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Der Zahnärztliche Dienst des Landkreises Oberhavel zu Gast in der Kita Pusteblume in Grüneberg.

Gesundheit


Coronavirus: Kreisverwaltung ab 18.03.2020 für Publikumsverkehr geschlossen

Sehr geehrte Besucherinnen und Besucher,

die Kreisverwaltung Oberhavel schließt ihre Standorte ab Mittwoch, 18.03.2020 an allen ihren Standorten.

Anliegen, die unaufschiebbar sind, werden persönlich nur noch dann bearbeitet, wenn dafür vorab ein Termin in der Kreisverwaltung vereinbart wurde. Termine werden nur vergeben, wenn das Anliegen nicht telefonisch oder postalisch zu klären ist.

Termine können beim jeweiligen Ansprechpartner telefonisch oder per E-Mail vereinbart werden und werden von der Behörde immer schriftlich bestätigt.

Mehr dazu erfahren Sie hier.

Wir bitten um Ihr Verständnis.

Der Landkreis Oberhavel schreibt Gesundheit groß. Dies wird nicht nur hinsichtlich unserer drei kreiseigenen Krankenhäuser deutlich, die wir stets auf neuestem technischen Stand halten und weiter voranbringen. Auch in der Kreisverwaltung selbst kümmern sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter engagiert um Ihre Gesundheit und die Ihrer Kinder.

So finden Sie im Gesundheitsbereich unserer Internetseiten verschiedenste Beratungsangebote, wie Informationen zu wichtigen Untersuchungen im Kindesalter. Hierzu zählt unter anderem auch Zahnproblemen vorzubeugen. Wir widmen uns neben den Belangen des Körperlichen auch psychischen Leiden, etwa Psychosen oder Depressionen.

Zuständig ist der Landkreis außerdem in mehrerlei Hinsicht für Hygienefragen, zum Beispiel im Hinblick auf den für Gastronomiekräfte notwendigen sogenannten Gesundheitspass. Hygienisch und ungefährlich sollen aber auch die Badestellen an Oberhavels schönen Gewässern sein – daher führen wir regelmäßig Kontrollen durch.

19.03.2020 – Antworten auf häufig gestellte Fragen zum Coronavirus

  1. Wie schätzt der Amtsarzt die aktuelle Situation ein und wie bereitet sich der Landkreis auf eventuelle Infektionen vor?
    Das Robert-Koch-Institut (RKI) veröffentlicht täglich einen neuen Lagebericht, der im Gesundheitsamt fachintern ausgewertet wird. In der Kreisverwaltung Oberhavel sind ein medizinischer Einsatzstab sowie ein Verwaltungsstab tätig. Diese Gremien koordinieren alle Aufgaben, die im Zusammenhang mit der sich verschärfenden Coronalage stehen.

    Weiter unten auf dieser Seite sind zusätzlich aktuelle Informationen für Bürgerinnen und Bürger sowie für die Ärzteschaft Oberhavels abgelegt.

    Der Landkreis Oberhavel verfügt wie alle Landkreise und Städte in Deutschland über einen Seuchenalarmplan und ist für solche medizinischen Notfälle gewappnet. Zudem hat das Gesundheitsamt die Maßnahmen, insbesondere zum Meldewesen, intensiviert und steht in engem Kontakt mit dem Landesministerium, dem Robert-Koch-Institut, dem Rettungsdienst, der Polizei und den Kliniken in Oberhavel.

  2. Welche Symptome treten auf bei einer Erkrankung?
    Typische Symptome sind hohes Fieber und trockener Husten. Zu den untypischen Beschwerden zählen Schnupfen und Halskratzen.

    In Anbetracht der Grippesaison ist es für den Laien fast unmöglich, eine "Selbstdiagnose" zu stellen. Daher sollten insbesondere Bürgerinnen und Bürger, die sich in einem Risikogebiet aufgehalten haben oder Kontakt zu einem nachweislichen Erkrankungsfall hatten, nach Reiserückkehr mit dem Hausarzt oder dem Gesundheitsamt in Verbindung setzen.

