Sprungziele
Inhalt

Aktuelles zum Coronavirus

Auf dieser Seite informieren wir Sie über aktuelle Entwicklungen zum Coronavirus im Landkreis Oberhavel und geben Antworten auf häufig gestellte Fragen. 

Diese Seite wird zur Zeit aktualisiert und überarbeitet.

Bitte beachten Sie in diesem Zusammenhang die Zweite SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung vom 23.11.2021 sowie die Informationen auf der Internetseite des Landes Brandenburg.

Presseinformationen des Landkreises




















Weitere Pressemitteilungen zum Thema Coronavirus finden Sie hier.

Welche Symptome treten auf bei einer Erkrankung?

Eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus kann zu Krankheitszeichen wie Fieber, trockenem Husten, Schnupfen und Abgeschlagenheit führen, auch über Atemprobleme, Halskratzen, Kopf- und Gliederschmerzen und Schüttelfrost wurde berichtet. Einige Betroffene leiden an Geruchsverlust, Geschmacksverlust, Übelkeit und Durchfall. Die Krankheitsverläufe variieren stark – von symptomlosen Verläufen bis hin zu schweren Pneumonien mit Lungenversagen und Tod.

Für Laien ist es fast unmöglich, eine "Selbstdiagnose" zu stellen. Daher sollten insbesondere Bürgerinnen und Bürger, die sich in einem Risikogebiet (siehe www.rki.de) aufgehalten haben oder Kontakt zu einem nachweislichen Erkrankungsfall hatten, nach Reiserückkehr mit ihrem Hausarzt oder dem Gesundheitsamt telefonisch in Verbindung setzen.

Was tun bei Verdacht auf Coronavirus? Informationen zur Nachverfolgung von Kontakten

Wer aufgrund eines positiven Schnelltests oder aufgrund von Symptomen vermutet, möglicherweise am Coronavirus erkrankt zu sein, wendet sich bitte zunächst telefonisch an den Hausarzt beziehungsweise die Hausärztin oder an den kassenärztlichen Bereitschaftsdienst (116 117). Sie sind die ersten Ansprechpartner insbesondere für symptomatische Patientinnen und Patienten. Bitte gehen Sie aber nicht unangemeldet in eine hausärztliche Sprechstunde. Die Ärzte werden gezielt nach Symptomen fragen und den Betroffenen gegebenenfalls bei einem Hausbesuch untersuchen beziehungsweise nach der (offiziellen) Sprechstunde in die Praxis bestellen.

Vom Gesundheitsamt werden Tests gemäß den Vorgaben des Robert-Koch-Instituts immer dann angeordnet, wenn ein begründeter Verdachtsfall vorliegt, dass eine Person sich mit dem SARS-CoV2-Virus infiziert haben könnte und sie Symptome aufweist, zur Risikogruppe gehört oder im medizinischen Bereich tätig ist.

Personen, die nachweislich mit dem Coronavirus infiziert sind, müssen sich bereits mit Erhalt des Ergebnisses sofort selbst in Quarantäne begeben. Bei symptomatisch erkrankten Personen, wenn also Krankheitszeichen wie beispielsweise Husten, Schnupfen oder Fieber auftreten, endet die Absonderung frühestens 14 Tage nach Symptombeginn – sofern sie seit mindestens 48 Stunden überwiegend symptomfrei sind. Bei Erkrankten, die keine Symptome aufweisen, endet die Absonderung frühestens 14 Tage nach dem Nachweis des Erregers. Für geimpfte infizierte Personen, die keinerlei Symptome haben, endet die Absonderung nach einem negativen PCR-Test, der frühestens 5 Tage nach dem ersten positiven PCR-Nachweis durchgeführt werden kann.

Corona-infizierte Personen bekommen für den Zeitraum ihrer häuslichen Absonderung eine schriftliche Anordnung vom Gesundheitsamt. Dies nimmt derzeit einige Zeit in Anspruch. Die Anordnung ersetzt keine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung. Diese erhalten Erkrankte nur bei ihrem Hausarzt oder ihrer Hausärztin.

Das Gesundheitsamt wird vom Hausarzt oder vom Testlabor automatisch über alle positiven PCR-Testergebnisses informiert. Eine zusätzliche, eigenständige Kontaktaufnahme mit dem Fachbereich Gesundheit ist deshalb nicht notwendig.

Priorisierung bei der Nachverfolgung von Kontakten

Durch das Gesundheitsamt abgesondert werden nur noch unmittelbar in einem Haushalt mit der positiv getesteten Person lebende Angehörige. Vollständig geimpfte oder genesene Haushaltsangehörige positiv getesteter Personen werden nicht abgesondert. Als genesen gilt, wenn der letzte positive PCR-Test mindestens 28 Tage sowie maximal sechs Monate zurückliegt. Ungeimpfte Haushaltsangehörige werden abgesondert. Die Quarantäne endet 10 Tage nach Symptombeginn beziehungsweise bei Erkrankten ohne Symptomen 10 Tage nach dem Nachweis des Erregers.

Auf der Grundlage eines Schreibens des Ministeriums für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz vom 15.11.2021 zur Priorisierung der Aufgaben der Gesundheitsämter und Kontaktnachverfolgung werden ab sofort nur noch positiv getestete Kinder (Kita, Schule, Hort) sowie deren engsten Kontaktpersonen im direkten häuslichen Umfeld abgesondert. Weitere Absonderungen von Kontaktkindern erfolgen in der Regel nicht mehr. Es ist keine Quarantäne erforderlich für vollständig geimpfte und genesene Kontaktpersonen.

Für asymptomatische Kontaktpersonen besteht die jedoch die Möglichkeit, die Dauer der häuslichen Quarantäne zu verkürzen:
  • 5 Tage häusliche Quarantäne mit PCR-Test bei Probeentnahme (Testung frühestens am 5. Tag)
  • 7 Tage mit Antigen-Schnelltest bei Probeentnahme frühestens am 7. Tag

Einzelfallentscheidungen sind in besonderen Fallkonstellationen und Ausbruchsgeschehen weiterhin möglich. Die Beurteilung des Ansteckungsrisikos und damit die Anordnung und Aufhebung der Quarantäne obliegt ausschließlich dem Gesundheitsamt.

Das Gesundheitsamt weist darauf hin, dass ein Anspruch auf Ersatzleistungen nach dem Infektionsschutzgesetz nur dann geltend gemacht werden kann, wenn eine häusliche Quarantäne durch das Gesundheitsamt angeordnet wurde.

Bitte beachten Sie auch das Merkblatt "Coronavirus-Infektion und häusliche Quarantäne - RKI-Merkblatt für Betroffene", welches Sie unter "Dokumente" auf dieser Seite finden. 

Hinweise zur Absonderung von Kontaktpersonen und positiv getesteten Personen

Der Landkreis Oberhavel hat eine Allgemeinverfügung zur Absonderung von Kontaktpersonen und positiv getesteten Personen als Schutzmaßnahme zur Eindämmung und Bekämpfung der weiteren Ausbreitung des Coronavirus veröffentlicht. Diese gilt ab Mittwoch, 24.11.2021, vorerst bis zum Mittwoch, 22.12.2021. Die Allgemeinverfügung ist im Wortlaut hier nachzulesen.

Automatisch abzusondern (Quarantäne/Isolation) haben sich:

  • Personen, die mittels eines PCR-Tests positiv auf das SARS-CoV-2-Virus getestet wurden
  • enge Kontaktperson, die eine ärztliche oder gesundheitsamtlich veranlasste Mitteilung über den letzten Kontakt mit einem bestätigten COVID-19-Fall erhalten haben

Hierzu zählen Personen, die ungeschützten (das heißt ohne Tragen einer medizinischen Maske oder FFP2-Maske) und direkten Kontakt über mindestens 15 Minuten zu der an SARS-CoV-2 infizierten Person hatten und zu einer der folgenden Risikogruppen gehören: Personen, ab der Vollendung des 60. Lebensjahres, immungeschwächte Personen, medizinisches Personal sowie Personal in Altenpflege- und Behinderteneinrichtungen, Schülerinnen und Schüler in Schulen, die direkter Sitznachbar (rechts oder links) zu der infizierten Person sind.

  • Haushaltsangehörige, die Kenntnis von dem positiven PCR-Testergebnis einer im gleichen Haushalt lebenden infizierten Person erlangen

Ausgenommen von der Absonderungspflicht sind genesene Kontaktpersonen ohne Krankheitssymptome, die im Besitz eines auf sie ausgestellten Genesenennachweises sind und seit der Infektion mindestens 28 Tage sowie maximal 6 Monate zurückliegen. Weiterhin ausgenommen sind auch Kontaktpersonen, die vollständig geimpft sind und im Besitz eines auf sie ausgestellten Impfnachweises sind. Als vollständig geimpft gelten Personen, bei denen die letzte erforderliche Einzelimpfung mindestens 14 Tage zurückliegt. Genesene, die eine Impfdosis erhalten haben, gelten ab Impfung ebenfalls als vollständig geimpft.


Die Absonderung beginnt:

  • für positiv getestete Personen mittels PCR-Test unmittelbar nach Kenntnis des Testergebnisses
  • für Haushaltsangehörige mit der Kenntnis des positiven PCR-Testergebnisses der im Haushalt lebenden infizierten Person
  • enge Kontaktpersonen unverzüglich nach Zugang der ärztlichen oder gesundheitsamtlich veranlassten Mitteilung

Folgende Regeln gelten in der Absonderung:

  • die Absonderung muss in der Wohnung der betroffenen Person, möglichst mit einer räumlichen Trennung zu gleichen, im Haushalt lebenden Personen, erfolgen,
  • die betroffene Person darf die Wohnung nicht verlassen und keinen Besuch empfangen (Ausnahmen, etwa Pflegepersonal, sind durch das Gesundheitsamt zuzulassen),
  • es bedarf der ausdrücklichen Zustimmung des Gesundheitsamtes, wenn sich eine Kontaktperson außer Haus begeben muss, um sich einem Test auf SARS-CoV-2 zu unterziehen,
  • der Aufenthalt in einem zur Wohnung gehörenden Garten, auf einer zugehörigen Terrasse oder einem zugehörigen Balkon ist alleine gestattet
  • alle betroffenen Personen müssen während der Absonderungszeit ein Tagebuch zum Verlauf der Symptome und Kontakt zu anderen Personen führen (Formular siehe Anlage); dieses ist dem Gesundheitsamt auf Verlangen auszuhändigen,
  • weist eine Kontaktperson Symptome einer SARS-CoV-2-Infektion auf, muss sie unverzüglich das Gesundheitsamt informieren:

Telefonnummer: 03301 601 – 3900 oder
E-Mail-Adresse: GES.corona@oberhavel.de


Die Absonderungszeit endet bei:

Positiv getesteten Personen mit:

  • asymptomatischen Krankheitsverlauf 14 volle Tage nach Erstnachweis des Erregers,
  • symptomatischem Krankheitsverlauf 14 volle Tage ab Symptombeginn.

Positiv getestete Personen, die innerhalb der Absonderung schwere Krankheitssymptome einer COVID-19-Erkrankung entwickeln oder sich bestehende beziehungsweise sich entwickelnde Krankheitssymptome nicht nachhaltig bis zwei Tage vor Ablauf der Absonderung gebessert haben, sind verpflichtet, dies mitzuteilen. Das Gesundheitsamt entscheidet über eine Fortdauer der Absonderung.

Für eine positiv getestete Person, die keine Krankheitssymptome entwickelt und die vollständig geimpft ist, endet die Absonderung, sobald die positiv getestete Person dem Gesundheitsamt einen von einem Labor bestätigten negativen PCR-Test an: GES.Corona.Freitestungen@oberhavel.de

Kontaktpersonen:

  • nach Ablauf von 10 vollen Tagen seit Erstkontakt zur infizierten Person
  • beim Zusammenleben der Kontaktperson im selben Haushalt mit einer positiv getesteten Person mit für COVID-19 typischen Krankheitssymptomen, endet die Absonderungszeit nach 10 vollen Tagen nach Beginn der Symptome der positiv getesteten Person, wenn die Kontaktperson während der Absonderung keine für COVID-19 typischen Symptome aufweist.
  • beim Zusammenleben der Kontaktperson im selben Haushalt mit einer positiv getesteten Person ohne die für COVID-19 typischen Krankheitssymptomen, endet die Absonderungszeit für die Kontaktperson nach 10 vollen Tagen nach Erstnachweis des Erregers per PCR-Test der positiv getesteten Person, wenn die Kontaktperson während der Absonderung keine für COVID-19 typischen Symptome aufweist.
  • Wird die Kontaktperson während der Quarantänezeit positiv auf das SARS-CoV-2-Virus getestet oder weist eines der für COVID-19 typischen Krankheitssymptome auf, gelten die Regelungen für positiv getestete Personen.
  • für Kontaktpersonen, die keine Krankheitssymptome entwickeln, endet die Absonderung sobald dem Gesundheitsamt ein negativer PCR-Befund per E-Mail vorliegt. Eine Freitestung ist frühestens am fünften vollen Tag nach Erstnachweis des Erregers per PCR-Test möglich (Beispiel: Erster Erregernachweis per PCR-Test am 01.12.2021, frühestmögliche Freitestung am 06.12.2021). Zum Zwecke der PCR-Testung darf der Absonderungsort verlassen werden. Die Antwort des Gesundheitsamtes ist abzuwarten.

