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Coronavirus: Aktuelle Lage in Oberhavel

Aktuelle Fallzahlen / Inzidenzwert liegt bei 116,5

Entnahme eines Nasen-Abstrichs für den Coronavirus-Test.

© Landkreis Oberhavel

Der Sieben-Tage-Inzidenzwert für den Landkreis Oberhavel liegt mit Datum von Mittwoch, 03.02.2021, bei 116,5. Bisher sind im Landkreis insgesamt 4.887 Menschen positiv auf das SARS CoV2-Virus getestet worden. Seit Dienstag, 02.02.2021, wurden 38 Neuinfektionen registriert. 143 Personen sind an oder infolge einer Coronainfektion verstorben sind (Quelle: Landesamt für Arbeitsschutz, Verbraucherschutz und Gesundheit Brandenburg, 03.02.2021, 08.00 Uhr).

"Mir ist bewusst, dass die heute veröffentlichte Zahl der Todesfälle einen großen Sprung gegenüber dem Vortag darstellt und gegebenenfalls noch einmal zu Irritationen in der Öffentlichkeit führt", erläutert Kerstin Niendorf, Leiterin des Corona-Verwaltungsstabes. „Das lässt sich aus meiner Sicht folgendermaßen erklären: Wir haben nun die Prüfung und Übertragung aller bislang erfassten Todesfälle aus unserem bisherigen internen System in die Meldesoftware des Landes abgeschlossen. Dabei konnten wir feststellen, dass unsere bislang an das Land gemeldeten Zahlen der Verstorbenen den ursprünglich erfassten Daten im Großen und Ganzen entsprechen."

Das Landesamt für Arbeitsschutz, Verbraucherschutz und Gesundheit Brandenburg (LAVG) hatte am Montag, 01.02.2021, die Datenberichterstattung der Landkreise und kreisfreien Städte an die Vorgaben des RKI angepasst, unter anderem die Falldefinitionen zu den Todesfällen.

Der Landkreis hatte in den vergangenen Tagen mehrfach auf die verpflichtende Software-Umstellung im Gesundheitsamt und auf die Vereinheitlichung der Datenübermittlung an das Land und damit verbundene mögliche Abweichungen hingewiesen – beispielsweise in den Pressemitteilungen vom 22. und vom 29.01.2021. „Wir haben all unsere Möglichkeiten und Ressourcen eingesetzt, um Diskrepanzen zwischen den vom Landkreis gemeldeten und vom Land veröffentlichten Zahlen aufzuklären. Das hieß unter anderem auch, noch einmal einen Großteil der Datensätze zu überprüfen. Wir sind optimistisch, dass sich die vereinheitlichten Meldeabläufe jetzt rasch einspielen, so dass wir die Öffentlichkeit wieder nachvollziehbar und transparent informieren können", so Kerstin Niendorf.

„Bei den von der Öffentlichkeit erwarteten Fallzahlen in den kreisangehörigen Kommunen sind wir noch in intensivem Austausch und Datenabgleich mit dem Land. Auch diese Zahlen hoffen wir, ab der kommenden Woche wieder in gewohnter Weise vermelden zu können. Ich bitte hier um Verständnis und noch etwas Geduld. Die Menschen in Oberhavel sollen wieder Vertrauen in unsere Zahlen haben. Das soll und muss unser Anspruch sein".