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Coronavirus: Aktuelle Lage in Oberhavel

Aktuelle Fallzahlen / Inzidenzwert liegt bei 64,8 / Pfingsten: Kerstin Niendorf ruft zu Besonnenheit auf

Entnahme eines Nasen-Abstrichs für den Coronavirus-Test.

© Landkreis Oberhavel

Der Sieben-Tage-Inzidenzwert für den Landkreis Oberhavel liegt mit Datum von Donnerstag, 20.05.2021, bei 64,8. Bisher sind im Landkreis insgesamt 8.239 Menschen positiv auf das SARS CoV2-Virus getestet worden. Seit Mittwoch, 19.05.2021, wurden 21 Neuinfektionen registriert. 266 Personen sind seit Beginn der Pandemie an oder infolge einer Coronainfektion verstorben. (Quelle: Landesamt für Arbeitsschutz, Verbraucherschutz und Gesundheit Brandenburg, 20.05.2021, 00.00 Uhr).

Die Gesamtzahl der COVID19-Fälle seit Beginn der Pandemie verteilt sich wie folgt auf die Kommunen im Landkreis: Birkenwerder: 292 (+4), Fürstenberg/Havel: 325 (+0), Glienicke/Nordbahn: 390 (+3), Gransee: 283 (+0), Großwoltersdorf: 40 (+0), Hennigsdorf: 1.102 (+2), Hohen Neuendorf: 1.000 (+2), Kremmen: 256 (+2), Leegebruch: 265 (+0), Liebenwalde: 167 (+0), Löwenberger Land: 292 (+0), Mühlenbecker Land: 535 (+3), Oberkrämer: 487 (+0), Oranienburg: 1.737 (+1), Schönermark: 19 (+0), Sonnenberg: 28 (+0), Stechlin: 48 (+0), Velten: 458 (+3), Zehdenick: 531 (+1), ohne Angabe des Wohnortes: 2.

Pfingsten: Kerstin Niendorf ruft zu Besonnenheit auf

Angesichts des bevorstehenden Pfingstwochenendes, an dem auch in Oberhavel erste Öffnungsschritte – so beispielsweise in der Außengastronomie – anstehen, ruft Kerstin Niendorf, Leiterin des Corona-Verwaltungsstabes die Menschen in Oberhavel weiter zu einem besonnenen Handeln auf: „Das Infektionsgeschehen hat sich in Oberhavel innerhalb der vergangenen Wochen deutlich entspannt. Darüber sind wir natürlich sehr froh. Denn damit geht einher, dass auch das Ausbruchsgeschehen in Gemeinschaftseinrichtungen wie Kitas oder Schulen deutlich zurückgegangen ist. Zuletzt war Ende April ein Gymnasium von mehreren Infektionen betroffen, danach musste das Gesundheitsamt zum Glück nur Einzelinfektionen registrieren. Sie resultierten meist auf Ansteckungen im familiären Umfeld.

Diese erfreuliche Entwicklung darf uns aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass das Coronavirus weiterhin existiert. Die Intensivstationen in unseren Oberhavel Kliniken sind weiter sehr stark belastet – auch wenn dort die Belegung der Intensivbetten langsam rückläufig ist. Deshalb sind die vorsichtigen Öffnungsschritte über die Pfingstfeiertage richtig und wichtig – gerade für die Wirtschaft in unserer Region, die in den vergangenen Monaten vielerorts starke Einbußen hinnehmen musste. Bei allen jetzt wieder möglichen Unternehmungen bitten wir die Menschen in Oberhavel, sich weiter besonnen zu verhalten. Denn von Normalität sind wir noch immer ein ganzes Stück entfernt. Bitte lassen Sie uns gemeinsam weiter auf ein möglichst zügiges Ende der Pandemielage hinwirken. Der Landkreis leistet dazu selbstverständlich seinen Beitrag, unter anderem mit der geplanten Übernahme mobiler Impfteams zum Juli und der Übernahme des Impfzentrums in Oranienburg zum August seinen Beitrag.“

Hinweise zu den Fallzahlen:

Der Landkreis Oberhavel leitet täglich die Daten der laborbestätigten COVID-19-Fälle an das Land Brandenburg weiter. Diese Daten gehen nach einer Plausibilitätsprüfung in die tägliche Meldung der Fallzahlen des Landes Brandenburg ein. Durch das Land Brandenburg werden die Daten an das Robert Koch-Institut (RKI) weitergeleitet.

Die Angabe der Infektionsfälle in den Kommunen erfolgt auf Basis der Fachanwendung OctoWare. Eine gemeindescharfe Zuordnung der aktiven Infektionsfälle ist auf Grundlage der Fachanwendung nicht gegeben. Die Angabe in Klammern bezieht sich auf die Anzahl der Neuinfektionen im Vergleich zur letzten Veröffentlichung der Fallzahlen durch den Landkreis Oberhavel. Die Angabe der Fälle ohne Angabe des Wohnortes basiert auf Meldungen von Ärzten, Kliniken oder Laboren ohne Angabe der Postleitzahl. Eine Recherche des Wohnortes erfolgt im Verlauf der Bearbeitung des Positivfalls und wird im Zuge dessen nachgetragen. Insofern werden den Kommunen ggf. Fälle nachträglich zugeordnet, die nicht als Neuinfektion in die Gesamtzahl der Infektionen einfließen. In Einzelfällen sind zudem Korrekturen aufgrund ungenauer Zuordnungen erforderlich.

Die 7-Tage-Inzidenz entspricht der Anzahl der in den letzten sieben Tagen neu gemeldeten COVID-19-Fälle pro 100.000 Einwohner.

Eine Angabe der Zahl genesener Personen ist auf Grundlage der Fachanwendung nicht möglich. Für die Gesundung eines Infizierten gibt es in Deutschland keine gesetzliche Meldepflicht. Im Allgemeinen werden die aus dem ambulanten Bereich gemeldeten Infizierten nach 14 Tagen, gemäß RKI-Standard, als genesen betrachtet.