Achtung: Personen, die eigenhändig oder mithilfe Dritter mittels eines Selbsttests einen Positivbefund ermittelt haben, fallen nicht in den Geltungsbereich der Allgemeinverfügung. Diesen positiv getesteten Personen wird empfohlen, das Testergebnis durch einen Hausarzt, einen Facharzt oder in einer vom Landkreis beauftragten Teststelle überprüfen zu lassen.

Den im Rahmen der Allgemeinverfügung von einer Absonderung betroffenen Bürgerinnen und Bürgern kann das Gesundheitsamt mittels einer Bescheinigung für Arbeitgeber/Schulen etc. den Absonderungszeitraum bescheinigen.

Ein Verstoß gegen diese Allgemeinverfügung kann als Ordnungswidrigkeit mit einer Geldbuße bis zu fünfundzwanzigtausend Euro geahndet werden.

Wie können Infektionen vermieden werden?

Der wichtigste Übertragungsweg für das Coronavirus ist die Tröpfcheninfektion. Dabei werden die Coronaviren durch infizierte Menschen über Tröpfchen in die Luft abgegeben und durch nicht infizierte Menschen eingeatmet.

Deshalb ist zur Vermeidung einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus auf eine gute Husten- und Nies-Etikette und persönliche Händehygiene zu achten. Ebenfalls sollte Abstand zu Erkrankten gehalten werden. In Anbetracht der Grippewelle sind diese Maßnahmen zurzeit sowieso angezeigt.

Händehygiene
Die Hände sollten nicht nur gewaschen werden, wenn sie sichtbar schmutzig sind. Denn Krankheitserreger sind mit dem bloßen Auge nicht zu erkennen. Daher sollten Sie sich im Alltag regelmäßig die Hände waschen. Unter dem Link werden Ihnen Tipps gegeben, wie eine wirksame Händehygiene erfolgen soll um Infektionen zu vermeiden.

Husten- und Nies-Etikette
Beim Husten oder Niesen sollte möglichst kein Speichel oder Nasensekret in die Umgebung versprüht werden. Deshalb ist es aus gesundheitlicher Sicht nicht sinnvoll, sich beim Husten oder Niesen die Hand vor den Mund zu halten. So gelangen Krankheitserreger an die Hände und können über Gegenstände oder Hände an andere Personen weitergegeben werden.
Beim Husten oder Niesen sollten Sie sich wegdrehen und zu anderen Personen mindestens den Abstand von einem Meter einhalten. Am besten in ein Einwegtaschentuch niesen, das anschließend entsorgt wird. Ist kein Taschentuch zur Hand, kann auch in die Armbeuge gehustet oder geniest werden.

Mehr Informationen zur Husten- und Nies-Etikette erhalten Sie hier.

Abstand halten
Vermeiden Sie zu Erkrankten, aber auch bei eigenen Infektionen, enge Körperkontakte wie Küssen und Umarmen.
Es sei noch darauf hingewiesen, dass es derzeit keinen Fall gibt, bei denen sich Menschen auf einem anderen Weg, etwa über den Verzehr kontaminierter Lebensmittel oder durch importiertes Spielzeug, mit dem neuartigen Coronavirus angesteckt haben.
Die Ausführungen des Bundesinstituts für Risikobewertung zu diesem Thema können Sie unter folgendem Link nachlesen: https://www.bfr.bund.de/

Einfache Hygieneregeln tragen im Alltag dazu bei, das Ansteckungsrisiko zu verringern. Deshalb ist jede Person aufgefordert, die allgemeinen Hygieneregeln und -empfehlungen des Robert Koch-Instituts und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung zur Vorbeugung von Infektionen zu beachten. Mehr dazu: https://www.infektionsschutz.de/

Regelmäßiges Lüften
In den Herbst- und Wintermonaten, wenn Menschen sich wieder vermehrt in geschlossenen Räumen aufhalten, wird regelmäßiges und richtiges Lüften noch wichtiger für den Infektionsschutz. In geschlossenen Räumen gilt: Die Raumluft muss regelmäßig durch Frischluft ausgetauscht werden (insbesondere durch Stoßlüftung über Fenster oder durch den Betrieb raumlufttechnischer Anlagen mit hohem Außenluftanteil; bei einem aus technischen oder technologischen Gründen nicht vermeidbaren Umluftbetrieb raumlufttechnischer Anlagen sollen diese über eine geeignete Filtration zur Abscheidung luftgetragener Viren verfügen).

Als digitale Ergänzung zu Abstandhalten, Hygiene und Alltagsmaske wird die Nutzung der Corona-Warn-App empfohlen. Wer sie nutzt, hilft, Infektionsketten schnell nachzuverfolgen und zu durchbrechen. Mehr dazu erfahren Sie im Abschnitt "Corona-Warn-App".

Corona-Infotelefon für medizinische Fragen

Der Landkreis Oberhavel hat für medizinische Fragen rund um das neuartige Coronavirus ein zentrales Infotelefon eingerichtet. Dieses Angebot richtet sich insbesondere an Kontaktpersonen von Corona-Infizierten (Verdachtsfälle) und Reiserückkehrer aus Risikogebieten mit Wohnsitz (gewöhnlichem Aufenthalt) im Landkreis Oberhavel.

Das Infotelefon ist unter der Rufnummer 03301 601-3900 erreichbar, und zwar:

  • montags, mittwochs und freitags von 09.00 bis 12.00 Uhr
  • dienstags und donnerstags von 09.00 bis 16.00 Uhr

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Gesundheitsamtes informieren hier zu allen Fragen rund um das Virus. Aufgrund eines erhöhten Anfrageaufkommens kann es zu längeren Wartezeiten oder vorübergehender Nichterreichbarkeit der Kolleginnen und Kollegen im Gesundheitsamt kommen. Bitte versuchen Sie es in diesen Fällen später nochmals. Wir bitten um Verständnis.

Nachfragen können auch per E-Mail an das Gesundheitsamt gerichtet werden. Die E-Mail-Adresse lautet: ges.corona@oberhavel.de.

Impfen in Oberhavel

Mobile Impfangebote

Gemeinsam mit den Kommunen bietet der Landkreis Oberhavel über seine mobilen Impfteams Impfmöglichkeiten in den Städten und Gemeinden vor Ort an.

Regelmäßige Impftermine gibt es in den kommenden Wochen wie folgt:

Immer Montag / 16.00 bis 20.00 Uhr (bis vorerst einschließlich 13.12.2021)
Bürgerzentrum Oranienburg, Albert-Buchmann-Straße 17, 16515 Oranienburg

Immer Mittwoch / 17.00 bis 21.00 Uhr
Kreisgeschäftsstelle des DRK Gransee, Koliner Straße, 16775 Gransee

Immer Donnerstag / 15.00 bis 18.00 Uhr (bis vorerst einschließlich 09.12.2021)
Pflanzen-Kölle, Rosenstraße 48, 16556 Hohen Neuendorf OT Borgsdorf

Immer Freitag / 15.00 bis 19.00 Uhr (bis vorerst einschließlich 17.12.2021)
Bürgerzentrum Oranienburg, Albert-Buchmann-Straße 17, 16515 Oranienburg

Immer Montag bis Samstag / 08.00 bis 16.00 Uhr (ab dem 29.11.2021)
Alte Schule, Hospitalstraße 2, 16792 Zehdenick


Die vom Landkreis beauftragten Impfteams sind außerdem demnächst an den folgenden Orten anzutreffen:

Mittwoch, 24.11.2021 / 15.00 bis 18.00 Uhr
Großer Saal im Kulturhaus Lehnitz, Friedrich-Wolf-Straße 31, 16515 Oranienburg OT Lehnitz

Freitag, 26.11.2021 / 14.00 bis 19.00 Uhr
Am Markt, 16798 Fürstenberg/Havel

Samstag, 27.11.2021 / 11.00 bis 16.00 Uhr
Bürgerhaus, Am Waldstadion 6, 16775 Löwenberger Land

Dienstag, 30.11.2021 / 09.00 bis 16.00 Uhr
Bürgerhaus „Alte Feuerwache“, 16761 Hennigsdorf

Mittwoch, 01.12.2021 / 15.00 bis 19.00 Uhr
15.00 bis 17.00 Uhr: reserviert für vulnerable Gruppen
17.00 bis 19.00 Uhr: alle anderen Personen

Nachbarschaftstreff, Eichenallee 10, 16548 Glienicke/Nordbahn
Um einen Impftermin zu erhalten, ist ausschließlich eine telefonische Anmeldung unter 033056 / 997980, im Zeitraum von Montag, dem 22.11., bis Freitag, dem 26.11., in der Zeit von 10.00 bis 12.00 Uhr gültig.

Dienstag, 07.12.2021 / 12.00 bis 17.00 Uhr
Weinberghalle Liebenwalde, Zehdenicker Str. 30, 16559 Liebenwalde
Termine werden ausschließlich durch telefonische Anmeldung unter 033054 80510 vergeben.

Mittwoch, 08.12.2021 / 09.00 bis 16.00 Uhr
Bürgerhaus „Alte Feuerwache“, Hauptstraße 4, 16761 Hennigsdorf

Samstag, 11.12.2021 / 09.00 bis 16.00 Uhr
Sporthalle der Grundschule Nord, Rigaer Straße 1, 16761 Hennigsdorf

Mittwoch, 15.12.2021 / 12.00 bis 16.00 Uhr
Berufsförderungswerk, Kastanienallee 25, 16567 Mühlenbeck


Impfen in den Oberhavel Kliniken

Klinik Gransee:
Mittwoch, 01.12.2021 / 08.00 bis 16.15 Uhr
Mittwoch, 08.12.2021 / 08.00 bis 16.15 Uhr

Mittwoch, 15.12.2021 / 08.00 bis 16.15 Uhr
Mittwoch, 22.12.2021 / 08.00 bis 16.15 Uhr
Impfzentrum der Oberhavel Klinik Gransee, Meseberger Weg 12-13, 16775 Gransee
Anmeldung unter: 03306 759 320

Klinik Hennigsdorf:
Donnerstag, 25.11.2021 / 07.30 bis 15.45 Uhr
Donnerstag, 02.12.2021 / 07.30 bis 15.45 Uhr
Freitag, 10.12.2021 / 07.30 bis 15.45 Uhr
Mittwoch, 15.12.2021 / 07.30 bis 15.45 Uhr
Dienstag, 21.12.2021 / 07.30 bis 15.45 Uhr

Sporthalle der Oberhavel Klinik Hennigsdorf, Marwitzer Straße 91, 16761 Hennigsdorf
Anmeldung unter: 03301 663366

Die Impfungen erfolgen mit dem Vakzin des Herstellers Biontec/Pfizer. Möglich sind neben Erst- und Zweitimpfungen auch Auffrischungsimpfungen – sofern die letzte Impfung gegen das Coronavirus bereits länger als sechs Monate zurückliegt. Zweitimpfungen können jeweils drei Wochen später an einem selbst gewählten Ort und Termin wahrgenommen werden. 

Mitzubringen sind zu allen kommunalen Impftagen neben dem Personalausweis, der Krankenkassenkarte sowie – sofern vorhanden – der Impfausweis und die vorab ausgefüllten Formulare (Aufklärungsbogen, Anamnese-Einwilligung, Datenschutzerklärung und ggf. Zweitimpfung-Formular). Diese sowie weitere Informationen stehen unter www.brandenburg-impft.de zum Download bereit.


Impfen bei Haus- und Fachärzten sowie an der Asklepios Klinik

Sonderimpftage Praxis Schiffer
Havelplatz 1-5, 16761 Hennigsdorf
Samstag, 04.12.2021 und 15.01.2022, 08.00-12.00 Uhr
Terminvereinbarung: termin@mrt-schiffer.de
Infos: www.mrt-schiffer.de

Darüber hinaus können sich Impfwillige aktuell weiter an ihre Haus- und Fachärzte wenden und sich dort über Impfangebote informieren. Eine Liste der Impf-Praxen in Oberhavel finden Sie hier: https://www.kvbb.de/patienten/impfpraxen/

Auch die Asklepios Klinik in Birkenwerder bietet Schutzimpfungen gegen das Coronavirus an. Termine sind online unter https://coronaimpfung.asklepios.com/impftermine/ buchbar.

