungsdienste) einfach, sich über den aktuellen grundsätzlichen Zustand des Kindes zu informieren, wenn Eltern zum Beispiel noch nicht vor Ort sind oder die Emotionen eine Kommunikation erschweren.

Ein Modul widmet sich den Bedürfnissen der Eltern. Woran sind die Eltern neu zugewanderter Kinder ganz besonders interessiert?

Die Eltern, die wir kennenlernen durften, wünschten sich vor allem eine umfassende Information über den Ablauf – was ist eine Kita überhaupt, was darf mein Kind, was darf ich? Es herrschte eine große Unsicherheit in Bezug auf die Abholsituation und die Betreuungszeiten. Wir erlebten offene Eltern, die sich sehr für die pädagogische Arbeit interessierten, andere benötigten den Kitabesuch, um einen Sprachkurs zu machen. Gerade Eltern aus eher ländlichen Regionen war die Kita an sich kein geläufiger Begriff. Wichtig war auch immer wieder, die Eltern zu ermutigen, erlebte Traumata anzusprechen. Auf diese Weise können Fachkräfte vor Ort auch wissen, dass Situationen entstehen können, die alle Akteure herausfordern.

Auch die Kommunikation in einfacher Sprache – die Umsetzung erfolgte im Ampelsystem - war ein wichtiger Punkt. Integration sollte über eine beidseitige Öffnung geschehen, das heißt der Aushang von Informationen mindestens auch in englischer Sprache sollte keine Besonderheit sein, wenn Familien mit Migrationshintergrund eingegliedert werden sollen.

Die VorKita befindet sich seit 2016 bereits im 10. Durchgang. Welche Erfahrungen haben Sie in der Projektdurchführung der letzten Jahre gesammelt?

Aufgrund personeller Engpässe im Rahmen der Sozialen Arbeit an Grundschule übergaben wir die Durchführung der VorKita an den Fachdienst Familie, Jugend, Integration der Stadt zurück, wo er nach Bedarf weitergeführt wurde.

Insgesamt war die Rückmeldung der Eltern durchweg positiv. Die Einrichtungen setzten ihre Hilfsmittel - soweit mir bekannt - anfänglich ein und reduzierten dann nach Bedarf. Zusammenfassend scheint die VorKita ein gelungenes Projekt im Sinne der Integration der betroffenen Familien zu sein. Dabei verstehen wir unter der VorKita immer ein agiles System, welches beliebig ausführbar sein darf. Das heißt, die Öffnung für Familien ohne Migrationshintergrund ist möglich und sicher sinnvoll – als Elterntraining im Rahmen von Quartiersmanagement, als reine Informationsveranstaltung in gekürzter Form – denkbar sind viele Ansätze.

Wichtig ist und bleibt auch der Mut zum Scheitern – es war in der Konzeptphase nicht klar, inwieweit der Ansatz praktikabel sein würde, wie die Eltern reagieren könnten, ob die Einrichtungen die Module überhaupt entlastend wahrnehmen würden. Im Zweifelsfall hätten und haben wir nachgesteuert.

Können andere Kindertagesstätten im Landkreis von Ihren Erfahrungen profitieren und Ihr Konzept des Elterntrainings einsetzen?

Das Konzept ist laut Geschäftsführerin der PuR gGmbH offen für alle Einrichtungen, die sich dafür interessieren. Ich berate die Fachkräfte gerne dazu im Einzelfall – wer es nutzen möchte, fühle sich eingeladen, dies zu tun!

Katharina Jagodzinski steht bei Fragen zum Elterntraining gern unter der E-Mail-Adresse sozialarbeiter-gsnord@hennigsdorf.de zur Verfügung. Das Konzept des Elterntrainings VorKita kann hier heruntergeladen werden. Das Elterntraining zum Kindergartenbesuch kann hier aufgerufen werden.

 

Wegweiser durch das Gesundheitssystem in Brandenburg für Neuzugewanderte

Manche neuzugewanderte Menschen haben noch Schwierigkeiten, sich im Gesundheitssystem zurecht zu finden. Die Koordinierungsstelle Gesundheitliche Chancengleichheit (KGC) Brandenburg in Trägerschaft von Gesundheit Berlin-Brandenburg e. V. hat für diese Zielgruppe einen Online-Wegweiser veröffentlicht, der bei der Orientierung Abhilfe schaffen soll.

Der mehrsprachige Wegweiser unter dem Titel "How to…" enthält Informationen zu den gesetzlichen Grundlagen der medizinischen Versorgung nach dem Aufenthaltsstatus sowie den Angeboten der Gesundheitsvorsorge und Notfallversorgung. In jedem Themenabschnitt werden Informationen für die jeweilige Zielgruppe vorgestellt - Familien, Kinder, (schwangere) Frauen.  Die Webseite mit dem Wegweiser auf Arabisch, Deutsch, Eng­lisch, Farsi und Russisch  kann hier aufgerufen werden.

ValiKom: Kompetenzen zertifizieren lassen

Viele Neuzugewanderte haben in ihrer Heimat berufliche Fähigkeiten, für die sie zwar keinen Abschluss vorweisen können, mit denen sie aber in der Lage sind, in deutschen Betrieben bestimmte Aufgaben zu übernehmen. Mit dem Projekt der IHK Potsdam "ValiKom Transfer" (Validierung non-formal und informell erworbener Kompetenzen) besteht nun die Möglichkeit, das vorhandene Know-how bewerten und zertifizieren zu lassen, um auf diese Weise eigene Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu erhöhen. Als Referenz wurden die deutschen Aus- und Weiterbildungsabschlüsse herangezogen.

Das Verfahren richtet sich an Ungelernte, Quereinsteiger sowie Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ohne einen Berufsabschluss oder die in einem anderen als dem gelernten Beruf tätig sind. Die Altersuntergrenze liegt bei 25 Jahren.

Überprüft und bewertet werden die beruflichen Kenntnisse schwerpunktmäßig in den folgenden Berufen:

  • Kaufmann und Kauffrau im Einzelhandel
  • Verkäufer/in
  • Fachkraft für Lagerlogistik
  • Fachlagerist/in
  • Kaufmann und Kauffrau für Büromanagement.

