Neue Technik für den Bevölkerungsschutz
Landkreis Oberhavel stärkt mit Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug für die Ausbildung und neuen Digitalfunkgeräten den Einsatz im Krisenfall weiter
Oberhavel investiert mehr als 530.000 Euro in die Ausstattung der Feuerwehren. Ein Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug (HLF-10) und 90 digitale Handfunkgeräte nahmen die für Sicherheit zuständige Dezernentin Katja Hermann und Kreisbrandmeister Gerd Ritter am Montag, 01.06.2026, entgegen. Das HLF wird vorrangig in der Ausbildung der Feuerwehren Oberhavels im Technik- und Ausbildungszentrum in Oranienburg eingesetzt. „Auf dem Fahrzeug, das auf dem neuesten technischen Stand ist, werden Feuerwehrleute geschult, um im Ernstfall einsatzbereit zu sein“, sagte Katja Hermann. „Die neue Ausrüstung ist – immer verbunden mit dem großen Engagement der Einsatzkräfte – ein wichtiger Baustein für die Sicherheit der Menschen in unserem Landkreis.“
Das neue Schulungsfahrzeug verfügt über eine fest eingebaute Feuerlöschkreiselpumpe und einen 1000 Liter fassenden Wasserbehälter. Das HLF ist unter anderem mit einem hydraulischen Rettungssatz inklusive Rettungszylinder, Hebekissen, Hochleistungslüfter und Stromerzeuger sowie Ausrüstung zur Bekämpfung von Wald- und Vegetationsbränden, einer Atemschutznotfalltasche und einer Kettensäge ausgestattet. Es bietet Platz für eine neunköpfige Besatzung.
Für die sichere Kommunikation im Krisenfall sorgt in Oberhavel moderner Digitalfunk. 90 Handfunkgeräte inklusive Zubehör sind am Montag ebenfalls in Betrieb genommen worden.
Hintergrund
Als Träger des Brand- und Katastrophenschutzes sind die Kommunen für die passende technische Ausrüstung zuständig und tragen die Kosten. Das Land Brandenburg unterstützt mit der zentralen Beschaffung dieser Technik. Damit entfallen einzelne aufwändige Vergabeverfahren vor Ort und es werden Preisvorteile erzielt.