Voraussetzung für eine Impfung ist, dass man mindestens das 12. Lebensjahr vollendet hat, sich gesund fühlt und keine Symptome wie Fieber, Husten oder Schnupfen aufweist. Mitzubringen sind die Krankenkassenkarte, der Impfpass sowie die notwendigen ausgefüllten Impfdokumente, welche unter www.brandenburg-impft.de im Bereich Downloads abgerufen werden können. Wer noch nicht 18 Jahre alt ist, muss von einer sorgeberechtigten Person begleitet werden oder eine von den Sorgeberechtigten unterschriebene Einverständniserklärung zur Impfung mitbringen. 

Weitere Informationen

sind der Webseite www.brandenburg-impft.de zu entnehmen.

Teststellen im Landkreis Oberhavel

Vom Gesundheitsamt angewiesene Testungen (PCR-Tests):

Hierfür gibt es drei Teststellen des Landkreises Oberhavel:

  • Oranienburg, Ortsteil Lehnitz, Mühlenbecker Weg (bitte die Ausschilderung beachten): Das Testzentrum kann per Drive-In angefahren werden und wird durch die Johanniter-Unfallhilfe betreut. Termine werden durch das Gesundheitsamt vergeben. 
  • Gransee, Koliner Straße 12a: Das Testzentrum wird durch das Deutsche Rote Kreuz betreut. Termine werden durch das Gesundheitsamt vergeben. 
  • Hennigsdorf, Praxis Dr. med. Schiffer, Havelplatz 1-5. Termine werden durch das Gesundheitsamt vergeben. 

Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, zu den Tests aus hygienischen Gründen ihre eigenen Kugelschreiber zum Ausfüllen der notwendigen Unterlagen mitzubringen. Bitte halten Sie zudem ein Ausweisdokument bereit (Personalausweis, Reisepass, Krankenkassenkarte). 

Tests bei Kindern bis zum vollendeten 18. Lebensjahr können nur in Anwesenheit der sorgeberechtigten Person durchgeführt werden. Alternativ ist ein schriftliches Einverständnis der sorgeberechtigten Personen vorzulegen. Auch bei einer Testung von Kindern ist ein entsprechendes Ausweisdokument vorzulegen (zum Beispiel Kinderausweis, Krankenkassenkarte, Geburtsurkunde). 


Bürgertestungen (Schnelltests):

Seit dem 13.11.2021 sind kostenfreie Bürgertestungen wieder möglich.

Seir dem 13.11.2021 haben gemäß § 4a der geänderten Coronavirus-Testverordnung asymptomatische Personen wieder einen Anspruch auf Testung mittels PoC-Antigen-Test.

Die negativen Testergebnisse aus den Testungen können Bürgerinnen und Bürger für Veranstaltungen und in Einrichtungen nutzen, in denen die sogenannte 3G-Regel gilt (Zutritt nur für Getestete, Geimpfte und Genesene).


Getestet werden nur Personen, die symptomfrei sind. Personen mit Krankheitszeichen, die den Verdacht einer Coronainfektion nahelegen – wie Fieber, trockener Husten, Schnupfen und Abgeschlagenheit, aber auch Atemprobleme, Halskratzen, Kopf- und Gliederschmerzen – können sich nicht in der Teststelle testen lassen. Sie müssen bei ihrem Hausarzt einen PCR-Test veranlassen. 


Vom Landkreis Oberhavel beauftragte Teststellen sind:

Gransee:

Hennigsdorf:

  • Hennigsdorf, Testzentrum Hennigsdorf, Postplatz 3a, www.testzentrum-hennigsdorf.de
  • Hennigsdorf, Löwen-Apotheke, Rigaer Straße 30C
  • Hennigsdorf, Alte Stahl Apotheke, Havelpassage 3
  • Hennigsdorf, Veltener Straße 8 (am Hellweg-Baumarkt)
  • Hennigsdorf, Praxis Dr. Stabroth & Dr. Paul, Neuendorfstraße 22, www.praxis-baur-paul-stabroth.de

Hohen Neuendorf:

Oranienburg:

  • Oranienburg, OT Lehnitz, Mühlenbecker Weg (bitte die Ausschilderung beachten; Drive-In)
  • Oranienburg, Praxis Dr. Schönfeld, Ernst-Schneller-Straße 84
  • Oranienburg, Praxis Frau Dr. Rettig-Zimmermann, Bernauer Straße 66, www.ohv-docs.de
  • Oranienburg, Preussen Apotheke, Bernauer Straße 100, https://preussenapotheke.de/

Leegebruch:

Mühlenbecker Land:

Velten:

Kremmen:

  • Kremmen, Testzentrum in der Stadtparkhalle (Medica-OHV), Ruppiner Chaussee 9, www.medica-ohv.de

Glienicke/Nordbahn:

  • Glienicke/Nordbahn, Testzentrum im Vitadeum (Fitness & Wellness & Gesundheit GmbH), Hauptstraße 54

Die Liste ist nicht als abschließend zu betrachten. Bitte informieren Sie sich über weitere Teststellen vor Ort.


Nach der Coronavirus-Testverordnung des Bundes vom 21. September 2021, zuletzt geändert mit Verordnung vom 12. November 2021 gilt Folgendes:

Die unteren Gesundheitsbehörden sind stark in den Bereich der Testung eingebunden und sind als Kontrollorgan verpflichtet, die gesetzlichen Vorgaben zu prüfen. Die Testverordnung beinhaltet Kriterien zum Betrieb und Durchführung einer Teststelle, die zwingend erfüllt werden müssen.

Eine Beauftragung Dritter als weitere Leistungserbringer erfolgt durch eine Einzelbeauftragung durch die Gesundheitsämter und nur, wenn unter Einhaltung der infektionsschutzrechtlichen, medizinprodukterechtlichen und arbeitsschutzrechtlichen Anforderungen eine ordnungsgemäße Erbringung der Leistungen vollumfänglich erfüllt wird, der beauftragenden Stelle begründete Angaben zur vorhandenen Testkapazität gemacht werden sowie die Zuverlässigkeit der Beauftragung gewährleistet ist. Zudem ist es für neue Beauftragungen ab dem 13.11.2021 erforderlich, dass der Leistungserbringer einer Geheimhaltungspflicht nach § 203 des Strafgesetzbuches oder einer vertraglich vereinbarten Geheimhaltungspflicht unterliegt.

Beauftragte Teststellen haben monatlich und standortbezogen die prognostizierte Testkapazität, die Anzahl der erbrachten Bürgertestungen sowie die Zahl der positiven Testergebnisse an das zuständige Gesundheitsamt zu melden. Darüber hinaus muss eine zentrale Registrierung erfolgen und die Nutzung der Corona-Warn-App sichergestellt werden. Über die Anträge entscheidet das Gesundheitsamt des Landkreises Oberhavel. Die Dokumente sind an GES.Corona@oberhavel.de mit dem Betreff „Bearbeitung_Antragsverfahren_Teststelle“ zu senden. Folgende Unterlagen sind dabei einzureichen: Katalog einzureichender Dokumente zur Beauftragung als Teststelle

Teststellen im Land Brandenburg:

Eine Übersicht, wo in Brandenburg Bürgertests angeboten werden, bietet die Internetseite https://brandenburg-testet.de, die das Gesundheitsministerium in Zusammenarbeit mit den Landkreisen und kreisfreien Städten erstellt hat.

Hier gelangen Sie zur interaktiven Brandenburg-Karte, mit der Bürgerinnen und Bürger schnell eine Teststelle für den kostenfreien Bürgertest in ihrer Nähe finden können.


Kommerzielle PCR-Teststellen im Landkreis Oberhavel (kein Anspruch auf Vollständigkeit)

  • Hennigsdorf, Testzentrum Hennigsdorf, Postplatz 3a, www.testzentrum-hennigsdorf.de
  • Hennigsdorf, Praxis Dr. med. Schiffer, Havelplatz 1-5
  • Hohen Neuendorf, St. Hubertus-Apotheke, Testzentrum in der Stadthalle, Am Rathaus 1, www.sankthubertusapotheke.de
  • Hohen Neuendorf (Ecolog bei LIDL), Backofenweg 4
  • Oranienburg, Praxis Frau Dr. Rettig-Zimmermann, Bernauer Straße 66
  • Velten, Praxis Dr. Kröhl, Breite Straße 73, http://praxis-dr-kröhl.de/
  • Velten, Testzentrum in der Ofenstadthalle (Medica-OHV), Katersteig 3, http://www.medica-ohv.de/
  • Kremmen, Testzentrum in der Stadtparkhalle (Medica-OHV), Ruppiner Chaussee 9, http://www.medica-ohv.de/
  • Löwenberger Land, Praxis Dipl. med. Ordel, OdF-PLatz 5

Corona-Warn-App

Jetzt die Corona-Warn-App herunterladen und Corona gemeinsam bekämpfen.

© Die Bundesregierung

Das Robert-Koch-Institut (RKI) als zentrale Einrichtung des Bundes im Bereich der Öffentlichen Gesundheit und als nationales Public-Health-Institut hat die Corona-Warn-App für die deutsche Bundesregierung und für die Bundesrepublik Deutschland veröffentlicht. Die App fungiert als digitale Ergänzung zu Abstandhalten, Hygiene und Alltagsmaske. Wer sie nutzt, hilft, Infektionsketten schnell nachzuverfolgen und zu durchbrechen. Die App merkt sich dezentral die Begegnungen mit anderen und informiert digital über Begegnungen mit nachweislich infizierten Personen. Dabei sammelt sie jedoch zu keiner Zeit Informationen zur Identität ihrer Nutzerinnen und Nutzer.

Die Corona-Warn-App ist ab sofort im Google Play Store und im Apple Store erhältlich.

Weitere Informationen: https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/corona-warn-app

Alle technischen Fragen zur Corona-Warn-App können direkt an die Hotline der Corona-Warn-App gerichtet werden. Diese ist unter der kostenfreien Rufnummer 0800 7540001 von Montag bis Samstag, 07.00 bis 22.00 Uhr, erreichbar.

Corona - Wichtige Telefonnummern und Internetseiten

Allgemein

Corona-Bürgertelefon des Landes Brandenburg
Telefon: 0331 866-5050
Montag – Freitag: 09.00 bis 17.00 Uhr
E-Mail: buergeranfragen-corona@brandenburg.de
Internet: corona.brandenburg.de

Infotelefon des Bundesgesundheitsministeriums
zum Coronavirus

(Quarantänemaßnahmen, Verdachtsfälle et cetera):
Telefon: 030 346465100
Montag – Donnerstag: 08.00 bis 18.00 Uhr
Freitag: 08.00 bis 12.00 Uhr


Gesundheit

Ärztlicher Bereitschaftsdient der
Kassenärztlichen Vereinigung
(bei medizinischen Fragen und Infektionsverdacht)
Telefon: 116 117 (ohne Vorwahl)
Montag – Sonntag: 00.00 bis 24.00 Uhr

Beratungstelefon der Unabhängigen
Patientenberatung Deutschland (UPD)

Telefon: 0800 011 77 22
Montag – Freitag: 08.00 bis 22.00 Uhr
Samstag: 08.00 bis 18.00 Uhr

Beratungsservice für Gehörlose und Hörgeschädigte
Fax: 030 340 60 66 – 07
E-Mail: info.gehoerlos@bmg.bund.de
Gebärdentelefon (Videotelefonie): https://www.gebaerdentelefon.de/bmg/

Bürgertelefon des Brandenburger Landesamtes für Arbeitsschutz, Verbraucherschutz und Gesundheit (LAVG)
Telefon: 0331 8683-777
Montag – Freitag: 09.00 bis 15.00 Uhr

Hilfetelefon für Menschen mit Demenz und deren Angehörige
Telefon: 0331 273466111
Montag, Mittwoch, Freitag: 09.00 bis 12.00 Uhr
Dienstag, Donnerstag: 15.00 bis 18.00 Uhr

Schwangerschaftsberatung der Immanuel Beratung Zehdenick
Telefon: 03307 310012
Montag – Freitag: 09.00 bis 12.00 Uhr
E-Mail: beratung.zehdenick@immanuel.de

Beratungshotline für Pflegeeinrichtungen
(für Beschäftigte der ambulanten und stationären Pflege)
Telefon: 030 202023-6000
Montags – Freitag: 08.00 bis 18.00 Uhr (inklusive Rückrufservice)
E-Mail: corona-in-der-pflege@mdk-bb.de


Sorgentelefone – Hilfe für die Seele

Corona-Seelsorgetelefon
(gemeinsames Angebot der Notfallseelsorge/ Krisenintervention Berlin, der Kirchlichen Telefonseelsorge und der Krankenhausseelsorge)
Telefon: 030 403 665 885
Montag – Sonntag: 08.00 bis 18.00 Uhr