Die Teilnahme am ValiKom Transfer ist bis zum 31.10.2021 kostenlos. Alle Details zum Projekt finden Sie hier. Im Jobcenter Oberhavel steht das Team Asyl bei Fragen gern zur Verfügung.

Möglichkeit für einen ehrenamtlichen Einsatz im Mehrgenerationenhaus "Zehdenicker Bienenstock"

Im Mehrgenerationenhaus "Zehdenicker Bienenstock" gestalten Menschen aller Generationen gemeinsam Alltag und Freizeit. "Zehdenicker Bienenstock" bietet Angebote für alle Altersgruppen und hilft, Brücken zu schlagen zwischen Jung und Alt. Im Haus finden unter anderem die Strickrunde, Spielenachmittage sowie die Demenzbetreuung statt. Für Neuzugewanderte bietet sich hier die Möglichkeit für einen ehrenamtlichen Einsatz bei der Tafelausgabe, in der Nähstube sowie im Kreativbereich.

Sind Sie interessiert? Dann melden Sie sich unter der E-Mail-Adresse mgh-zehdenick@alv-brandenburg.de an. 

Sprachcafé in Zehdenick gestartet

Seit dem 20.11.2019 findet im Hallo-Nachbar-Laden in der Marktstraße 2 mittwochs und donnerstags, jeweils von 15.00 bis 18.00 Uhr das Sprachcafé statt. Die Bildungskoordination sprach mit der Leiterin des Hallo-Nachbar-Ladens, Petra Delport, über das neue Projekt.

Frau Delport, warum war es Ihnen wichtig, im Hallo-Nachbar-Laden das Sprachcafé einzuführen?

Gerade wenn Geflüchtete beziehungsweise Asylbewerberinnen und Asylbewerber noch keinen Job oder Ausbildungsplatz oder kleine Kinder haben, sprechen sie zu wenig deutsch und können ihre im Sprachkurs gelernten Sätze kaum anwenden. Dazu kommt oft Scheu, in der Öffentlichkeit nicht perfekt zu sprechen. Das Sprachcafé bietet die Möglichkeit, in einer freundlichen Atmosphäre einfach "losreden" zu können.

Wie unterscheidet sich ein Sprachcafé von einem Deutschunterricht?

Die Grenzen zum Deutschunterricht sind fließend. Im Sprachcafé kommt es nicht zuerst darauf an, korrekt deutsch zu sprechen, sondern, dass wir einander verstehen. Wir helfen dabei, dass man sich mit dem Wortschatz, den man hat, verständigen kann. Aber wir helfen auch oft bei Hausaufgaben zum Deutschunterricht. Wir freuen uns, dass ab der nächsten Woche unser Team größer wird und wir uns auf unterschiedliche Sprachbedürfnisse einstellen können.

Wer besucht das Sprachcafé?

Es kommen junge Frauen, die ihre Sprachkenntnisse verbessern, während ihre Ehemänner zu Hause die Kinder betreuen. Es kommen Männer mit unterschiedlichen Sprachniveaus, die einfach ihre Deutschkenntnisse erweitern wollen oder Hilfe bei ihren Hausaufgaben suchen. Ich empfinde es als besonders schön, wenn sie sich gegenseitig bei der Übersetzung von schwierigen deutschen Worten helfen. Manchmal sind auch Kinder dabei. Sie können durch Kita und Schule gut deutsch. Wir können leider keine Kinderbetreuung anbieten, aber für eine begrenzte Zeit können die Kinder Bücher ansehen oder Malen.

Über welche Themen unterhalten sich die Besucherinnen und Besucher?

Das sind vor allem Alltagsthemen wie Supermarkt, Arzt, Bestellungen im Internet, Feiertage, Hobbys, Essen. Es ist oft lustig, wenn wir uns über kulturelle Eigenheiten unterhalten.

Müssen Teilnehmende über Deutschkenntnisse auf einem bestimmten Niveau verfügen, um das Angebot wahrzunehmen?

Nein. Wir sind auf jeden Wortschatz eingestellt und freuen uns über jeden Besuch!

Bilderwörterbuch für die Agrarberufe und Hauswirtschaft

Die Broschüre der Landwirtschaftskammer Niedersachsen "Mit Sprache Brücken bauen" erklärt anhand von Bildern grundlegende Begriffe aus den Agrarberufen und der Hauswirtschaft. Auf insgesamt 40 Seiten werden verschiedene Materialien, Werkzeuge, Tiere und Lebensmittel ins Englische, Französische, Polnische, Arabische und in Farsi übersetzt. Das Wörterbuch unterstützt somit Neuzugewanderte beim Einstieg in die Arbeitswelt. Die Broschüre kann hier heruntergeladen werden.

Mehrsprachiges Vokabelheft für das Handwerk

Der Landesverband UnternehmerFrauen im Handwerk Bayern und Niedersachsen e. V. hat unter dem Motto "Willkommen im Handwerk" ein Bilderwörterbuch mit den wichtigsten Handwerksbegriffen in den Sprachen Englisch, Französisch, Polnisch, Arabisch und Farsi erstellt. Das Vokabelheft dient Handwerkerinnen und Hanwerkern sowie Betrieben, Sprachschulen und Berufsschulkräften als Kommunikationshilfe. Die Übersicht beinhaltet 180 Begriffe aus 11 Handwerksberufen sowie Vokabeln rund um die duale Ausbildung im deutschen Handwerk und kann hier heruntergeladen werden.

Möglichkeit für das Engagement bei der Jugendfeuerwehr in Hohen Neuendorf

Bei der Jugendfeuerwehr in Hohen Neuendorf können Kinder im Alter von 10 bis 15 Jahren lernen wie man Brände löscht, bei einem Verkehrsunfall hilft und wie die Geräte auf einem Feuerwehrfahrzeug funktionieren. Für das Engagement in der Jugendfeuerwehr müssen keine besonderen Kenntnisse vorhanden sein. Bei Interesse melden Sie sich bitte beim Stadtjugendwart, Oliver Warneke, per E-Mail unter Oliver.Warneke@t-online.de. Mehr Informationen zur Jugendfeuerwehr finden Sie hier.