  3. Wie handelt man dann?
    Wer den Verdacht hat, erkrankt zu sein, sollte nicht in eine öffentliche Sprechstunde gehen, wo er möglicherweise weitere Menschen ansteckt. Es ist ratsam beim Hausarzt oder auch beim Gesundheitsamt anzurufen. Die Ärzte werden gezielt nach Symptomen fragen und den Betroffenen ggf. bei einem Hausbesuch untersuchen beziehungsweise nach der offiziellen Sprechstunde in die Praxis bestellen. Solange eine Erkrankung nicht ausgeschlossen ist, sollten diese Personen Kontakt zu zahlreichen anderen Menschen meiden, um eine Übertragung auf andere zu vermeiden.

  4. Was können Bürger, Arbeitgeber und öffentliche Einrichtungen wie Schulen und Kitas  tun, um Infektionen zu verhindern?
    Der wichtigste Übertragungsweg für das Coronavirus ist die Tröpfcheninfektion. Dabei werden die Coronaviren durch infizierte Menschen über Tröpfchen in die Luft abgegeben und durch nicht infizierte Menschen eingeatmet.

    Deshalb ist zur Vermeidung einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus auf eine gute Husten- und Nies-Etikette und persönliche Händehygiene zu achten. Ebenfalls sollte Abstand zu Erkrankten gehalten werden. In Anbetracht der Grippewelle sind diese Maßnahmen zurzeit sowieso angezeigt.

    Händehygiene
    Die Hände sollten nicht nur gewaschen werden, wenn sie sichtbar schmutzig sind. Denn Krankheitserreger sind mit dem bloßen Auge nicht zu erkennen. Daher sollten Sie sich im Alltag regelmäßig die Hände waschen. Unter dem Link https://www.infektionsschutz.de/haendewaschen werden Ihnen Tipps gegeben, wie eine wirksame Händehygiene erfolgen soll um Infektionen zu vermeiden.

    Husten- und Nies-Etikette
    Beim Husten oder Niesen sollte möglichst kein Speichel oder Nasensekret in die Umgebung versprüht werden. Deshalb ist es aus gesundheitlicher Sicht nicht sinnvoll, sich beim Husten oder Niesen die Hand vor den Mund zu halten. So gelangen Krankheitserreger an die Hände und können über Gegenstände oder Hände an andere Personen weitergegeben werden.
    Beim Husten oder Niesen sollten Sie sich wegdrehen und zu anderen Personen mindestens den Abstand von einem Meter einhalten. Am besten in ein Einwegtaschentuch niesen, das anschließend entsorgt wird. Ist kein Taschentuch zur Hand, kann auch in die Armbeuge gehustet oder geniest werden.
    Mehr Informationen zur Husten- und Nies-Etikette erhalten Sie unter: https://www.infektionsschutz.de/hygienetipps/hygiene-beim-husten-und-niesen
    Übrigens, auch wenn Apotheken und Drogeriemärkte eine erhöhte Nachfrage nach Mund- und Nasenschutz verzeichnen, gib es keine hinreichenden Belege dafür, dass der Träger dadurch vor einer Ansteckung geschützt ist.

    Abstand halten
    Vermeiden Sie zu Erkrankten, aber auch bei eigenen Infektionen, enge Körperkontakte wie Küssen und Umarmen.
    Es sei noch darauf hingewiesen, dass es derzeit keinen Fall gibt, bei denen sich Menschen auf einem anderen Weg, etwa über den Verzehr kontaminierter Lebensmittel oder durch importiertes Spielzeug, mit dem neuartigen Coronavirus angesteckt haben.
    Die Ausführungen des Bundesinstituts für Risikobewertung zu diesem Thema können Sie unter folgendem Link nachlesen: https://www.bfr.bund.de/de/kann_das_neuartige_coronavirus_ueber_lebensmittel_und_spielzeug_uebertragen_werden_-244062.html
    In Einrichtungen mit starkem Besucherverkehr (Arztpraxen, Schulen, Ämter) können sicherlich auch Händedesinfektionsspender helfen. 110 solcher Spender für alle Kreisverwaltungsliegenschaften und die kreiseigenen Schulen befinden sich derzeit in der Anschaffung.