BDP-Corona-Hotline: Psychologische Beratung
in Corona-Krisenzeiten

(Angebot des Berufsverbandes Deutscher Psychologinnen
und Psychologen (BDP)
Telefon: 0800 777 22 44
Montag – Sonntag: 08.00 bis 20.00 Uhr

Psychologisches Beratungsangebot
der Oberhavel Klinik Hennigsdorf

Telefon: 03302 545-4772 oder 03302 545-4597
Montag – Freitag: 09.00 bis 14.00 Uhr

Psychosoziales Beratungstelefon
der Familienberatung Zehdenick

(für Familien, Kinder und Jugendliche sowie werdende Eltern)
Telefon: 03307 310012
Montag – Freitag: 08.00 bis 12.00 Uhr
E-Mail: beratung.zehdenick@immanuel.de

Telefonseelsorge
Telefon: 0800 1110-111 oder 0800 1110-222 oder 116 123


Hilfeangebote für Kinder und Erwachsene

Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen"
Telefon: 08000 116 016
Montag – Sonntag: 00.00 bis 24.00 Uhr
Internet: www.hilfetelefon.de

Hilfetelefon "Sexueller Missbrauch"
Telefon: 0800 22 55 530
Montag, Mittwoch und Freitag: 09.00 bis 14.00 Uhr
Dienstag und Donnerstag: 15.00 bis 20.00 Uhr
Online-Beratung für Jugendliche: www.save-me-online.de

Hilfetelefon "Schwangere in Not"
Telefon: 0800 40 40 020
Montag – Sonntag: 00.00 bis 24.00 Uhr

Beratungsstellen Gewalt gegen Frauen und Mädchen
Internet: www.frauen-gegengewalt.de

Frauenhäuser bundesweit
Internet: www.frauenhauskoordinierung.de

Pausentaste
(Angebot für Kinder und Jugendliche, die sich um ihre Familien kümmern)
Telefon: 116 111 (ohne Vorwahl)
Montag – Samstag: 14.00 bis 20.00 Uhr

Nummer gegen Kummer für Jugendliche
Telefon: 116 111 (ohne Vorwahl)
Montag – Samstag: 14.00 bis 20.00 Uhr

Nummer gegen Kummer für Eltern
Telefon: 0800 111 0 550
Montag – Freitag: 09.00 bis 11.00 Uhr
Dienstag und Donnerstag: 17.00 bis 19.00 Uhr


Wirtschaft

Beratungsstelle der WInTO GmbH
Telefon: 03302 559-200
E-Mail: winto@winto-gmbh.de
Montag – Freitag: 08.00 bis 17.00 Uhr
Hotline für Notfälle außerhalb der Geschäftszeiten:
0151 65 79 06 29
Internet: www.wirtschaft-oberhavel.de

Telefonischer Infoservice vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Energie (MWAE)
Telefon: 0331 866-1887
Telefon: 0331 866-1888
Telefon: 0331 866-1889

Telefonservice der Wirtschaftsförderung Brandenburg (WFBB)
Telefon: 0331 730 61 222

Notfall-Team der IHK Potsdam
E-Mail: corona@ihk-potsdam.de
Telefon: 0331 2786-115
Montag – Freitag: 08.00 Uhr bis 17.00 Uhr

Hotlines des Bundeswirtschaftsministeriums
Für allgemeine wirtschaftsbezogene Fragen zum Coronavirus
Telefon: 030 18615 1515
Montag – Freitag: 09.00 Uhr bis 17.00 Uhr

Hotline zu Fördermaßnahmen
Telefon: 030 18615 8000
Montag – Donnerstag: 09.00 Uhr bis 16.00 Uhr

Beantragung von Kurzarbeitergeld:
Zuständig ist die örtliche Arbeitsagentur.
Unternehmerhotline der Bundesagentur:
Telefon: 0800 45555-20

Hotline für Fragen zu Ausnahmegenehmigungen
BAFA-Hotline: 06196 908-1444
E-Mail: schutzausruestung@bafa.bund.de


Unterstützungsangebote

Nachbarschaftshilfe "nebenan"
Internet: www.nebenan.de
Telefon: 0800 866 55 44


Verbraucherinformationen

Servicetelefon der Verbraucherzentrale Brandenburg
Telefon: 0331 98 22 999 5
Montag – Sonntag: 09.00 Uhr bis 18.00 Uhr
Internet: www.verbraucherzentrale-brandenburg.de/corona

Testpflicht in Oberhavel (sogenannte 3G-Regel)

Gemäß der SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung vom 12. November 2021 gilt ab dem 15. November 2021 unabhängig von der 7-Tage-Inzidenz im Landkreis in vielen Bereichen die Pflicht zur Vorlage eines Testnachweises.

Die Pflicht zur Vorlage eines Testnachweises gilt unter anderem für:

  • Veranstaltungen ohne Unterhaltungscharakter; die Vorlagepflicht gilt nicht für Veranstaltungen unter freiem Himmel mit bis zu 1.000 gleichzeitig teilnehmenden Besucherinnen und Besuchern sowie für Veranstaltungen in geschlossenen Räumen mit bis zu 100 gleichzeitig teilnehmenden Besucherinnen und Besuchern,
  • Beherbergungen in Ferienwohnungen und Ferienhäusern, auf Campingplätzen, auf Wohnmobilstellplätzen und in Charterbooten mit Übernachtungsmöglichkeit,
  • Sportanlagen einschließlich Schwimmbäder in geschlossenen Räumen; für nicht volljährige Sportausübende ist als Nachweis auch eine von einer sorgeberechtigten Person unterzeichnete Bescheinigung über das negative Ergebnis eines ohne fachliche Aufsicht durchgeführten Antigen-Tests zur Eigenanwendung (Selbsttest) zulässig,
  • Indoor-Spielplätze,
  • Volksfeste, Spezialmärkte und Jahrmärkte einschließlich Weihnachtsmärkte; die Vorlagepflicht gilt nicht für Veranstaltungen unter freiem Himmel mit bis zu 1.000 gleichzeitig teilnehmenden Besucherinnen und Besucher,
  • Körpernahe Dienstleistungen (z.B. Friseursalons, Nagelstudios, Tattoostudios) mit Ausnahme von sexuellen Dienstleistungen; die Vorlagepflicht gilt nicht im Gesundheitsbereich bei der Erbringung medizinischer, therapeutischer oder pflegerischer Maßnahmen,
  • Zusammenkünfte künstlerischer Amateurensembles in geschlossenen Räumen zum Zwecke des Probens und des Auftretens, sofern gesungen wird oder Blasinstrumente gespielt werden,
  • Besucherinnen und Besucher sowie Beschäftigte in Krankenhäusern, Rehabilitationseinrichtungen, Pflegeheimen, diesen gleichgestellten Wohnformen und besonderen Wohnformen im Sinne des SGB IX (hierzu näheres in der entsprechenden Rubrik),  
  • Schulen, Kitas und Kindertagespflegestellen (hierzu näheres in der entsprechenden Rubrik)
  • Teilnehmende und Lehrkräfte in Bildungs- sowie Aus-, Fort- und Weiterbildungseinrichtung, wobei die Testpflicht nicht für Veranstaltungen unter freiem Himmel gilt sowie für Kinder und Jugendliche bis zum vollendeten 18. Lebensjahr im Falle des Einzelunterrichts

Die Pflicht zur Vorlage eines Testnachweises gilt nicht:

  • für Kinder bis zum vollendeten sechsten Lebensjahr sowie für vom Schulbesuch zurückgestellte Kinder,
  • vorbehaltlich des § 24 Absatz 1 bis 4 (Schulen, Horte, Kitas, Tagespflege) für Schülerinnen und Schüler, die im Rahmen eines verbindlichen Schutzkonzeptes der von Ihnen besuchten Schule regelmäßig, auch während der Ferien, mindestens an drei verschiedenen Tagen pro Woche getestet werden. Als Nachweis reicht auch die von der getesteten Person (bei Minderjährigen von einem Sorgeberechtigten) unterzeichnete Bescheinigung über den negativen Selbsttest aus,
  • für vollständig geimpfte und für genesene Personen gemäß der COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung.

für Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst, Polizei und Katastrophenschutz sofern deren Zutritt im Rahmen eines Einsatzes notwendig ist. 

Gleichstellung von Genesenen, Geimpften und Getesteten

Durch die COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung (kurz: SchAusnahmV) des Bundes, die am 09.05.2021 in Kraft getreten ist, werden Erleichterungen und Ausnahmen für Genesene, Geimpfte und Getestete jetzt bundesweit einheitlich geregelt. 

Mit der COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung des Bundes gilt auch im Land Brandenburg seit dem 09.05.2021: 

  • Bei bestimmten Ausnahmen von den Corona-Schutzmaßnahmen, bei denen ein negativer Test Voraussetzung ist, sind Geimpfte und Genesene mit negativ Getesteten gleichgestellt. Damit müssen vollständige Geimpfte oder Genesene kein aktuelles negatives Testergebnis vorweisen. Die Vorlage des Impf- oder Genesenennachweises reicht aus.
  • Kontakt- und Ausgangsbeschränkungen gelten nicht mehr für Geimpfte und Genesene. Damit werden zum Beispiel bei privaten Zusammenkünften geimpfte und genesene Personen nicht mehr mitgezählt. Auch nächtliche Ausgangsbeschränkungen nach dem Infektionsschutzgesetz entfallen für Geimpfte und Genesene.
  • Auch Quarantäne-Pflichten gelten nicht für Geimpfte und Genesene – zum Beispiel bei Einreisen aus dem Ausland. Dies gilt allerdings nicht für Reisen aus sogenannten Virusvarianten-Gebieten.
  • Wichtig bleiben: Abstand, Hygiene und Masken. Auch geimpfte, genesene und getestete Personen müssen weiterhin eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen und Abstandsgebote einhalten. Hier gibt es keine Erleichterungen.
  • Geimpfte müssen einen Nachweis für einen vollständigen Impfschutz vorlegen. Der Nachweis einer vollständigen Impfung erfolgt über die Impfdokumentation. Das kann entweder der Eintrag ins gelbe Impfbuch sein, der Nachweis, den man beim Arzt oder im Impfzentrum erhalten hat – oder auch der digitale Impfnachweis. Auch ausländische Impfzertifikate werden anerkannt. Voraussetzung ist aber, dass die Person mit einem in der EU zugelassenen Impfstoff geimpft wurde. Je nach Impfstoff bedarf es ein oder zwei Impfungen für einen vollständigen Schutz. Seit der letzten erforderlichen Einzelimpfung müssen mindestens 14 Tage vergangen sein. Zusätzlich darf man keine Symptome einer möglichen Covid-19-Infektion aufweisen. Dazu gehören Atemnot, Husten, Fieber und Geruchs- oder Geschmacksverlust.
  • Genesene benötigen den Nachweis für einen positiven PCR-Test (oder einen anderen Nukleinsäurenachweis), der mindestens 28 Tage und maximal sechs Monate zurückliegt. Auch hier gilt zusätzlich, dass die Freiheiten nur für Menschen ohne Covid-19-typische Krankheitssymptome gelten.

Hintergrund: Nach aktueller Studienlage ist das Risiko, dass Geimpfte und Genesene (bis sechs Monate nach durchgemachter Infektion) das Coronavirus SARS-CoV-2 noch übertragen, geringer als bei tagesaktuell negativ Getesteten. Derzeit ist bis zu sechs Monate nach der durchgemachten Erkrankung von einer ausreichenden Immunität auszugehen. Nach Ablauf der sechs Monate empfiehlt die Ständige Impfkommission eine einmalige Impfung mit einem der zugelassenen Impfstoffe. Wer die Infektion also vor mehr als sechs Monaten durchgemacht hat und danach einmal geimpft wurde, für den gelten dieselben Regeln wie für vollständig Geimpfte.

In § 6 der SARS-Cov-2-Eindämmungsverordnung ist Gleichstellung von Genesenen, Geimpften und Getesteten nochmals klargestellt.


Nachweis für Genesene durch das Gesundheitsamt

Auf Grund der Verordnung der Bundesregierung zur Regelung von Erleichterungen und Ausnahmen von Schutzmaßnahmen zur Verhinderung der Verbreitung von COVID-19 (COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung – SchAusnahmV) vom 08.05.2021 stellt das Gesundheitsamt für alle, die sich in den vergangenen sechs Monaten mit dem SARS-CoV-2-Virus infiziert haben, eine Bestätigung über die überstandene Infektion aus. Alle Betroffenen erhalten das Dokument, das auch in englischer Sprache verfasst ist, automatisch per Post zugesandt. Es dient als Genesenennachweis, wenn die zugrundeliegende Testung mindestens 28 Tage sowie maximal sechs Monate zurückliegt.

Aktuell infizierten Personen wird der Nachweis nach deren Absonderung zugesandt. Das Gesundheitsamt bittet, von telefonischen und schriftlichen Anfragen zum Versand eines Genesenennachweises abzusehen.