Ausbildungsbegleitende Hilfen für Neuzugewanderte

Nach dem Inkrafttreten des Ausländerbeschäftigungsförderungsgesetzes am 01.08.2019 haben alle arbeitsmarktnahen Ausländerinnen und Ausländer – unabhängig von ihrem Aufenthaltsstatus – den Zugang zu ausbildungsbegleitenden Hilfen. Diese dienen dem Abbau von Sprach- und Bildungsdefiziten, der Förderung fachpraktischer und fachtheoretischer Fertigkeiten und Kenntnisse, der sozialpädagogischen Begleitung und beinhalten beispielsweise auch Unterstützung bei der Prüfungsvorbereitung. Das Angebot wird von der Agentur für Arbeit und dem Jobcenter finanziert und ist sowohl für Unternehmen als auch Auszubildende kostenlos. Die Antragstellung erfolgt durch Auszubildende möglichst zu Ausbildungsbeginn bei der zuständigen Behörde, die die Fördervoraussetzungen prüft und den Umfang der Maßnahmen festlegt. Diese finden außerhalb der Arbeitszeit statt und dauern drei bis acht Unterrichtsstunden (je 45 Minuten) pro Woche.

Folgende Unterlagen müssen bei der Beantragung der ausbildungsbegleitenden Maßnahmen vorgelegt werden:

  • Ausbildungs- beziehungsweise Einstiegsqualifizierungsvertrag
  • aktuelles Berufsschulzeugnis beziehungsweise Nachweis der aktuellen Berufsschulnoten
  • Abschlusszeugnis der zuletzt besuchten allgemeinbildenden Schule
  • Lebenslauf

Arbeitslosenservice Horizont bietet Neuzugewanderten die Möglichkeit eines ehrenamtlichen Einsatzes in Oranienburg an

Der Arbeitslosenservice Horizont in Oranienburg bietet neuzugewanderten Menschen, die sich in deutscher Sprache verständigen können, die Möglichkeit eines ehrenamtlichen Einsatzes in den folgenden Bereichen an:

  • Tätigkeiten für Helferinnen und Helfer in der Tafel (sortieren, einordnen, packen von Lebensmitteln und deren Ausgabe);
  • Tätigkeiten für Helferinnen und Helfer in der Fundgrube  (sortieren und aussortieren von Bekleidung und Hausrat, einordnen in Regale, Reinigungsarbeiten bei verschmutzten Gegenständen);
  • Hilfsarbeiten in der Wärmestube beziehungsweise im Küchenbereich (Abwasch, Gemüse putzen, Reinigungsarbeiten);
  • Hilfsarbeiten in der Nähstube (Trennarbeiten, Bügelarbeiten);
  • Schreibbüro (Erstellen von Bewerbungsunterlagen und Schriftstücken in deutscher Sprache);
  • Kreativprojekt und Veranstaltungen (Bastelarbeiten, Büchertauschaktionen, Herstellung von Gestecken, Vorträge).

In allen Projekten können immer nur so viele ehrenamtliche Helferinnen und Helfer eingesetzt werden, wie es die Platzkapazitäten ermöglichen. Mit allen Bewerberinnen und Bewerbern werden im Vorfeld persönliche Gespräche geführt. Der Arbeitslosenservice befindet sich in der Strelitzer Straße 5-6, 16515 Oranienburg, in der Nähe vom S-Bahnhof.

Kontaktinformationen:
E-Mail: ase-oranienburg@alv-brandenburg.de
Telefon: 03301-535425

Ehrenamtliche Tätigkeit spielt bei der Integration von neuzugewanderten Menschen eine wichtige Rolle. Sie gibt ihnen die Möglichkeit, sich als mitgestaltende Engagierte zu präsentieren, am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen und soziale Kontakte zu knüpfen. Ein ehrenamtlicher Einsatz bietet sich an, um Sprachkenntnisse zu festigen und Arbeitsstrukturen kennenzulernen. Freiwillige Arbeit wirkt sich zudem positiv auf mentalen Zustand der Menschen aus. Die im Rahmen des Ehrenamts erworbenen Qualifikationsnachweise könnten beim späteren Berufseinstieg hilfreich sein. In den Fällen, in denen Aufwandsentschädigungen gezahlt werden, muss dies dem Sozialleistungsträger angezeigt werden.

"Ich lege Wert auf positive Erfahrungen mit der neuen Sprache."

Am 12.11.2019 startete in Oranienburg erstmals ein niedrigschwelliger Deutschsprachkurs für psychisch beeinträchtigte Geflüchtete. Die Bildungskoordination sprach mit dem Dozenten der Bildungsmaßnahme Tarek Sharaf.    

Herr Sharaf, an wen richtet sich der Kurs?

Der Kurs richtet sich an psychisch erkrankte Menschen, die willens sind Deutsch zu lernen, aber aufgrund der Einschränkung einem herkömmlichen Kurs nicht folgen können.

Was zeichnet Ihren Kurs aus?

Der Unterricht muss Spaß machen und angstfrei sein. Ich hebe diese zwei Punkte besonders hervor, weil psychisch beeinträchtigte Geflüchtete Deutsch meistens in einem Stresskontext erfahren. Sei es nun die Post von den Ämtern oder Mahnbescheide, die Sie nicht verstehen. Aufgrund Ihrer Erkrankung gewichten sie die negative Konnotation oft viel stärker als Personen ohne psychische Erkrankungen. Das Thema Angst begleitet traumatisierte Geflüchtete wie der Polarstern die Seeleute. Angst ist meistens ein tragendes Merkmal Ihrer Erkrankung und leider auch Teil der Begegnung mit der deutschen Sprache. Es sind nicht nur die Briefe, sondern auch der Leistungsanspruch, der an sie hier gestellt wird und dem sie nicht nachkommen können. So zum Beispiel auch in den herkömmlichen Deutschkursen.

Worauf legen Sie im Unterricht besonderen Wert?

Ich lege Wert auf positive Erfahrungen mit der neuen Sprache. Freunde, soziales Leben, Freundschaft und natürlich gefühlte Sicherheit sind die Attribute, die ich hervorheben möchte.

Welche Ziele sollen die Teilnehmenden erreichen?

Keine Standards! Der Weg ist voller individuell erfahrbarer Resultate und Ziele. All das sind Erfolge. Solange dieses Gefühl da ist, sind wir auf dem richtigen Weg.       

