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Coronavirus: Aktuelle Lage in Oberhavel

Aktuelle Fallzahlen / Inzidenzwert liegt bei 126,8 / Weitere Virusmutationen festgestellt

Coronavirus (Symbolfoto)

Der Sieben-Tage-Inzidenzwert für den Landkreis Oberhavel liegt mit Datum von Dienstag, 02.02.2021, bei 126,8. Bisher sind im Landkreis insgesamt 4.849 Menschen positiv auf das SARS CoV2-Virus getestet worden. Seit Montag, 01.02.2021, wurden 43 Neuinfektionen registriert. 107 Personen sind an oder infolge einer Coronainfektion verstorben sind (Quelle: LAVG, 02.02.2021, 08.00 Uhr).

Detailliertere Fallzahlen können aktuell leider nicht bekannt gegeben werden. Grund ist eine verpflichtende Umstellung der Software im Gesundheitsamt auf das Programm DEMIS. Ziel der Umstellung ist eine deutliche Arbeitsersparnis in Laboren und Gesundheitsämtern aufgrund der nun erfolgten Digitalisierung der Datenweitergabe meldepflichtiger Erkrankungen.

Weitere Infektionen wurden in Gemeinschaftseinrichtungen festgestellt. In der Oranienburger Pflegeeinrichtung „domino-world“ wurden 27 Neuinfektionen festgestellt, damit sind insgesamt 30 Mitarbeitende und 128 Bewohnerinnen und Bewohner von einer Infektion betroffen. Für die komplette Einrichtung gilt ein Besuchsverbot. Im Seniorenwohnpark Hennigsdorf hat sich die Zahl der infizierten Bewohnerinnen und Bewohner um drei auf 41 erhöht.

Weitere Virusmutationen in Oberhavel nachgewiesen

Im Landkreis Oberhavel sind bislang insgesamt sechs Fälle von Virusmutationen nachgewiesen worden: drei Fälle der britischen Variante (B.1.1.7) sowie drei Fälle der südafrikanischen Variante (B.1.351). Neben dem bereits am Freitag, 29.01.2021, bekanntgegebenen Fall einer Frau aus Oberkrämer wurde die Variante B.1.1.7 nun auch bei einer 59-jährigen Frau sowie bei einer 51-jährigen Frau aus dem Mühlenbecker Land entdeckt. Die beiden Fälle stehen nicht im Zusammenhang. Die südafrikanische Virusvariante B.1.351 wurde bei drei Mitgliedern einer Familie aus dem Mühlenbecker Land festgestellt, die Kontaktpersonen einer Erkrankten aus Berlin-Reinickendorf sind. Das Gesundheitsamt Berlin-Reinickendorf wurde entsprechend informiert.