Testnachweis

Gemäß den Regelungen in der SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung des Landes Brandenburg in Verbindung mit den Regelungen in der COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung gelten für den Testnachweis folgende Maßgaben:

  • Ein Antigen-Test darf maximal 24 Stunden zurückliegen.
  • Ein PCR-Test darf maximal 48 Stunden zurückliegen.
  • Der Testnachweis muss in deutscher, englischer, französischer, italienischer oder spanischer Sprache in verkörperter oder digitaler Form vorgelegt werden.

Die zugrundeliegende Testung muss durch geschultes Personal (zum Beispiel  in einer Teststelle, Arztpraxis oder Apotheke) oder vor Ort unter Aufsicht des Veranstalters oder Einrichtungsbetreibers durchgeführt werden.

Es gilt:

Von der Testpflicht ausgenommen sind neben Geimpften und Genesenen generell auch Kinder unter sechs Jahren, vom Schulbesuch zurückgestellte Kinder und alle Schülerinnen und Schüler, die im Rahmen eines verbindlichen schulischen Schutzkonzeptes regelmäßig mindestens zweimal pro Woche getestet werden.

Geimpfte und genesene Besucherinnen und Besucher in Einrichtungen des Gesundheits- und Sozialwesens sind von der Testpflicht nicht ausgenommen.

Geimpfte und genesene Beschäftigte in Einrichtungen des Gesundheits- und Sozialwesens, mit Ausnahme von Beschäftigten in Krankenhäusern, müssen sich unabhängig vom Impf- und Genesenenstatus mindestens zweimal pro Woche testen lassen.

2G-Modell

Für bestimmte Veranstaltungen und Einrichtungen ist das 2G-Modell nach der SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung ab dem 15.11.2021 zwingend vorgeschrieben.

Für bestimmte Veranstaltungen und Einrichtungen ist die Inanspruchnahme des 2G-Modells weiterhin optional möglich.

Für bestimmte Veranstaltungen und Einrichtungen ist das 2G-Modell ausgeschlossen.  

Das 2G-Modell besagt, dass Folgendes sichergestellt werden muss:

1. Zutritt zur Veranstaltung oder der Einrichtung dürfen nur erhalten:

    1. Vollständig geimpfte Personen (14 Tage nach letzter Impfung; bei genesenen Personen reicht eine Impfung aus), genesene Personen (PCR-Testung muss mindestens 28 Tage und höchsten 6 Monate zurückliegen) und Kinder bis zur Vollendung des 12. Lebensjahres (der Impf- beziehungsweise Genesenennachweis muss vorgelegt werden),
    2. Jugendliche bis zum vollendeten 18. Lebensjahr, sofern sie einen Testnachweis vorlegen,
    3. Personen, die sich aus gesundheitlichen Gründen nicht impfen lassen können, sofern sie einen Testnachweis vorlegen, durchgehend eine FFP2-Maske ohne Ausatemventil tragen und die medizinische Kontraindikation durch Vorlage eines schriftlichen ärztlichen Attests im Original nachweisen,
    4. vollständig geimpftes oder genesenes Personal oder Personal, dass sich an jedem Tag, an dem es zum Dienst eingeteilt ist, einen Testnachweis vorlegt und durchgehend eine medizinische Maske trägt (die Vorgaben für das eingesetzte Personal gelten nicht für Beschäftigte, die dauerhaft keinen direkten Gäste- oder Kundenkontakt haben)  

2. Ein deutlich erkennbarer Hinweis auf die 2G-Regel muss im Zutrittsbereich angebracht werden.

3. Veranstalterinnen und Veranstalter beziehungsweise Betreiberinnen und Betreiber von Einrichtungen, die das 2G-Modell optional in Anspruch nehmen können, müssen die Inanspruchnahme dem Gesundheitsamt vorher schriftlich (E-Mail reicht aus, Anruf zum Beispiel in Hotline reicht nicht) anzeigen, dass sie/er von dem 2G-Modell Gebrauch macht.


Ab dem 15.11.2021 ist bei folgenden Veranstaltungen und in folgenden Einrichtungen das 2G-Modell zwingend vorgeschrieben:

  • Gaststätten und vergleichbare Einrichtungen
    (ausgenommen hiervon sind Gaststätten, die zubereitete Speisen und Getränke ausschließlich zur Mitnahme im Rahmen eines Außerhausverkaufs abgeben und keine Abstell- oder Sitzgelegenheiten bereitstellen, Gaststätten im Reisegewerbe, Mensen und Cafeterien an Hochschulstandorten und an betrieblichen, beruflichen oder vergleichbaren Fortbildungseinrichtungen, Kantinen für Betriebsangehörige und Angehörige der Polizei und des Zolls, Rastanlagen und Autohöfe an Bundesautobahnen),
  • Beherbergungsstätten wie zum Beispiel Hotels, Pensionen
    (ausgenommen sind Ferienwohnungen und -häuser, Campingplätze, Wohnmobilstellplätze und Charterboote mit Übernachtungsmöglichkeiten),
  • Reisebusreisen, Stadtrundfahrten und Schiffsausflüge
  • Ausübung von Kontaktsport in geschlossenen Räumen durch volljährige Personen
  • Theater, Konzert- und Opernhäuser, Kinos, Messen, Ausstellungen, Spielhallen, Spielbanken und Wettannahmestellen
    (ausgenommen sind Autokinos, Autotheater, Autokonzerte und vergleichbare Angebote),
  • Spaß- und Freizeitbäder, Freibäder, Saunen, Thermen und Wellnesszentren
  • Diskotheken, Clubs und Festivals
  • sonstige Veranstaltungen mit Unterhaltungscharakter
    (dies gilt unabhängig von der Teilnehmerzahl und unabhängig davon, ob die Veranstaltung unter freiem Himmel oder in geschlossenen Räumlichkeiten stattfindet),
  • Erbringung sexueller Dienstleistungen

Folgende Veranstaltungen und folgende Einrichtungen können das 2G-Modell optional in Anspruch nehmen:

  • Sportanlagen und Schwimmbäder in geschlossenen Räumen,
  • Innen-Spielplätze,
  • Volksfeste, Spezialmärkte und Jahrmärkte einschließlich Weihnachtsmärkte,
  • Zusammenkünfte künstlerischer Amateurensembles in geschlossenen Räumen zum Proben und Auftreten,
  • weitere Bildungseinrichtungen sowie Aus-, Fort- und Weiterbildungseinrichtungen (zum Beispiel Hochschulen, Musikschulen, Kunstschulen, Volkshochschulen), wobei die Inanspruchnahme des "G-Modells" ausschließlich auf den Gesangs- und Blasinstrumentenunterricht beschränkt ist,
  • sonstige Veranstaltungen ohne Unterhaltungscharakter
    (die Inanspruchnahme des 2G-Modells ist jedoch ausgeschlossen bei Veranstaltungen, die der Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung, der Rechtspflege, der Daseinsfür- und -vorsorge oder der Wahrnehmung öffentlich-rechtlicher Aufgaben zu dienen bestimmt sind; dies gilt auch für Veranstaltungen nach § 17 Absatz 2 BetrVG und für Sitzungen von Betriebs- und Personalräten).  

Bei Nutzung des 2G-Modells gelten regelmäßig folgende Lockerungen:
1. Das Abstandsgebot gilt nicht mehr.
2. Es besteht keine Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske.
3. Die Kapazitätsbegrenzung für Veranstaltungsorte und Einrichtungen entfällt.

Nehmen Bildungs- sowie Aus-, Fort- und Weiterbildungseinrichtungen das 2G-Modell in Anspruch, beschränkt sich die Lockerung darauf, dass beim Gesangs- und Blasinstrumenten-Unterricht kein Mindestabstand mehr einzuhalten ist.


Bei folgenden Veranstaltungen beziehungsweise in folgenden Einrichtungen ist die Inanspruchnahme des 2G-Modells ausgeschlossen:

  • Religiöse Veranstaltungen und nichtreligiöse Hochzeiten und Bestattungen
  • Verkaufsstellen des Einzel- und Großhandels, Supermärkte, Kaufhäuser, Outlet-Centren, Einkaufszentren
  • Körpernahe Dienstleistungen (zum Beispiel Friseur, Nagelstudio)
  • Öffentliche Verkehrsmittel, Schülerbeförderung, Verkehrsflughäfen
  • Gedenkstätten, Museen, Ausstellungshäuser, Galerien, Planetarien, Archive, öffentliche Bibliotheken, Freizeitparks, Tierparks, Wildgehege, Zoologische und Botanische Gärten
  • Gaststätten, die zubereitete Speisen und Getränke ausschließlich zur Mitnahme im Rahmen eines Außerhausverkaufs abgeben und keine Abstell- oder Sitzgelegenheiten bereitstellen, Gaststätten im Reisegewerbe, Mensen und Cafeterien an Hochschulstandorten und an betrieblichen, beruflichen oder vergleichbaren Fortbildungseinrichtungen, Kantinen für Betriebsangehörige und Angehörige der Polizei und des Zolls, Rastanlagen und Autohöfe an Bundesautobahnen
  • Einrichtungen des Gesundheits- und Sozialwesens (zum Beispiel Krankenhäuser, Reha-Einrichtungen, Pflegeheime, Altenheime und vergleichbare Einrichtungen)
  • Schulen, KITAs, Kindertagespflegestellen
  • Sonstige Veranstaltungen ohne Unterhaltungscharakter, die der Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung, der Rechtspflege, der Daseinsfür- und -vorsorge oder der Wahrnehmung öffentlich-rechtlicher Aufgaben zu dienen bestimmt sind; dies gilt auch für Veranstaltungen nach § 17 Absatz 2 BetrVG und für Sitzungen von Betriebs- und Personalräten

Abstands- und Hygieneregeln / Maskenpflicht / Private Feiern

Es gilt:

Allgemeine Hygieneregeln müssen weiterhin eingehalten werden. Der Mindestabstand von 1,5 Metern soll außerhalb des privaten Raums eingehalten werden.

Es gelten keine Kontaktbeschränkungen im öffentlichen Raum.

Private Feiern und Zusammenkünfte

Private Feiern im Familien-, Freundes- oder Bekanntenkreis sind unabhängig vom Anlass im privaten Wohnraum und im zugehörigen Garten oder in öffentlichen oder angemieteten Räumen 

  • unter freiem Himmel mit bis zu 100 und
  • in geschlossenen Räumen mit bis zu 50

zeitgleich anwesenden Gästen zulässig. Dabei müssen aber die allgemeinen Abstands- und Hygieneregeln beachtet werden. Vollständig Geimpfte und Genesene zählen bei privaten Treffen nicht mit.


Abstands- und Hygieneregeln

Um die weitere Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 einzudämmen, ist es erforderlich, Kontakte zu beschränken und wichtige Infektionsschutzmaßnahmen umzusetzen. Auch geimpfte, genesene und getestete Personen müssen weiterhin eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen und Abstandsgebote einhalten.

Im Mittelpunkt steht die sogenannte AHA+C+L-Formel. Das heißt:

  • Abstand halten,
  • Hygiene beachten,
  • medizinische Masken (Mund-Nasen-Bedeckung) tragen
  • Corona-APP nutzen und regelmäßiges
  • Lüften.

Nach der SARS-CoV-2-Umgangsverordnung des Landes Brandenburg ist jede Person verpflichtet: 

  • die allgemeinen Hygieneregeln und -empfehlungen des Robert Koch-Instituts und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung zur Vorbeugung von Infektionen zu beachten, einschließlich des regelmäßigen Austauschs der Raumluft durch Frischluft in geschlossenen Räumen, 
  • außerhalb des privaten Raums soll grundsätzlich ein Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen eingehalten werden (Abstandsgebot); sofern die Einhaltung des Mindestabstands nicht möglich ist, soll eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden.

Ausnahmen von dem Abstandsgebot gibt es zum Beispiel für Ehe- oder Lebenspartner/-innen, für Angehörige des eigenen Haushalts sowie für Personen, für die ein Sorge- oder ein gesetzliches oder gerichtlich angeordnetes Umgangsrecht besteht.

Weitere Maßnahmen der Landkreise und kreisfreien Städte: 

Die Landkreise und kreisfreien Städte sollen weitergehende Schutzmaßnahmen treffen, wenn es das regionale Infektionsgeschehen erfordert. Die Landkreise und kreisfreien Städte können im Wege einer Allgemeinverfügung die Maskenpflicht auf öffentliche Wegen, Straßen und Plätzen anordnen, auf denen der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann.  