Zulassung zu einem Integrationskurs

Mit dem Inkrafttreten des Ausländerbeschäftigungs­förderungs­gesetzes am 01.08.2019 wurde vom BAMF ein neues Zulassungsformular für Integrationskurse eingeführt. Asylbewerberinnen und Asylbewerber, Geduldete sowie Ausländerinnen und Ausländer mit Aufenthaltserlaub­nis gemäß § 25 Absatz 5 AufentG können dieses Zulassungsformular zusammen mit dem jeweiligen Bildungsträger ausfüllen. Asylbewerberinnen und Asylbewerber, die vor dem 01.08.2019 nach Deutschland eingereist sind, müssen für den Wechsel zu einem Integrationskurs unter anderem die Bescheinigung über die Arbeitsmarktnähe vorweisen.

Die Aushändigung der erforderlichen Bescheinigung erfolgt durch die Agentur für Arbeit. Die Arbeitsmarktnähe ist dann nicht erforderlich, wenn aus Gründen der Kindererziehung die Ausübung einer Erwerbstätigkeit nicht zumutbar ist. Detaillierte mehrsprachige Informationen zum Integrationskurs können hier aufgerufen werden.

Förderung zur Vorbereitung und Durchführung eines Hochschulstudiums

Gemeinsam mit der Otto Benecke Stiftung e. V. vergibt die Bildungsberatung Garantiefonds Hochschule (GF-H) Zuwendungen an junge Geflüchtete, die die Hochschulreife erwerben oder ein Hochschulstudium anstreben beziehungsweise fortsetzen möchten. Förderberechtigt sind Geflüchtete unter 30 Jahren, nachreisende Ehegattinnen und Ehegatten sowie Kinder von Asylberechtigten und anerkannten Flüchtlingen.

Die Mitarbeitenden der Bildungsberatung Garantiefonds Hochschule (GF-H) prüfen die Voraussetzungen sowie die Eignung für den angestrebten Ausbildungsweg und entwickeln anschließend einen individuellen Plan zur Aufnahme oder Fortsetzung einer akademischen Laufbahn. Kontaktdaten zum Berliner Standort der Bildungsberatung finden Sie hier. Online-Anmeldung zur Beratung kann hier aufgerufen werden.

Durch die Stipendien können unter anderem folgende Maßnahmen gefördert werden:

  • Studienvorbereitende Deutschsprachkurse mit dem Abschlussziel C1 GER; Deutsch als Fremdsprache (TestDaF) beziehungsweise die Deutsche Sprachprüfung für den Hochschulzugang (DSH)
  • Englischintensivkurse für Studienbewerberinnen und Studienbewerber mit Hochschulzugangsberechtigung (HZB) ohne Englischvorkenntnisse (Abschlussziel B1/B2 GER)
  • fachspezifische Vorbereitungskurse zum Studienkolleg und Studium
  • Sonderlehrgänge zum Erwerb der Hochschulreife

Die Zuwendungen können zum Beispiel Kosten für Bildungsmaßnahmen, Lernmittel, Unterkunft, Lebensunterhalt, Nachhilfeunterricht sowie Beglaubigung und Anerkennung von Vorbildungsnachweisen umfassen. Alle Details finden Sie in den Förderrichtlinien Garantiefonds Hochschule.

Informationen in weiteren Sprachen können hier aufgerufen werden.

Vorlesen und Erzählen mit Flüchtlingskindern

Das bundesweite Programm "Lesen bringt uns weiter. Lesestart für Flüchtlingskinder" hat in der neuen Broschüre "Vorlesen und Erzählen mit Flüchtlingskindern" Praxistipps für ehrenamtliche Vorleserinnen und Vorleser zusammengestellt. Die Broschüre enthält Ratschläge zu folgenden Themen:

  • Die eigene Rolle finden und vermitteln
  • Der richtige Umgang mit traumatisierten Kindern
  • Interkulturelles Miteinander
  • Umgang mit Sprachenvielfalt
  • Gestaltung des Vorleseangebots
  • Geschichten zum Leben erwecken
  • Auflockerung mit spielerischen Elementen
  • Das geeignete Buch finden

Die Broschüre kann hier heruntergeladen werden.

Die Dolmetsch-Hotline "Telefon-Joker"

Für manche Geflüchtete gestaltet sich der Alltag aufgrund fehlender Sprachkenntnisse noch schwierig. Die Dolmetsch-Hotline "Telefon-Joker" schafft schnelle Abhilfe und erleichtert die Kommunikation von Neuzugewanderten. Profitieren davon können auch ehrenamtliche Helferinnen und Helfer. Unter der Nummer 01806-565370-1 vermitteln Übersetzerinnen und Übersetzer auf Arabisch, unter 01806-565370-2 auf Persisch. Die Hotline ist montags bis freitags von 13-16 Uhr erreichbar. Die Kosten liegen pro Anruf bei 20 Cent aus dem deutschen Festnetz und 60 Cent aus dem deustchen Mobilfunknetz. "Telefon-Joker" hat den Vorteil, dass unerwartet auftretende Verständigungsprobleme schnell behoben werden können. Telefon-Joker ist ein Projekt der Gesellschaft für Inklusion und Soziale Arbeit e.V. (ISA e. V.) und wird durch das Land Brandenburg sowie das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat gefördert.

Für länger planbare Termine bei Behörden oder Ärzten kann auf konventionelle Sprachmittlung des Gemeindedolmetscherdienstes Brandenburg von ISA e. V. zurückgegriffen werden.

LEB e. V. in Hennigsdorf startet integrationsbegleitende Kinderbetreuung bei Sprachkursen

Die Ländliche Erwachsenenbildung e. V. (LEB e. V.) in Hennigsdorf bietet seit dem 23.09.2019 erstmalig Sprachkurse mit der integrationsbegleitenden Kinderbetreuung an. Alle Teilnehmenden von Alpha-, Zweitschriftlerner- sowie allgemeinen Integrationskursen haben die Möglichkeit, die Kinderbetreuung in Anspruch zu nehmen. Das Konzept vom LEB e. V. entsprach den "Mindestanforderungen des Landkreises Oberhavel an integrationsbegleitende Kinderbetreuung im Rahmen von Sprachkursen" und wurde vor Kurzem genehmigt. Die Betreuung durch qualifiziertes Personal findet in kindgerecht eingerichteten Räumen statt. Betreut werden Kinder im Alter von 0 bis 6 Jahren.

