Werbung für die Seenplatte
Delegation der Wassertourismus Initiative Nordbrandenburg stellt Familienmarke Seenplatte auf der Leitmesse boot in Düsseldorf vor / Elektromobilität auf dem Wasser wird 2026 in Oberhavel Realität
Zwischen Berlin und der Ostsee liegt eines der schönsten und größten zusammenhängenden Wasserreviere Mitteleuropas: die Mecklenburgische und Brandenburgische Seenplatte. Um diese Region europaweit bekannter zu machen, wirbt die Wassertourismus Initiative Nordbrandenburg (WIN) jährlich auf der größten Wassersportmesse Europas, der boot in Düsseldorf. Eine Delegation der WIN um Egmont Hamelow, Werner Nüse und Arne Kröger, Erste Beigeordnete der Landkreise Oberhavel, Ostprignitz-Ruppin und Mecklenburgische Seenplatte, besuchen die Messe am Montag und Dienstag, 19. und 20.01.2026. Begleitet werden sie von Dr. Georg Werdermann, Projektkoordinator im Landkreis Barnim, Olaf Bechert, Vorstandsvorsitzender des Tourismusverbandes Brandenburgische Seenplatte e. V., Frank Fechner, Zweiter Vorsitzender des Tourismusverbandes Mecklenburgische Seenplatte e. V., und dessen Geschäftsführer Robert Neidel. Als weltweit führende Leitmesse der Branche bietet die boot eine zentrale Plattform für den fachlichen Austausch mit Akteuren aus Tourismus, Wirtschaft und Politik.
Das WIN-Projektbüro der Wirtschaftsförderung WInTO GmbH hatte mit dem Allgemeinen Deutschen Automobilclub ADAC, dem Verband Maritime Wirtschaft Deutschland e. V. sowie verschiedenen Bootsherstellern Gesprächsformate zu aktuellen Branchentrends organisiert. Auch Vertreter des Bundesministeriums für Verkehr begleiteten Teile des Messerundgangs.
Werbung für die Seenplatte
Ein besonderer Schwerpunkt des Messeauftritts lag auf der Vorstellung der neu gegründeten Brandenburgische Seenplatte GmbH, die zum 1. Januar 2026 zentrale Aufgaben in der touristischen Entwicklung und Vermarktung der Region übernommen hat. Die neue Geschäftsführerin Itta Olaj nutzt den Messebesuch für Gespräche mit Partnern, Verbänden und Institutionen und stellt die strategische Ausrichtung der Gesellschaft vor. Zusammen mit dem Tourismusverband Mecklenburgische Seenplatte wird am gemeinsamen Messestand vom 17. bis 25. Januar 2026 die länderübergreifende Familienmarke „Seenplatte“ präsentiert und für den Besuch geworben. „Der Messeauftritt mit Bühnenprogramm wurde gemeinsam vom WIN-Projektbüro und der Brandenburgische Seenplatte GmbH organisiert. Das machte zugleich deutlich, dass die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit aller beteiligten Akteure ein zentraler Erfolgsfaktor für die Weiterentwicklung des Wassertourismus in der Region ist“, sagt Oberhavels Vize-Landrat Egmont Hamelow. Unter dem Titel „Willkommen in der Seenplatte!“ wird die Kooperation zur Familienmarke „Seenplatte“ auf der Messebühne vorgestellt. In einem Talk mit Vertreterinnen und Vertretern aus Mecklenburg-Vorpommern und Nordbrandenburg ist die länderübergreifende Zusammenarbeit Thema. Der Vorstandsvorsitzende des Tourismusverbandes Brandenburgische Seenplatte, Olaf Bechert, betont: „Die neue Familienmarke ,Seenplatte‘ hat eine noch größere Reichweite – zugunsten der Kommunen und touristischen Anbieter in der Region. Ich bin sicher, dass die Zahl der Gäste wachsen und die Besucherlenkung zukünftig erfolgreicher sein wird. Die Touristiker der Region werden davon mehr und mehr profitieren.“
Elektromobilität auf dem Wasser
Thema auf der boot Düsseldorf war auch der Aufbau einer Modellregion für Elektromobilität auf dem Wasser in den Landkreisen Barnim, Oberhavel und Ostprignitz-Ruppin. Ziel ist es, eine zukunftsfähige Ladeinfrastruktur für elektrisch betriebene Wasserfahrzeuge zu schaffen. Insgesamt zwölf Ladesäulen – vier in jedem Landkreis – entstehen in den drei Landkreisen. Oberhavel übernimmt eine Vorreiterrolle und stellte schon im vergangenen Jahr Fördermittel in Höhe von 50.000 Euro dafür bereit. Im Dezember 2025 bekamen vier Marinabetreiber Förderzusagen, sodass die ersten Ladepunkte im ersten Halbjahr 2026 in Oberhavel entstehen.
„Wir nutzten die boot Düsseldorf als zentrale Plattform, um aktuelle Trends aufzugreifen, Best-Practice-Beispiele kennenzulernen und Impulse für gemeinsame Projekte in der Wasser- und Tourismuswirtschaft mitzunehmen“, sagt Egmont Hamelow, der auch stellvertretender Vorsitzender der WIN AG ist. „Der persönliche Austausch mit nationalen und internationalen Partnern trägt dazu bei, die Wettbewerbsfähigkeit unserer Regionen weiter zu stärken. Die wachsende internationale Bedeutung zeigt sich auch mit Blick auf die Zukunft: Mitglieder der, DBA – The Barge Association‘ aus verschiedenen Ländern weltweit kündigten an, mit ihren Barges, den historischen Lastkähnen, zum Saisonauftakt 2027 die Seenplatte zu bereisen.
Hintergrund
Die WIN ist eine kommunale Initiative der Landkreise Barnim, Oberhavel und Ostprignitz-Ruppin, der Städte Eberswalde, Liebenwalde, Neuruppin, Oranienburg und Templin sowie der Gemeinde Wandlitz mit den Landkreisen Mecklenburgische Seenplatte und Uckermark als ständige Gäste. Ziel der WIN ist es, durch Investitionen in die wassertouristische Infrastruktur im Norden Brandenburgs eines der attraktivsten Wassertourismusreviere in Europa zu entwickeln und zugleich das führerscheinfreie Fahrgebiet in der Region zu erweitern. Das WIN-Projektbüro ist bei der Wirtschaftsfördergesellschaft des Landkreises Oberhavel, WInTO GmbH, angesiedelt.