  5. Gibt es ein Infotelefon? Erreichen das Gesundheitsamt bereits Fragen von Bürgern zum Thema Corona und wenn ja welche?
    Der Landkreis Oberhavel hat für Bürgerfragen rund um das neuartige Coronavirus ein zentrales Infotelefon eingerichtet. Das Infotelefon ist seit Dienstag, 03.03.2020, unter der Rufnummer 03301 601-3900 montags bis freitags von 08.00 bis 15.00 Uhr sowie am Wochenende von 10.00 bis 14.00 Uhr zu erreichen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Gesundheitsamtes informieren unter der Hotline zu allen Fragen rund um das Virus. Nachfragen können auch per E-Mail an das Gesundheitsamt des Landkreises gerichtet werden. Die Mailadresse lautet: ges.corona@oberhavel.de.

    Beim Landesamt für Arbeitsschutz, Verbraucherschutz und Gesundheit (LAVG) ist ebenfalls ein Bürgertelefon zum Coronavirus eingerichtet. Es ist ab sofort montags bis freitags von 9.00 bis 15.00 Uhr zu erreichen. Die Telefonnummer lautet: (0331) 8683-777.


    Weitere wichtige Telefonnummern finden Sie unter: www.oberhavel.de/corona

24.02.2020 – Informationen zum neuen Coronavirus (2019-nCoV)

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

in China treten weiterhin vermehrt Krankheitsfälle durch das neuartige Coronavirus (2019-nCoV) auf. Betroffen sind insbesondere die Metropole Wuhan (11 Millionen Einwohner) und die Provinz Hubei, zu der Wuhan gehört, sowie weitere Städte. Das neuartige Virus gehört wie das SARS-Virus zu den beta-Coronaviren.

Auch andere Länder haben inzwischen über Fälle berichtet. In Europa wurden die meisten Infektionen in Norditalien gezählt. Von einigen Betroffenen ist bekannt, dass sie Kontakt zu bestätigten 2019-nCoV-Fällen hatten. In Deutschland sind bislang nur wenige Infektionsfälle aufgetreten. Am 27.01.2020 war der erste Fall in Bayern bestätigt worden.

2019-nCoV ist von Mensch zu Mensch übertragbar. Infektionsketten (eine fortgesetzte Mensch-zu-Mensch-Übertragung) und Erkrankungsfälle bei medizinischem Personal wurden bislang nur in China beobachtet.

Mit einem Import von einzelnen Fällen nach Deutschland muss gerechnet werden. Auch einzelne Übertragungen in Deutschland sind weiterhin möglich. Die Gefahr für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland durch die neue Atemwegserkrankung bleibt derzeit weiter gering.‎ Diese Einschätzung kann sich kurzfristig durch neue Erkenntnisse ändern.

Der Landkreis Oberhavel verfügt wie alle Landkreise und Städte in Deutschland über einen Seuchenalarmplan. Die Landkreise sind gegenüber solchen medizinischen Notfällen gewappnet.

Antworten auf häufig gestellte Fragen zum Corona-Virus finden Sie auf den Seiten des Robert-Koch-Institutes.

Mehr zum Thema erfahren Sie auch auf den folgenden Seiten:

Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes für China

Merkblatt des Auswärtigen Amtes zum Coronavirus

Informationen der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung zum Coronavirus

Informationen für Ärzte und medizinisches Fachpersonal haben wir hier zusammengestellt.

09.01.2020 – Aktuelles zum Masernschutzgesetz

Das Masernschutzgesetz wurde am 20. Dezember 2019 durch den Bundesrat gebilligt und soll am 1. März 2020 in Kraft treten.

Die Veröffentlichung des Gesetzestextes wird zeitnah erwartet.

Zum Erhalt aktueller Informationen wird auf die Seite des Bundesgesundheitsministeriums verwiesen.

16.01.2018 – Informationen zur Afrikanischen Schweinepest

Bei der Afrikanischen Schweinepest handelt es sich um eine schwere Virusinfektion, die ausschließlich Schweine (Haus- und Wildschweine) betrifft und für diese meistens tödlich ist. Nach derzeitigem Stand der Wissenschaft stellt die Afrikanische Schweinepest für den Menschen keine Gefahr dar.

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