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Datum: 29.07.2026

Landkreis bessert seine Straßen aus

Arbeiten starten im August / Grundschule in Bötzow bekommt Querungshilfe

Symbolfoto Straßen, Auto und Verkehr.

© Landkreis Oberhavel/Ivonne Pelz


Der Landkreis Oberhavel bessert in den kommenden Monaten etliche seiner Straßen aus. Auf sechs Streckenabschnitten werden beschädigte Fahrbahnflächen instandgesetzt. Zudem entsteht vor der Grundschule in Bötzow ein dauerhafter barrierefreier Fußgängerüberweg, der den Schulweg sicherer macht.

Auch wenn größere Straßenbauprojekte wegen der angespannten finanziellen Lage Oberhavels auf dem Prüfstand stehen, investiert der Landkreis nach wie vor in die Instandhaltung der kreislichen Infrastruktur. Mit den jetzt vorgesehenen Unterhaltungsarbeiten werden Fahrbahnschäden reduziert, die Verkehrssicherheit verbessert und die Nutzungsdauer der Straßen verlängert. Alle Arbeiten sind so geplant, dass sie effizient erledigt werden können und den Verkehr möglichst wenig beeinträchtigen.

Folgende Kreisstraßen sind betroffen:
• K 6512 zwischen Zehdenick und Bergsdorf
• K 6514 zwischen Altlüdersdorf und der L 222
• K 6520 zwischen Bredereiche und Fürstenberg
• K 6523 in Flatow (Hauptstraße/Straße des Friedens bis zur L 16)
• K 6526 zwischen dem Gewerbegebiet Schwanteland und der A 10
• K 6527 zwischen Schulzendorf und der Kreisgrenze Ostprignitz-Ruppin

Die Arbeiten erfolgen im sogenannten Patch-System, das sich besonders zur schnellen und gezielten Beseitigung von Schlaglöchern, Rissen und anderen örtlich begrenzten Schäden eignet. Es ermöglicht eine Durchführung im laufenden Verkehr und vermeidet längere Vollsperrungen. Mit der Umsetzung wurde die MOT GmbH aus Röbel/Müritz beauftragt. Noch im August sollen die Arbeiten beginnen und Ende Oktober dieses Jahres abgeschlossen sein

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Verbesserung der Schulwegsicherheit. In der Dorfaue in Bötzow wird die bisherige mobile Ampel von einem dauerhaften, regelkonformen und barrierefreien Fußgängerüberweg ersetzt. Dieser erhält eine Beleuchtung. So entsteht eine langfristig sichere Querungsstelle für die Schülerinnen und Schüler der Grundschule. Den Auftrag hat die Matthäi Bauunternehmen Berlin Brandenburg GmbH & Co. KG aus Velten erhalten. Während der etwa vierzehntägigen Bauzeit wird die Dorfaue im Bereich der Schule halbseitig gesperrt. Aufgrund des Vergabeverfahrens verschiebt sich der Baubeginn voraussichtlich auf das Ende der Sommerferien. Der Landkreis prüft derzeit gemeinsam mit dem Unternehmen, ob eine Verschiebung in die Herbstferien möglich ist, um den Schulbetrieb möglichst wenig zu belasten.

Ergänzend hat der Landkreis seine Internetseite zum Antrags- und Abstimmungsverfahren im Bereich Bürgerservice/Auto und Verkehr/Kreisstraßen (den Link „Kreisstraßen Antragsverfahren“ anklicken) für Maßnahmen an Kreisstraßen überarbeitet. Kommunen, Unternehmen sowie Bürgerinnen und Bürger finden dort nun übersichtlich aufbereitete Informationen zu Verfahrensschritten und Ansprechstellen.