Informationen zu den Deutsch-Sprachkursen von LEB e. V. finden Sie hier.

"Neuzugewanderte Familien können von den Kursangeboten des Eltern-Cafés in Oranienburg profitieren"

Viele Neuzugewanderte sind auf neue Kontakte sowie Bildungs- und Freizeitangebote angewiesen. Der Eltern-Kind-Treff (EKT) bietet ein sehr breit gefächertes Angebot für Familien in Oranienburg. Die Bildungskoordination sprach mit Martin Lehnart, dem Leier des Eltern-Kind-Treffs, über sehr vielfältige Familienunterstützung der Begegnungsstätte.

1. Für wen steht das Eltern-Café in der Kitzbüheler Straße 1 offen?

Der Eltern-Kind-Treff (EKT) ist eine am Gemeinwesen orientierte Begegnungsstätte für Familien der Stadt Oranienburg und bietet Familienunterstützung im weitesten Sinne an. Mittels Angeboten, Kursen, Projekten, Vorträgen, Workshops und Sonderveranstaltungen soll das „Familie(n)leben“ gestärkt werden. Vorrangig werden daher Angebote geschaffen, die darauf abzielen, die Freizeit gemeinsam zu verbringen beziehungsweise zu gestalten. Gemeinsam mit den Kooperationspartnern werden niederschwellige Angebote zu den Themenbereichen Beratung, Bildung, Ernährung, Gesundheit, Musik, Kunst, Kultur und Sport realisiert. Im Mittelpunkt stehen die Stärkung des Eltern- Kind- Verhältnisses und die Förderung der Familie mit Kindern (bis zwölf Jahre).

2. Wie können Mitarbeitende Ihrer Einrichtung Eltern in schwierigen Situationen unterstützen?

Unser Angebot für Familien ist sehr breit. Das Schöne daran ist, dass so alle Besucherinnen und Besucher etwas für sich finden können. Sie haben hier die Möglichkeit, mit den unterschiedlichsten Menschen in Kontakt zu treten und Anschluss zu finden. Meist hilft es schon, ein ungezwungenes Gespräch mit Gleichgesinnten zu führen und sich dadurch gemeinsam zu stärken. Das ist es im Besonderen, was eine Begegnungsstätte ausmacht. Darüber hinaus haben wir für die individuellen Problemlagen der Familien gern ein offenes Ohr.

Bei Bedarf kann auch ein Beratungstermin vereinbart werden, in dem wir uns im Einzelgespräch mit den Themen auseinandersetzen können. Wir sind breit vernetzt mit Beratungsstellen, Kinder- und Jugendhilfeeinrichtungen oder auch weiteren Netzwerken der Familienhilfe in Oranienburg und Umgebung. Passende Literatur und Informationsmaterial kann man sich bei uns auf Nachfrage ausleihen. Wir sind auch immer gern bereit, Informationsabende zu konkreten Themen zu organisieren. Sprechen Sie hierfür unser Team an und geben uns Anregungen, was Sie beschäftigt und interessiert.

3. Wie können neuzugewanderte Familien von den Angeboten des Eltern-Cafés profitieren?

Als familienorientierte Begegnungsstätte bieten wir in unserem offenen Eltern-Café vor allem die Möglichkeit, neue Kontakte zu knüpfen, die verschiedensten Menschen kennenzulernen und gemeinsam den Nachmittag zu verbringen. Das schult zum einen die Sprache und trägt auch zu einem guten Miteinander bei. Wir sind weitläufig mit Beratungsstellen und anderen Angeboten in Oranienburg vernetzt, die sich insbesondere auf die Bedürfnisse neuzugewanderter Familien spezialisiert haben und können die Eltern breit vermitteln. Neuzugewanderte Familien können ebenso, wie alle anderen, an unseren Kursangeboten teilnehmen. Bei den regelmäßigen Kreativangeboten während des Eltern-Cafés, können die Familien viele einfache Anregungen zum gemeinsamen Gestalten und Basteln für zu Hause mitnehmen. Unsere große Spielecke hält viele Spielmöglichkeiten für die Kinder bereit und die Eltern können sich etwas entspannen.

4. Die pädagogischen Kräfte des Eltern-Kind-Treffs betreuen die Schülerinnen und Schüler bei der Erledigung ihrer Hausaufgaben. Welche methodischen Ansätze werden dabei verfolgt und welchen Nutzen können dabei die Eltern ziehen?

Die pädagogischen Fachkräfte des Eltern-Kind-Treffs bieten für Schulkinder die Möglichkeit an, bei der Erledigung der Hausaufgaben zu unterstützen, und können darüber hinaus auch Nachhilfe mit bestimmten Unterrichtsschwerpunkten in Anspruch nehmen. In der Regel sind schlechte schulische Leistungen der Grund zur Nachhilfe zu gehen, die Ursachen dafür können jedoch vielfältig sein. Daher ist unser pädagogisches Anliegen, eine ganzheitliche Form der Nachhilfe zu schaffen, also zu einer positiven Lernatmosphäre beizutragen, die ein Lernen leichter ermöglich. Die Eltern sitzen nicht mit beim Nachhilfeangebot, sondern haben Zeit um einen Kaffee zu trinken.

Für Kinder, die bald eingeschult werden, jedoch noch Probleme mit der deutschen Sprache haben, ist unser Vorschulangebot genau das Richtige. Hier werden in Kleingruppen spielerisch und altersgerecht sowohl Sprache als auch Motorik gefördert. Dieses Angebot dauert circa 30 bis 45 Minuten mit kleineren Pausen.

5. Das Team des Cafés hat sich auf digitale Medien als Schwerpunktthema spezialisiert. Welche Hilfestellung kann Ihr Team den Besucherinnen und Besuchern bei diesem schwierigen Thema leisten?

