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Traditionelles Anradeln findet 2021 virtuell statt

Landkreis Oberhavel lädt gemeinsam mit Städten und Gemeinden zum individuellen Radfahren am 24.04.2021 ein / Tourenvorschläge online abrufbar

Egmont Hamelow, Dezernent für Bauen, Wirtschaft und Umwelt in der Kreisverwaltung, und Kreiswegewart René Krohn werben für das Anradeln 2021.

© Landkreis Oberhavel

Gemeinsam mit sieben Städten und Gemeinden Oberhavels – das sind Glienicke/Nordbahn, Hennigsdorf, Hohen Neuendorf, Kremmen, Oranienburg, Velten und Zehdenick – ruft der Landkreis am letzten Samstag im April zum traditionellen Anradeln auf. Ob Genussradler, Rennradler, Familienausflügler oder Mountainbiker: Machen Sie Ihr Rad frühlingsfit und radeln Sie los!

„Die beliebte Sternfahrt des Landkreises zum Anradeln mit einem gemeinsamen Ankunftsort und persönlichen Austausch kann es in diesem Jahr leider coronabedingt nicht geben. Den Frühling zum Anlass nehmen, um alternative Verkehrsmittel zum Kfz erneut bewusst in den Fokus zu rücken, das wollen wir aber dennoch“, sagt Egmont Hamelow, Dezernent für Bauen, Wirtschaft und Umwelt in der Kreisverwaltung. „Klar ist natürlich auch: Die Fahrradsaison erstreckt sich schon heute für viele Menschen in Oberhavel von Januar bis Dezember. Allen anderen wollen wir mit dem Anradeln Gelegenheit und Motivation bieten, unseren schönen Landkreis Oberhavel neu zu entdecken!“

Dafür haben die Kreisverwaltung und die beteiligten Kommunen mehrere Tourenvorschläge mit unterschiedlichen Ausgangspunkten – von Glienicke/Nordbahn bis Zehdenick – zusammengestellt. Sie sind online unter www.oberhavel.de/Radfahren unter der Rubrik „Anradeln in Oberhavel 2021“ abrufbar. Interessierte können so ihre Tour selbständig planen und buchstäblich erfahren. Natürlich sind auch ganz individuelle Routen möglich. Die seit 2017 im gesamten Landkreis installierte Knotenwegweisung – ein Wegweisungssystem, mit dem überregionale Radfernwege, regionale, lokale und straßenbegleitende Radwege zu einem Netz verbunden sind, bietet hierfür ideale Orientierung. (Mehr Informationen zur Knotenpunktwegweisung sind ebenfalls unter: www.oberhavel.de/Radfahren zu finden)

Egmont Hamelow, Dezernent für Bauen, Wirtschaft und Umwelt in der Kreisverwaltung, und Kreiswegewart René Krohn werben für das Anradeln 2021.

© Landkreis Oberhavel

Der Landkreis Oberhavel hat sich gemeinsam mit den Kommunen im Kreis zur besonderen Bedeutung des Radtourismus und damit zur erforderlichen Modernisierung der fünf förderfähigen Radfernwege bekannt. Von 2018 bis heute wurden mehr als 3,6 Millionen Euro in die Modernisierung der touristischen Radwege investiert. Zehn Millionen Euro sind in den nächsten Jahren bereits konkret in Planung. So konnte beispielsweise im Jahr 2020 der Radfernweg „Tour Brandenburg“ auf einer Länge von elf Kilometern mit rund 500 Schadstellen instandgesetzt und zusätzlich mit Wurzelschutzfolie modernisiert werden. Ab diesem Jahr werden die Instandsetzungs- und Modernisierungsarbeiten auf den Radfernwegen „Berlin-Kopenhagen“, dem „Havelradweg“ sowie „Historische Stadtkerne 1 und 2“ weiter voranschreiten.