Medizinische Maske (zum Beispiel OP-Masken oder FFP2-Masken

Es gilt:

  • Maskenpflicht gilt nur noch in geschlossenen öffentlichen Räumen (zum Beispiel: Geschäfte, Veranstaltungen, Kirche, Öffentlicher Personennahverkehr, Reisebusse, Umkleideräume); bei Veranstaltungen, Theater, Konzerthäuser, Kinos und Spielhallen sowie in Hochschulen keine Maskenpflicht, wenn zwischen festen Sitzplätzen ein Mindestabstand von einem Meter eingehalten wird
  • Keine Maskenpflicht mehr im Freien (zum Beispiel: Open-Air-Veranstaltungen, Versammlungen, Wochenmärkte, Außengastronomie)

Sofern außerhalb des privaten Raums in geschlossenen Räumen die Einhaltung des Abstandsgebots nicht möglich ist, soll eine medizinische Maske getragen werden.

Medizinische Masken: Soweit für Kinder unter 14 Jahren keine passende medizinische Maske zur Verfügung steht, ist ersatzweise eine Mund-Nasen-Bedeckung (Alltagsmaske) zu tragen.

In Einrichtungen des Gesundheits- und Sozialwesens müssen alle Besucherinnen und Besucher während des gesamten Aufenthalts eine FFP2-Maske ohne Ausatemventil tragen.

Im ÖPNV und in Taxen sind medizinische Gesichtsmasken zu tragen. Die Tragepflicht gilt auch an den entsprechenden Haltestellen, die nicht unter freiem Himmel liegen und in den Bahnhofsgebäuden.

Dies gilt auch für Kundinnen und Kunden in Geschäften. Das Personal muss mindestens eine medizinische Maske tragen, ist von der Tragepflicht aber befreit, wenn es keinen direkten Kundenkontakt hat oder es geeignete technische Vorrichtungen gibt (zum Beispiel Schutzwand an Kassen).

Entsprechende Masken sind auch bei den erlaubten körpernahen Dienstleistungen in geschlossenen Räumen vorgeschrieben.

Diese Vorgabe gilt auch für Arbeits- und Betriebsstätten sowie Büro- und Verwaltungsgebäude. Dies gilt nicht am festen Arbeitsplatz oder wenn der Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden kann.

Ausnahmen: Von der Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske oder einer Mund-Nasen-Bedeckung sind weiterhin Kinder bis zum vollendeten sechsten Lebensjahr unter anderem Personen ausgenommen, denen die Verwendung einer Mund-Nasen-Bedeckung wegen einer Behinderung oder aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich oder unzumutbar ist; dies ist vor Ort durch ein schriftliches ärztliches Zeugnis im Original nachzuweisen.

Das ärztliche Zeugnis muss mindestens den vollständigen Namen und das Geburtsdatum enthalten. Für den Fall der Vorlage bei Behörden oder Gerichten muss das Zeugnis zudem konkrete Angaben beinhalten, warum die betroffene Person von der Tragepflicht befreit ist. Das Vorlegen einer Kopie des ärztlichen Zeugnisses reicht nicht aus.

Schulen, Kitas und weitere Bildungseinrichtungen

Diese Seite wird zurzeit aktualisiert und überarbeitet. Bitte beachten Sie in diesem Zusammenhang die SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung vom 12.11.2021.

Aktuelle Informationen finden Sie unter: https://mbjs.brandenburg.de/corona-aktuell/schule-und-unterricht.html


Verbot des Zutritts zu Schulen

Der Zutritt zu Schulen ist allen Personen untersagt, die keinen negativen Testnachweis in Bezug auf den SARS-CoV-2-Virus vorlegen können. Hierauf ist im Eingang der betreffenden Schule hinzuweisen. Zu den Schulen gehören auch deren Außenanlagen, soweit sie für eine ausschließlich Nutzung durch die Schulen bestimmt sind. Das Zutrittsverbot gilt nicht für Personen,

  1. die unmittelbar nach dem Betreten der Schule eine Testung in Bezug auf eine Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus durchführen; bei einem positiven Testergebnis ist die Schule unverzüglich zu verlassen,
  2. die Schülerinnen oder Schüler zum Unterricht in der Primarstufe, zur Notbetreuung in Grundschulen oder zum Unterricht in Förderschulen bringen oder sie von dort abholen,
  3. deren Zutritt zur Schule zur Aufrechterhaltung des Betriebs der Schule zwingend erforderlich ist (insbesondere zur Durchführung notwendiger betriebs- oder einrichtungserhaltender Bau- oder Reparaturmaßnahmen),
  4. deren Zutritt zur Schule zur Erfüllung eines Einsatzauftrages der Feuerwehr, des Rettungsdienstes, der Polizei oder des Katastrophenschutzes notwendig ist,
  5. deren Zutritt zur Schule zeitlich außerhalb des regulären Schulbetriebs erfolgt,
  6. deren Zutritt zur Schule zum Zwecke der Durchführung von Blut-, Blutplasma- und Knochenmark-Spendeterminen erforderlich ist,
  7. deren Zutritt zur Schule zum Zwecke der Wahrnehmung von Aufgaben der Kinder- und Jugendgesundheitsdienste sowie der Zahnärztlichen Dienste der Gesundheitsämter erforderlich ist.

Schülerinnen und Schüler, sowie das Schulpersonal haben der Schule an drei nicht aufeinanderfolgenden Tagen pro Woche ein tagesaktuelles negatives Testergebnis vorzulegen. Die Bestimmung der Tage erfolgt durch die Schule. Wurde die Testung durch einen Antigen-Test zur Eigenanwendung durch Laien (Selbsttest) durchgeführt, welcher ohne fachliche Aufsicht erfolgte, ist von dieser Person eine Bescheinigung über das Testergebnis zu unterzeichnen. Ist die getestete Person nicht volljährig, übernimmt dies ein Sorgeberechtigter dieser Person.

Ausnahmen für Zutritt von Schulgebäuden: Viele Vereine und Einrichtungen nutzen für ihre Aktivitäten außerhalb der Unterrichtszeit Räume in Schulen. Auch Blutspendedienste machen regelmäßig Halt auf einem Schulgelände. Sie alle waren durch die Zutrittsbeschränkungen von Schulen sehr stark eingeschränkt. Das ist gelockert. Das Zutrittsverbot zu Schulen gilt deshalb nun auch nicht für Personen, deren Zutritt zur Schule zeitlich außerhalb des regulären Schulbetriebs erfolgt und für Personen, deren Zutritt zur Schule zum Zwecke der Durchführung von Blut-, Blutplasma- und Knochenmark-Spendeterminen erforderlich ist.


Es gilt:

Die Maskenpflicht gilt ab dem 15.11.2021 für alle Schülerinnen und Schüler (Schüler der Jahrgangsstufen 1 bis 6 sind nicht mehr von der Maskenpflicht ausgenommen).

In den Innenbereichen von Schulen müssen außer während des Schulsports sowie außer beim Singen und Spielen von Blasinstrumenten alle Schülerinnen und Schüler sowie alle Lehrkräfte und das sonstige Schulpersonal eine medizinische Gesichtsmaske tragen. 

Schülerinnen und Schüler sind von der Tragepflicht bei Klausuren mit einer Dauer ab 240 Minuten befreit, wenn das Abstandsgebot eingehalten wird. Ausnahmen gibt es außerdem beim Sport. Für Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf kann die Schule aus pädagogischen Gründen eine weitergehende Befreiung von der Tragepflicht zulassen. Während des Stoßlüftens in den Schulräumen können Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte und das sonstige Schulpersonal die medizinische Maske vorübergehend abnehmen.

Besucherinnen und Besucher einer Schule müssen in allen Innen- und Außenbereichen der Schule eine medizinische Maske tragen.

In den Innenbereichen von Horteinrichtungen besteht für alle Personen ab dem vollendeten 6. Lebensjahr die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske außerhalb der Betreuungs- und Bildungsangebote, die in Gruppen-, Bewegungs- oder sonstigen pädagogischen Räumen stattfinden. Für Besucherinnen und Besucher gilt die Maskenpflicht auch in den Außenbereichen der Horteinrichtungen.

Alle Angebote der Kindertagesbetreuung für Kinder im Vorschulalter sind grundsätzlich geöffnet: Krippe, Kindergarten, altersgemischte Einrichtungen, Kindertagespflegestellen und sonstige Kindertagesbetreuungsangebote.

Alle Beschäftigten in Kindertages- und Jugendhilfeeinrichtungen, die unmittelbare Kontakte mit Kindern, Jugendlichen, jungen Erwachsenen, Eltern oder anderen Personensorgeberechtigten haben, können regelmäßig getestet werden. 

Vollständig Geimpfte und Genesene brauchen keinen negativen Testnachweis: Personen, die eine für den vollständigen Impfschutz nötige mindestens 14 Tage zurückliegende Impfung gegen das SARS-CoV-2-Virus erhalten haben, eine entsprechende Impfdokumentation vorlegen können und keine Symptome einer COVID-19-Erkrankungen aufweisen, können Angebote ohne Vorlage eines Testergebnisses nutzen. Gleiches gilt für Genesene, die einen Genesenennachweis vorlegen. Dies ist der labordiagnostische Nukleinsäurenachweis einer vorherigen Infektion mit dem Coronavirus (PCR-Test), wobei die zugrundeliegende Testung mindestens 28 Tage und maximal sechs Monate zurückliegen muss.  Die Regelungen gelten auch für Berufsausübungen, für die negative Tests vorgeschrieben sind, zum Beispiel in Schulen und Kitas.

Im Übrigen sind im Bereich der Schulen die Regelungen zum „Infektions- und Arbeitsschutz in den Schulen in Brandenburg im Zusammenhang mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2/COVID-19“ zu beachten.

Im Bereich der Kindertagesbetreuung im Sinne des Kindertagesstättengesetzes sind im Übrigen die Regelungen des Rahmenhygieneplanes für Kindereinrichtungen einschließlich der ergänzenden Vorgaben zum „Infektions- und Arbeitsschutz in Kindertageseinrichtungen in Brandenburg im Zusammenhang mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2/COVID-19“ zu beachten.

Die vorgenannten Regelungen sind beim Ministerium für Bildung, Jugend und Sport (MBJS) einsehbar.


Weitere Bildungs-, Aus-, Fort- und Weiterbildungseinrichtungen

Es gilt:

In weiteren Bildungs- sowie Aus-, Fort- und Weiterbildungseinrichtungen (zum Beispiel Hochschulen, Musik- und Kunstschulen, Volkshochschulen, Fahrschulen) gilt das zwingende Abstandsgebot nicht mehr. Lehrkräfte und das sonstige Schulpersonal unterienander sollen aber weiterhin Abstand (1,5 Meter) einhalten.

Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie Lehrkräfte müssen zweimal in der Woche vor dem Beginn des ersten Unterrichtstags oder der ersten Lehrveranstaltung negativ auf eine Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus getestet sein und einen Testnachweis vorlegen (beziehungsweise Impf- oder Genesenennachweis). Als Nachweis ist, sofern es sich nicht um Hochschulen handelt, auch eine von der getesteten Person oder, sofern diese nicht volljährig ist, von einer oder einem Sorgeberechtigten unterzeichnete Bescheinigung über das negative Ergebnis eines ohne fachlich Aufsicht durchgeführten Antigen-Test zur Eigenanwendung zulässig. Das gilt nicht für Kinder unter 6 Jahren sowie für Kinder und Jugendliche bis zum vollendeten 18. Lebensjahr im Falle des Einzelunterrichts.

Hinsichtlich der Maskenpflicht gilt, dass in den Innenbereichen die Maske abgenommen werden kann, wenn sich alle Personen auf einem festen Sitzplatz aufhalten und zwischen den Sitzplätzen ein Abstand von mindestens 1 Meter eingehalten wird.

Hinweis: Eine Personengrenze für Präsenzangebote in Bildungs- sowie Aus-, Fort- und Weiterbildungseinrichtungen existiert nicht.

Für Hochschulen gilt zudem, dass die Personendaten aller Personen in einem Kontaktnachweis nach § 5 der Dritten SARS-CoV-2-Umgangsverordnung zum Zwecke der Kontaktnachverfolgung zu erfassen sind.


Gesangsunterricht und Blasinstrumente

Der Gesangsunterricht und das Spielen von Blasinstrumenten dürfen nur unter der Voraussetzung erteilt werden, dass die Einhaltung des Abstands von mindestens zwei Metern zwischen allen Personen gewährleistet ist. 

Einrichtungen in denen Gesangs- und Blasinstrumenten-Unterricht stattfindet, haben die Möglichkeit das 2G-Modell für diesen Unterricht in Anspruch zu nehmen. Im Falle der Inanspruchnahme des 2G-Modells entfällt beim Singen und Spielen von Blasinstrumenten die Pflicht zur Einhaltung des Mindestabstands.

Die Inanspruchnahme des 2G-Modells ist auf die Durchführung des Gesangs- und Blasinstrumenten-Unterrichts beschränkt und erstreckt sich nicht auf den anderen Unterricht.