Zunächst einmal ist das Eltern-Café losgelöst vom Gesprächscafé „Medienfit durchs Kinderzimmer“ zu betrachten. Das Gesprächscafé findet samstags am Vormittag statt und hat zum Ziel, an einigen aufeinanderfolgenden Terminen für Eltern relevante Medienthemen aufzugreifen, zu besprechen und zu diskutieren. Im Rahmen des Gesprächscafés geben wir Hinweise zu medienerzieherischen Fragestellungen sowie Handlungsempfehlungen zum kindgerechten Umgang mit Medien. Die Eltern können Erfahrungen austauschen und lernen einige neue Methoden hinzu, wie sie ihr Kind bei der Entdeckung der umfangreichen Medienwelt begleiten können. Außerdem ist es möglich, einen Termin für eine Einzelberatung zu vereinbaren. Wenn sich gleich mehrere Interessierte zu einem konkreten Thema finden, kann auch ein Informationsabend organisiert werden.

Vielen Dank für das Gespräch!

Ausführliche Information zu den Angeboten des Eltern-Kind-Treffs finden Sie hier.

"Von den auszubildenden Geflüchteten geht eine besonders hohe Motivation aus"

Am 15.07.2019 wurde das Gesetz über Duldung bei Ausbildung und Beschäftigung im Bundesgesetzblatt verkündet. Das Gesetz ist Teil des umfassenden Migrationspaktes und tritt am 1. Januar 2020 in Kraft. Die Bildungskoordination sprach mit Constantin Bräunig vom "Netzwerk Unternehmen integrieren Flüchtlinge" über das neue Gesetz sowie mögliche Fördermaßnahmen für auszubildende Geflüchtete in den Unternehmen.

Constantin Bräunig, Projektreferent des Netzwerks Unternehmen integrieren Flüchtlinge

© Viktor Strasse/ Netzwerk Unternehmen integrieren Flüchtlinge

Herr Bräunig, die Regelungen zur Ausbildungsduldung haben ja bereits bestanden. Was ändert sich mit dem neuen Gesetz und warum wurde die Überarbeitung erforderlich?

Die Regelungen zur Ausbildungsduldung werden in einen eigenen Paragrafen überführt. Die Anpassungen sind eine Reaktion auf die Erfahrungen, die seit der Einführung vor ca. drei Jahren mit der Ausbildungsduldung gemacht wurden. Insbesondere die unterschiedlichen Auslegungen von Bundesland zu Bundesland und von Ausländerbehörde zu Ausländerbehörde wurden immer wieder beanstandet. Dies ist bspw. mit einer Konkretisierung des Begriffs „aufenthaltsbeende Maßnahmen“ versucht worden. Es gibt einige Erleichterungen, aber auch Verschärfungen der bisherigen Regeln:       

  • Die Ausbildungsduldung wird auch auf sogenannte Helfer- und Assistenzberufsausbildungen ausgeweitet, sofern die sich anschließende qualifizierte Berufsausbildung angeschlossen und zugesagt wird.
  • Es wird eine dreimonatige Vorduldungsfrist eingeführt. Dies bedeutet, dass eine Ausbildungsduldung frühestens beantragt werden kann, wenn der oder die angehende Auszubildende mindestens drei Monate im Besitz einer regulären Duldung nach AufenthaltG §60a gewesen ist. Dies gilt nicht, wenn die Ausbildung schon während des laufenden Asylverfahrens begonnen wurde.
  • Die Ausbildungsduldung kann nun (bundeseinheitlich) frühestens sechs Monate vor Ausbildungsbeginn erteilt und maximal sieben Monate vor Ausbildungsbeginn beantragt werden.
  • Wird die Ausbildung abgebrochen, muss die Bildungseinrichtung (bei einer dualen Ausbildung der Ausbildungsbetrieb) nun innerhalb von zwei Wochen (früher eine Woche) der Ausländerbehörde den Abbruch der Ausbildung melden.
  • Die Versagensgründe wurden konkreter ausdefiniert. So kann beispielsweise das erste Beratungsgespräch zur freiwilligen Rückkehr nach der Ablehnung des Asylantrags oder die Aufforderung zur Passbeschaffung nicht mehr als aufenthaltsbeende Maßnahme gewertet werden. Die genauen Details finden Sie in unserem Infopapier.

Eine Ausbildung schafft für junge Neuzugewanderte Lebensperspektiven und hilft bei der Integration. Inwieweit können Unternehmen von den neuzugewanderten Auszubildenden profitieren?

Viele unserer Mitgliedsunternehmen berichten uns, dass sie durch die Ausbildung von Geflüchteten nicht nur ihrer sozialen Verantwortung für ihre Region nachkommen, sondern auch Ausbildungsplätze besetzen konnten, die in den letzten Jahren aufgrund von Bewerbermangel immer öfter leer geblieben waren. So haben sich Betriebe gerade in Regionen mit geringer Arbeitslosenquote und/oder hohem Fachkräftemangel besonders eingesetzt und hier viele positive Erfahrungen gemacht. Dazu zählt auch, dass oftmals eine besonders hohe Motivation von den Geflüchteten ausgeht, die sich auch auf den Rest der Belegschaft überträgt. Dazu bringen Menschen aus anderen Kulturkreisen oftmals auch eine neue Sichtweise mit, die einen Dinge anders einschätzen lässt oder auch dabei hilft, einen neuen Kundenstamm für sich gewinnen zu können.

Welche Förderprogramme bzw. -Maßnahmen zur beruflichen Orientierung unterstützen zurzeit die jungen Neuzugewanderten beim Ausbildungseinstieg?

Geflüchteten in Ausbildung stehen – abhängig vom Aufenthaltsstatus – alle Fördermittel zur Verfügung, die auch deutschen Azubis unter die Arme greifen, wenn sie Probleme in der Ausbildung haben. Zur Orientierung vor der Ausbildung hat sich besonders die Einstiegsqualifizierung bewährt, ein einjähriges, gefördertes Praktikum, in dem bereits auch die Berufsschule besucht werden kann. Während der Ausbildung können die ausbildungsbegleitenden Hilfen, die assistierte Ausbildung und auch die Berufssprachkurse des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge in Anspruch genommen werden. Darüber hinaus gibt es das Projekt „VerA“ – Verhinderung von Ausbildungsabbrüchen des Senior Expert Services, bei dem Senioren im Rahmen von Tandems die jungen Menschen begleiten und bei Schwierigkeiten während der Ausbildung unterstützen.