Jugendarbeit

Für die Jugendarbeit gibt es keine Beschränkungen mehr. Das bedeutet: Die Angebote dürfen ohne Altersbegrenzung stattfinden. Die allgemeinen Hygiene- und Abstandsregelungen müssen beachtet werden.

Gaststätten, Sport, Tourismus, Freizeit und vergleichbare Einrichtungen

Es gilt:

Gastronomie

In Gaststätten und vergleichbaren Einrichtungen gilt sowohl bei der Innen- wie auch Außenbewirtung zwingend die 2G-Regel (Einzelheiten hierzu finden Sie in der entsprechenden Rubrik).

Von der 2G-Regel ausgenommen sind Gaststätten, die zubereitete Speisen und Getränke ausschließlich zur Mitnahme im Rahmen eines Außerhausverkaufs abgeben und keine Abstell- oder Sitzgelegenheiten bereitstellen, Gaststätten im Reisegewerbe, Mensen und Cafeterien an Hochschulstandorten und an betrieblichen, beruflichen oder vergleichbaren Fortbildungseinrichtungen, Kantinen für Betriebsangehörige und Angehörige der Polizei und des Zolls, Rastanlagen und Autohöfe an Bundesautobahnen.

Es gibt keine Terminpflicht für Gaststätten wie Restaurants, Cafés, Kneipen oder Bars. Gäste können also ohne vorherige Terminvereinbarung einkehren.

Neben der zwingenden 2G-Regel müssen die gastronomischen Betriebe auf Grundlage eines individuellen Hygienekonzepts durch geeignete organisatorische Maßnahmen Folgendes sicherstellen:

  • die Steuerung und Beschränkung des Zutritts und des Aufenthalts aller Personen,
  • Zutritt nur für Gäste, die keine Symptome einer möglichen Covid-19-Infektion aufweisen,
  • die Personendaten aller Gäste müssen in einem Kontaktnachweis zum Zwecke der Kontaktnachverfolgung erfasst werden, 
  • in den Innenbereichen muss regelmäßig gelüftet werden.

Gaststätten, die zubereitete Speisen und Getränke ausschließlich zur Mitnahme im Rahmen eines Außerhausverkaufs abgeben und keine Abstell- oder Sitzgelegenheiten bereitstellen, Gaststätten im Reisegewerbe, Mensen und Cafeterien an Hochschulstandorten und an betrieblichen, beruflichen oder vergleichbaren Fortbildungseinrichtungen, Kantinen für Betriebsangehörige und Angehörige der Polizei und des Zolls sowie Rastanlagen und Autohöfe an Bundesautobahnen haben auf der Grundlage eines individuellen Hygienekonzepts durch geeignete organisatorische Maßnahmen Folgendes sicherstellen:

  • die Steuerung und Beschränkung des Zutritts und des Aufenthalts aller Personen,
  • die Einhaltung des Abstandsgebotes zwischen den Gästen unterschiedlicher tische sowie in Wartesituationen,
  • in geschlossenen Räumen zudem das verpflichtende Tragen einer medizinischen Maske durch alle Personen, soweit diese sich nicht auf ihrem festen Sitzplatz aufhalten, sowie das regelmäßige Lüften.

Beherbergung

In Beherbergungsstätten wie zum Beispiel Hotels oder Pensionen gilt zwingend die 2G-Regel (Einzelheiten hierzu finden Sie in der entsprechenden Rubrik).

Hiervon ausgenommen genügt die Vorlage eines Testnachweises bei Beherbergungen zur Inanspruchnahme zwingend erforderlicher medizinischer, therapeutischer oder pflegerischer Leistungen, zur Wahrnehmung eines Sorge- oder gesetzlich oder gerichtlich angeordneten Umgangsrechts oder zum Zwecke des Besuchs von schwer erkrankten Kindern oder Eltern, von sterbenden und von Personen in akut lebensbedrohlichen Zuständen.

Neben der zwingenden 2G-Regel muss auf Grundlage eines individuellen Hygienekonzepts durch geeignete organisatorische Maßnahmen Folgendes sichergestellt werden:

  • die Steuerung und Beschränkung des Zutritts und des Aufenthalts aller Personen,
  • das regelmäßige Lüften in gemeinschaftlich genutzten Räumen.

Für Ferienwohnungen, Ferienhäuser, Campingplätze, Wohnmobilstellplätze und Charterbotten mit Übernachtungsmöglichkeiten gilt die 2G-Regel nicht.

Die Beherbergung von Gästen ist nur zulässig, wenn diese vor Beginn der Beherbergung einen aus sie ausgestellten Testnachweis (3G-Regel) vorlegen.

Zudem müssen Betreiberinnen und Betreiber dieser Beherbergungsstätten auf der Grundlage eines individuellen Hygienekonzepts durch geeignete organisatorische Maßnahmen Folgendes sicherstellen:

  • die Steuerung und Beschränkung des Zutritts und des Aufenthalts aller Personen,
  • zudem in gemeinschaftlich genutzten Räumen, das regelmäßige Lüften, die Einhaltung des Abstandsgebotes sowie das verpflichtende Tragen einer medizinischen Maske durch alle Personen.

Sport einschließlich Schwimmbäder in geschlossenen Räumen

Sport ist auf allen Sportanlagen erlaubt.

In geschlossenen Räumen, dazu zählen auch Schwimmbäder sowie zum Beispiel Turn- und Sporthallen,  Fitnessstudios, Tanzstudios, Tanzschulen und Bowlingcenter, gilt:

Auf der Grundlage eines individuellen Hygienekonzepts ist durch geeignete organisatorische Maßnahmen Folgendes sicherzustellen:

  • die Steuerung und Beschränkung des Zutritts und des Aufenthalts aller Personen, 
  • Zutritt nur für Sportlerinnen und Sportler, die keine Symptome einer möglichen COVID-19-Infektion aufweisen und negativ auf eine COVID-19-Infektion getestet sind (3G-Regel),
  • die Personendaten aller Sportlerinnen und Sportler müssen in einem Kontaktnachweis zum Zwecke der Kontaktnachverfolgung erfasst werden, 
  • die Einhaltung des Abstandsgebots außerhalb der Sportausübung bzw. des Schwimmbeckens,
  • Maskenpflicht außerhalb der Sportausübung beziehungsweise des Schwimmbeckens,die Untersagung der gemeinsamen Ausübung von Kontaktsport mit mehr als 30 Sportlerinnen und Sportlern,
  • Volljährige dürfen in geschlossenen Räumen im Übrigen nur Kontaktsport ausüben, sofern sie vollständig geimpft oder genesen sind. Volljährige, die aus gesundheitlichen Gründen nicht geimpft werden können, dürfen ebenfalls Kontaktsport ausüben, sofern sie ein entsprechendes ärztliches Attest im Original vorlegen und durchgehend eine FFP2-Maske ohne Ausatemventil tragen. In diesen Fällen gilt die Personenobergrenze von 30 nicht. Im Zutrittsbereich deutlich auf die Zutrittsbeschränkung hinzuweisen.
  • regelmäßiges Lüften.

Hinweis zur Testpflicht bei Indoor-Sport: Minderjährige könnenals Testnachweis eine von einem Sorgeberechtigten unterzeichnete Bescheinigung über das negative Ergebnis eines ohne fachliche Aufsicht durchgeführten Selbsttests vorlegen. Damit gilt die gleiche Regelung wie in Schulen auch für den Sport. Kinder im Alter unter 6 Jahren sowie vom Schulbesuch zurückgestellte Kinder sind von der Testpflicht auch hier befreit.

Es kann das 2G-Modell in Anspruch genommen werden. Bei Inanspruchnahme des 2G-Modells entfällt für alle Sportausübende die Pflicht zur Vorlage eines Testnachweises, die Pflicht zur Einhaltung des Abstandsgebotes sowie die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske außerhalb der Sportausübung beziehungsweise des Schwimmbeckens. Zudem kann bei Inanspruchnahme des 2G-Modells Kontaktsport mit mehr als 30 Personen in geschlossenen Räumen ausgeübt werden.

Bei der Nutzung von Sportanlagen unter freiem Himmel gilt nur noch: Zutritt für Sportlerinnen und Sportler, die keine Symptome einer möglichen COVID-19-Infektion aufweisen. Ansonsten gibt es keine Einschränkungen. So ist also der Kontaktsport im Freien ohne Personenbeschränkung wieder möglich. Fußballmannschaften können also draußen wieder trainieren und spielen.

Weiterhin gibt es – mit Ausnahme bei Auftreten von Krankheitssymptomen – keine Einschränkungen (insbesondere keine Testpflicht) für:

  • Sportanlagen, soweit dort ausschließlich ärztlich verordneter Sport oder Sport zu sozial-therapeutischen Zwecken ausgeübt wird, 
  • den Schulbetrieb und die Kindertagesbetreuung sowie für Lehrveranstaltungen in der Sportpraxis an Hochschulen,
  • den Trainings- und Wettkampfbetrieb der Berufssportlerinnen und -sportler, der Bundesligateams sowie der Leistungssportlerinnen und -sportler der Bundes- und Landeskader, der im Rahmen eines Nutzungs- und Hygienekonzepts des jeweiligen Sportfachverbandes stattfindet,
  • die Aus-, Fort- und Weiterbildung von Rettungsschwimmerinnen und Rettungsschwimmern

Der Schulsport und der Schwimmunterricht für Schülerinnen und Schüler sind damit wieder uneingeschränkt möglich.


Spielplätze

Für den Spielbetrieb auf Spielplätzen unter freiem Himmel gelten die allgemeinen Hygieneregeln und Regeln zum Abstandsgebot.

Bei Indoor-Spielplätzen ist der Zutritt nur für Besucherinnen und Besucher gestattet, die einen aus sie ausgestellten Testnachweis (3G-Regel) vorlegen.

Zudem müssen Betreiberinnen und Betreiber von Indoor-Spielplätzen auf der Grundlage eines individuellen Hygienekonzepts durch geeignete organisatorische Maßnahmen Folgendes sicherstellen:

  • die Steuerung und Beschränkung des Zutritts und des Aufenthalts aller Personen,
  • die Erfassung der Personendaten aller Besucherinnen und Besucher zum Zwecke der Kontaktnachverfolgung,
  • die Einhaltung des Abstandsgebots außerhalb der Spielflächen,
  • die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske außerhalb der Spielflächen
  • und das regelmäßige Lüften.

Bei Indoor-Spielplätzen kann das 2G-Modell in Anspruch genommen werden. Bei Inanspruchnahme des 2G-Modells entfällt die Pflicht zur Vorlage eines Testnachweises, die Pflicht zur Einhaltung des Abstandsgebotes sowie die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske.


Kultur- und Freizeiteinrichtungen

Für Theater, Konzert- und Opernhäuser, Kinos, Messen, Ausstellungen, Spielhallen, Spielbanken, und Wettannahmestellen gilt zwingend die 2G-Regel (Einzelheiten hierzu finden Sie in der entsprechenden Rubrik).

Neben der zwingend anzuwendenden 2G-Regel müssen Betreiberinnen und Betreiber auf der Grundlage eines individuellen Hygienekonzepts durch geeignete organisatorische Maßnahmen Folgendes sicherstellen:

  • Steuerung und Beschränkung des Zutritts und des Aufenthalts aller Personen,
  • Anbringung eines deutlichen Hinweises im Zutrittsbereich auf die Zugangsbeschränkungen,
  • Erfassen von Personendaten aller Besucherinnen und Besucher in einem Kontaktnachweis zum Zwecke der Kontaktnachverfolgung,
  • in geschlossenen Räumen muss regelmäßig gelüftet werden.

Für Gedenkstätten, Museen, Ausstellungshäuser, Galerien, Planetarien, Archive, öffentliche Bibliotheken, Freizeitparks, Tierparks, Wildgehe, Zoologische und Botanische Gärten  gilt, dass auf der Grundlage eines individuellen Hygienekonzepts durch geeignete organisatorische Maßnahmen Folgendes sichergestellt werden muss.

  • die Steuerung und Beschränkung des Zutritts und des Aufenthalts aller Personen,
  • die Erfassung der Personendaten aller Besucherinnen und Besucher zum Zwecke der Kontaktnachverfolgung,
  • die Einhaltung des Abstandsgebots (1,5 Meter) mit der Möglichkeit, dass der Abstand zwischen festen Sitzplätzen auf 1 Meter verringert werden kann, wobei auf die Einhaltung des Abstandsgebots verzichtet werden kann, wenn alle Personen durchgehend eine FFP2-Maske ohne Ausatemventil tragen,
  • in geschlossenen Räumen zudem das regelmäßige Lüften sowie die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske für alle Besucherinnen und Besucher, wobei die Maske abgenommen werden darf, wenn sich die Besucherinnen und Besucher auf festen Sitzplätzen aufhalten und diese einen Abstand von mindestens 1 Meter aufweisen.