Wichtig ist, dass diese Fördermöglichkeiten – falls nötig – möglichst frühzeitig in Anspruch genommen werden und nicht erst kurz vor der Prüfung, dann ist es meist schon zu spät. Hierfür ist auch eine offene und ehrliche Kommunikation mit den Azubis wichtig.

Auf welche Weise kann die Integration von geflüchteten Auszubildenden in Unternehmen erleichtert werden?

Die Unternehmen sollten sich vorbereiten, dass die Ausbildung von Geflüchteten auch immer mit etwas mehr Aufwand verbunden sein könnte. Sprachliche Hürden, überwältigende neue Eindrücke und das oftmals völlig unbekannte duale Ausbildungssystem können zu Beginn überfordernd sein. Gerade hierbei kann die Einstiegsqualifizierung ein sehr gutes Mittel sein. Und wenn sich der oder die Auszubildende gut schlägt, kann die Ausbildung dann direkt im zweiten Lehrjahr begonnen und das Jahr in der EQ angerechnet werden. Außerdem ist es sinnvoll, bei Schwierigkeiten die vorhandenen Fördermöglichkeiten frühzeitig in Anspruch zu nehmen und hier auch die jungen Menschen so gut es geht zu unterstützen. Hier haben sich oft auch Patenmodelle zwischen Azubis als sehr hilfreich erwiesen.

Bei sprachlichen Herausforderungen können auch die Berufssprachkurse des BAMF ausbildungsbegleitend in Anspruch genommen werden. Hier kann der Betrieb durch einen Kostenbeitrag (2 Euro/Unterrichtseinheit) oder beispielsweise die Möglichkeit geben, zwei Stunden pro Woche während der Ausbildungszeit als Lernzeit einzurichten und hier auch für Fragen zur Verfügung zu stehen.

Darüber hinaus können auch die interkulturellen Unterschiede für Missverständnisse sorgen. Hier ist es wichtig, sich und die Belegschaft im Vorfeld dafür ein wenig zu sensibilisieren und auf alle Rücksicht zu nehmen. Dann ist es in der Regel ein Mehrwert und kein Problem.

Die Erfahrung der meisten Unternehmen zeigt aber: Mit Geduld, gegenseitigem Respekt und Verständnis kann die Ausbildung von Geflüchteten erfolgreich gestaltet werden und unsere Mitgliedsunternehmen sagen: Es lohnt sich – packen Sie es an!

Netzwerk Unternehmen integrieren Flüchtlinge

Netzwerk Unternehmen integrieren Flüchtlinge – eine Initiative des Deutschen Industrie- und Handelskammertages – unterstützt Betriebe aller Größen, Branchen und Regionen, die geflüchtete Menschen beschäftigen oder sich ehrenamtlich engagieren wollen. Die Initiative wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert. "Die Kurzübersicht Migrationspaket", in der das Netzwerk u.a. die Neuregelungen zur Beschäftigung und Ausbildung Geflüchteter darstellt, kann hier heruntergeladen werden.

Migrationspaket der Bundesregierung: Zugang zur Sprachförderung für Gestattete, Förderung von Auszubildenden und Studierenden, Ausbildungs- und Beschäftigungsduldung

Mit dem Ausländerbeschäftigungsförderungsgesetz (in Kraft getreten am 01.08.2019) ergeben sich Änderungen für Asylbewerberinnen und Asylbewerber beim Zugang zu den Integrationskursen. Dies gilt wie bisher für Gestattete mit guter Bleibeperspektive sowie neu für arbeitsmarktnahe Gestattete mit unklarer Bleibeperspektive, wenn sie vor dem 01.08.2019 eingereist sind und sich seit mindestens drei Monaten gestattet in Deutschland aufhalten. Bei den Arbeitsmarktnahen handelt es sich um Personen, die bei der Agentur für Arbeit ausbildungssuchend, arbeitssuchend oder arbeitslos gemeldet, beschäftigt beziehungsweise in betrieblicher Berufsausbildung sind oder in einer Einstiegsqualifizierung, in einer berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahme oder in der ausbildungsvorbereitenden Phase der Assistierten Ausbildung gefördert werden.

Geduldete können zudem nach sechs Monaten geduldetem Aufenthalt Zugang zu Berufssprachkursen erhalten, wenn sie arbeitsmarktnah sind. Für diese Gruppe werden Berufssprachkurse auch unterhalb des Sprachniveaus B1 durchgeführt, da sie bislang keinen Zugang zu Integrationskursen hatte.

Mit dem dritten Gesetz zur Änderung des Asylbewerberleistungsgesetzes (bislang noch nicht im Bundesgesetzblatt veröffentlicht) wird die "Förderlücke" für Asylbewerberinnen und Asylbewerber sowie Geduldete in Ausbildung geschlossen, die bislang aus finanziellen Gründen zu Ausbildungs- und Studienabbrüchen geführt hatte. Asylbewerberinnen und Asylbewerber können nun während einer Berufsausbildung oder eines Studiums durchgängig Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz beziehen.

Mit dem Gesetz über Duldung bei Ausbildung und Beschäftigung, das am 01.01.2020 in Kraft tritt, wurden Voraussetzungen für den Erwerb einer Duldung und eines Aufenthalts bei Ausbildung und Beschäftigung vereinfacht. Mit der veränderten Ausbildungsduldung und neu eingeführten Beschäftigungsduldung soll mehr Rechtsklarheit und Rechtssicherheit für Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber sowie gut integrierte Geduldete erreicht werden.

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat alle Änderungen in einem Faktenpapier Migrationspaket zusammengefasst. Klicken Sie hier, um die Webseite mit dem Faktenpapier zu öffnen.

Verbraucherzentrale Brandenburg mit mehrsprachigem Beratungsangebot für Neuzugewanderte

Neuzugewanderten sind die Gefahren des Konsumalltags oft nicht bewusst. Für sie hat die Verbraucherzentrale Brandenburg ein mehrsprachiges Beratungsangebot ins Leben gerufen, um deren Kompetenz als Verbraucher zu stärken. Das Vorhaben wird vom Landesministerium der Justiz und für Europa und Verbraucherschutz gefördert. In den Beratungsgesprächen stehen Themen auf dem Programm, mit denen Neuzugewanderte in ihrem Alltag besonders oft konfrontiert sind. Dazu zählen zum Beispiel Mobilfunkverträge, Abschlüsse ungewollter Verträge, "Abofallen" und "Abzocke im Internet", Abmahnungen wegen illegaler Downloads, unseriöse Anbieter von Kreditkarten und Kreditvermittlung im Internet sowie hohe Strom- und Energiekosten in der ersten Wohnung.

Neben der Beratung führt die Verbraucherzentrale Vorträge und Workshops für Migrantinnen und Migranten durch, schult Multiplikatoren und stellt mehrsprachige Informationsbroschüren zur Verfügung. Die Vorträge und Workshops werden in einfacher Sprache und mit Sprachmittler*innen vor Ort angeboten. Bei Interesse können Sie die Verbraucherzentrale per E-Mail unter willkommen@vzb.de kontaktieren.

Detaillierte Informationen zum Verbraucherschutz für Neuzugewanderte finden Sie unter https://www.verbraucherzentrale-brandenburg.de/migranten

In der Infothek werden Verbraucherrechte einfach erklärt: https://www.verbraucherzentrale-brandenburg.de/infothek

Mehrsprachige Checklisten zu unterschiedlichen Verbraucherschutzthemen können unter folgendem Link aufgerufen werden https://www.verbraucherzentrale-brandenburg.de/migranten/mehrsprachige-checklisten-26301  

Tipps und Themen für Flüchtlingshelferinnen und –helfer sind hier zu finden https://www.verbraucherzentrale-brandenburg.de/fluechtlingshilfe/tipps-fuer-helfer

"Die meisten Jugendlichen berichten, dass sie kaum bis gar keinen Kontakt zu Menschen mit Fluchterfahrung haben" – Interview mit der Leiterin des Projekts "Menschen treffen Menschen"

Die Stiftung für Engagement und Bildung e. V. bringt mit dem Projekt "Menschen treffen Menschen" das Thema Flucht und Migration ins Klassenzimmer. "Menschen treffen Menschen" gibt Schülerinnen und Schülern der Klassen 9 bis 12 die Möglichkeit, in direkten Kontakt mit Menschen zu kommen, die vor Krieg und Verfolgung fliehen mussten. Das Projekt gewann im vergangenen Jahr den dritten Platz des Integrationspreises Potsdam und erreichte bisher über 1.000 Schülerinnen und Schüler. Durch die Förderung des Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg können die Workshops kostenlos angeboten werden.

Die Bildungskoordination sprach mit der Leiterin des Projekts, Marie Offermanns, über die Methodik und den Einfluss der Workshops auf die Jugendlichen.

Frau Offermanns, welchen Eindruck hinterlassen Gespräche mit den Geflüchteten bei den deutschen Jugendlichen?

Wir besuchen die Jugendlichen im Klassenraum und bieten ihnen einen offenen Raum für alle Fragen, die sie an jemanden haben, der die Erfahrung gemacht hat, sein Zuhause, seine gewohnte Umgebung und oftmals auch seine Familie hinter sich lassen zu müssen. Die meisten Jugendlichen berichten, dass sie kaum bis gar keinen Kontakt zu Menschen mit Fluchterfahrung haben. Viele der Schülerinnen und Schüler zeigen großes Interesse am Thema Flucht und Migration, aber sie wissen nicht mehr als das, was man im Fernsehen sieht: Überfüllte Schlauchboote und Tausende Menschen in Camps, die in Zelten übernachten. Die Gespräche mit den geflüchteten Teamern hinterlassen oftmals einen erkennbaren Eindruck bei den Jugendlichen und erzeugen Verständnis für ihre Situation.

Auf welchen Methoden basieren Ihre Workshops?

Unsere Projekttage wollen nicht nur Inhalte zu einem komplexen Thema vermitteln. Wir wollen den Schülerinnen und Schülern auch Workshops anbieten, die eine Abwechslung zum Schulalltag darstellen. Deshalb verwenden wir eine Vielzahl von Medien und Methoden. Ein Beispiel ist unser 4-Ecken-Quiz, das wir immer zu Beginn spielen. Dabei gehen wir auf ein paar grundlegende Fakten ein und erfassen das Vorwissen der Jugendlichen: "Wie viel Geld erhält ein Asylsuchender als staatliche Hilfe?" Und: "Wie viele Menschen hat Deutschland seit 2015 im weltweiten Vergleich aufgenommen?" Ein weiteres Beispiel ist das Simulationsspiel "auf der Flucht", in dem den Schülerinnen und Schülern auf spielerisch-didaktische Weise die Herausforderungen einer Flucht vermittelt werden.

Wie können die Workshopteilnehmenden ihr in den Workshops erworbenes Wissen im Alltag anwenden?

Die Basis unserer Workshops ist die Erarbeitung und Vermittlung von Inhalten zu Fluchtursachen und die Situation in Herkunftsländern, zu Fluchtwegen und Gefahren und Hürden auf der Flucht, sowie zu den Schwierigkeiten des Ankommens in Deutschland. Aufbauend darauf wird im Klassenraum diskutiert, was "denn eigentlich Integration ist" und welche Rolle die Aufnahmegesellschaft in diesem Prozess spielt. Ziel der Projekttage ist es, den Schülerinnen und Schülern die Komplexität des Begriffes zu vermitteln. Am Ende der Projekttage wird dieses Wissen angewandt: Die Jugendlichen entwickeln ein eigenes Willkommensprojekt in ihrer Stadt, wie etwa ein internationales Fußballturnier oder ein Sprachcafé. An einigen Schulen, die wir bisher besuchen durften, wurden sogar einige dieser Ideen in die Tat umgesetzt.

Hinweis: Möchten Sie das Projekt "Menschen treffen Menschen" an Ihrer Schule durchführen? Dann setzen Sie sich bitte mit der Bildungskoordination in Verbindung.

Direkt für Sie da

Juri Galperin
Sachbearbeiter Integration
Adolf-Dechert-Straße 1
16515 Oranienburg

Telefon:03301 601-184
Fax:03301 601-88189

Nachricht schreiben

René Hörold
Kommunaler Bildungskoordinator Dezernat III
Adolf-Dechert-Straße 1
16515 Oranienburg

Telefon:03301 601-189
Fax:03301 601-5309

Nachricht schreiben