Zudem ist die Inanspruchnahme des 2G-Modells bei diesen Einrichtungen ausgeschlossen.

Für Volksfeste, Spezialmärkte und Jahrmärkte einschließlich Weihnachtsmärkte gilt das Folgende:

Ab 1.000 Gästen ist die Personenzahl auf höchstens 1.000 Personen zuzüglich 50 Prozent der über 1.000 hinausgehenden regulären Besucherkapazität der jeweiligen Veranstaltungseinrichtung begrenzt (Beispiel: bei einer Besucherkapazität von maximal 2.000 können dann bis zu 1.500 Gäste teilnehmen (1.000 + 500), wenn die Einhaltung des Abstandsgebots sichergestellt werden kann), jedoch nicht mehr als 5.000 gleichzeitig teilnehmende Besucherinnen und Besucher.

Auf Antrag kann das Gesundheitsamt im Einzelfall eine Ausnahme von der absoluten Begrenzung auf 5.000 Personen zulassen, sofern keine zwingenden infektiologischen Gründe entgegenstehen. Dem Antrag ist ein individuelles Hygienekonzept beizufügen, in dem insbesondere dargestellt ist, wie die erhöhten Anforderungen des Infektionsschutzes im konkreten Einzelfall sichergestellt werden. 

Veranstalterinnen und Veranstalter haben auf der Grundlage eines individuellen Hygienekonzepts durch geeignete organisatorische Maßnahmen sicherzustellen:

  • die Steuerung und Beschränkung des Zutritts und des Aufenthalts aller Personen,
  • die Zutrittsgewährung nur für Besucherinnen und Besucher, die einen Testnachweis (3G-Regel) vorlegen, wobei dies nicht für Veranstaltungen unter freiem Himmel mit bis zu 1.000 gleichzeitig teilnehmenden Besucherinnen und Besucher gilt,  
  • die Erfassung der Personendaten aller Besucherinnen und Besucher zum Zwecke der Kontaktnachverfolgung,
  • die Einhaltung des Abstandsgebots (1,5 Meter) mit der Möglichkeit, dass der Abstand zwischen festen Sitzplätzen auf 1 Meter verringert werden kann, wobei auf die Einhaltung des Abstandsgebots verzichtet werden kann, wenn alle Personen durchgehend eine FFP2-Maske ohne Ausatemventil tragen,
  • in geschlossenen Räumen zudem das regelmäßige Lüften sowie die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske für alle Besucherinnen und Besucher, wobei die Maske abgenommen werden darf, wenn sich die Besucherinnen und Besucher auf festen Sitzplätzen aufhalten und diese einen Abstand von mindestens 1 Meter aufweisen.

Optional kann das 2G-Modell in Anspruch genommen werden. Bei Inanspruchnahme des 2G-Modells entfällt die Pflicht zur Vorlage eines Testnachweises, die Pflicht zur Einhaltung des Abstandsgebotes, die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske sowie die Kapazitätsbegrenzung.

Künstlerische Amateurensembles

Zusammenkünfte künstlerischer Amateurensembles zum Zwecke des Probens und des Auftretens in geschlossenen Räumen sind zulässig.

Die Künstlerinnen und Künstler dürfen keine Symptome haben undmüssen über einen auf sie ausgestellten negativen Testnachweis verfügen. Dies gilt nicht für Ensembles, bei denen nicht gesungen wird und keine Blasinstrumente gespielt werden. 

Beim Singen und beim Spielen von Blasinstrumenten muss die Einhaltung eines Mindestabstands von zwei Metern zwischen allen Künstlerinnen und Künstlern gewährleistet sein.

Sofern im Innenbereich geprobt oder aufgetreten wird, haben alle Künstlerinnen und Künstler eine medizinische Maske zu tragen. Die Tragepflicht gilt nicht, wenn die Eigenart der künstlerischen Darbietung dies nicht zulässt.

Es kann das 2G-Modell in Anspruch genommen werden. Bei Inanspruchnahme des 2G-Modells entfallen alle Verpflichtungen.

Tourismus

Stadtrundfahrten, Schiffsausflüge, Reisebusreisen und vergleichbare touristische Angebote sind möglich, es gilt aber zwingend die 2G-Regel (Einzelheiten hierzu finden Sie in der entsprechenden Rubrik).

Neben der zwingend anzuwendenden 2G-Regel haben Anbieterinnen und Anbieter von Reisebusreisen, Stadtrundfahrten, Schiffsausflügen und vergleichbaren touristischen Angeboten auf der Grundlage eines individuellen Hygienekonzepts Folgendes sicherzustellen:

  • Steuerung und Beschränkung des Zutritts und des Aufenthalts,
  • Erfassen der Personendaten zum Zwecke der Kontaktnachverfolgung,
  • und das regelmäßige Lüften der Innenbereiche der Fahrzeuge.

Festivals

Festivals können stattfinden. Eine Begrenzung der zulässigen Besucherzahl besteht nicht. Es gilt aber zwingend die 2G-Regel (Einzelheiten hierzu finden Sie in der entsprechenden Rubrik).

Zudem gilt: Steuerung des Aufenthalts aller Personen, Erfassung der Personendaten in einem Kontaktnachwies, in geschlossenen Räumen der regelmäßige Austausch der Raumluft durch Frischluft.

Freibäder, Spaß- und Freizeitbäder, Saunen, Thermen und Wellnesszentren

Für Freibäder, Spaß- und Freizeitbäder, Saunen, Thermen und Wellnesszentren gilt zwingend die 2G-Regel (Einzelheiten hierzu finden Sie in der entsprechenden Rubrik).

Neben der zwingend anzuwendenden 2G-Regel  müssen Betreiberinnen und Betreiber auf der Grundlage eines individuellen Hygienekonzepts durch geeignete organisatorische Maßnahmen Folgendes sicherstellen:

  • Steuerung und Beschränkung des Zutritts und des Aufenthalts aller Personen,
  • Anbringung eines deutlichen Hinweises im Zutrittsbereich auf die Zugangsbeschränkungen,
  • Erfassen von Personendaten aller Besucherinnen und Besucher in einem Kontaktnachweis zum Zwecke der Kontaktnachverfolgung,
  • in geschlossenen Räumen muss regelmäßig gelüftet werden.

Diskotheken, Clubs und sexuelle Dienstleistungen

Diskotheken, Clubs und ähnliche Einrichtungen haben, soweit sie Tanzlustbarkeiten anbieten, zwingend die 2G-Regel einzuhalten (Einzelheiten hierzu finden Sie in der entsprechenden Rubrik). Eine Begrenzung der zulässigen Besucherzahl besteht nicht.

Zudem gilt: Steuerung des Aufenthalts aller Personen, Erfassung der Personendaten in einem Kontaktnachwies, in geschlossenen Räumen der regelmäßige Austausch der Raumluft durch Frischluft. Bei sexuellen Dienstleistungen ist die Anwendung der 2G-Regel ebenfalls zwingend. Zudem gilt das Folgende: Steuerung und Beschränkung des Zutritts und Aufenthalts aller Personen, Erfassen von Personendaten, das regelmäßige Lüften in geschlossenen Räumen.

Bestimmungen für Krankenhäuser, Rehabilitationseinrichtungen, Pflegeheime und diesen gleichgestellten Wohnformen und Wohnformen im Sinne des SGB IX

Bitte beachten Sie in diesem Zusammenhang die Öffentliche Bekanntmachung des Landkreises Oberhavel vom 04.11.2021: Überschreiten der 7-Tages-Inzidenz von 100.


Dies mit der Maßgabe, dass gemäß § 23 Absatz 6 Satz 6 der ab dem 15.11.2021 geltenden SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung auch geimpfte und genesene Beschäftigte sich mindestens zweimal pro Woche, in der sie zum Dienst eingeteilt sind, in Bezug auf eine Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus testen lassen müssen. Dies gilt nicht für Beschäftigte in Krankenhäusern.

Ungeimpfte und nicht genesene Beschäftigte in Krankenhäusern haben sich aktuell an mindestens drei verschiedenen Tagen pro Woche, in der sie zum Dienst eingeteilt sind, einer Testung in Bezug auf eine Infektion mit dem SARS-CoV-2 zu unterziehen.

Krankenhäuser können auf der Grundlage eines vom Gesundheitsamts zu genehmigenden individuellen Testkonzepts die serielle Testung ihrer Beschäftigten auf mindestens zweimal pro Woche reduzieren.

Die Einrichtungen sollen die Tests organisieren.

Im Übrigen müssen ausnahmslos alle Beschäftigten bei der Ausübung körpernaher Tätigkeiten eine FFP2-Maske ohne Ausatemventil tragen.


Es gilt des Weiteren:

Patientinnen und Patienten und Bewohnerinnen und Bewohner in Krankenhäusern , Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen sowie Bewohnerinnen und Bewohner von Pflegeeinrichtungen, diesen gleichgestellten Wohnformen und besonderen Wohnformen dürfen täglich von höchstens zwei Personen besucht werden.

Die Personengrenze gilt nicht für die Begleitung von schwer erkrankten Kindern, von Sterbenden und von Personen in akut lebensbedrohlichen Zuständen. Die Personengrenze gilt auch nicht für Betreuerinnen und Betreuer in Betreuungsangelegenheiten, für Seelsorgerinnen und Seelsorger und für die Vornahme erforderlicher gerichtlicher Amtshandlungen (einschließlich Verfahrensbeiständen und Verfahrensbeteiligten).

Besucherinnen und Besucher darf nur Zutritt gewährt werden, wenn sie einen auf sich ausgestellten Testnachweis vorlegen. Dies gilt auch für geimpfte und genesene Besucher, wobei als Nachweis auch das negative Ergebnis einer von der Einrichtung durchgeführten Testung mittels Antigen-Test genügt.

Einrichtungen in der Pflege und die besonderen Wohnformen im Sinne von SGB IX haben den Besucherinnen und Besucher vor dem Besuch die Durchführung einer Testung anzubieten.

Von der Pflicht zum Testnachweis ausgenommen sind externe Personen, wenn deren Zutritt zu Einrichtungen zum Zwecke der Aufrechterhaltung des Betriebs der Einrichtung oder der psychosozialen oder körperlichen Gesundheit der Patienten und Bewohner zwingend notwendig ist und ein vorheriger Test aus unaufschiebbaren Gründen nicht vorgenommen werden konnte.   

Personen, bei denen typische Symptome (Atemnot, neu auftretender Husten, Fieber, Geruchs- und Geschmacksverlust) oder sonstige Anhaltspunkte für eine Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus vorliegen sind vom Besuchsrecht ausgenommen.

Ein Besuchsrecht besteht auch dann nicht, wenn in der jeweiligen Einrichtung aktuell ein aktives SARS-CoV-2-Infektionsgeschehen vorliegt und noch keine wirksamen Maßnahmen zur Isolierung der betroffenen Bewohnerinnen und Bewohner getroffen werden konnte.

Ausnahmslos alle Besucherinnen und Besucher müssen während des gesamten Aufenthalts in den Einrichtungen eine FFP2-Maske ohne Ausatemventil tragen.

Darüber hinaus ist durch die Betreiberinnen und Betreiber der Einrichtungen beim bei Besuchen Folgendes sicherzustellen:

  • die Steuerung des Zutritts und die Meidung unnötigen physischen Kontakts zu allen Personen
  • soweit möglich, durch bauliche oder andere geeignete Maßnahmen einen wirksamen Schutz von Patienten, Bewohnern und Personal zu gewährleisten,
  • die Erfassung der Personendaten aller Besucherinnen und Besucher zum Zwecke der Kontaktnachverfolgung.

Für Beschäftigte von ambulanten Pflegediensten, von teilstationären Einrichtungen der Eingliederungshilfe und von teilstationären Pflegeeinrichtungen (Tages- oder Nachtpflege) einschließlich des für die Beförderung der Leistungsempfangenden eingesetzten Personals gelten die Tragepflicht und die Testpflicht entsprechend.

Empfehlung: Alle sollten sich vor ihrem Besuch zum Beispiel telefonisch oder über die Internetseite bei der jeweiligen Einrichtung informieren, unter welchen Bedingungen ein Besuch möglich ist.

Umgang mit Veranstaltungen

Es gilt:

Bei sonstigen Veranstaltungen mit Unterhaltungscharakter ist unabhängig davon, ob diese unter freiem Himmel oder in geschlossenen Räumen stattfinden und unabhängig von der Teilnehmerzahl stets die Anwendung der 2G-Regel zwingend (Einzelheiten hierzu finden Sie in der entsprechenden Rubrik).  

Neben der zwingend anzuwendenden 2G-Regel haben Veranstalterinnen und Veranstalter auf der Grundlage eines individuellen Hygienekonzepts Folgendes sicherzustellen:

  • die Steuerung und Beschränkung des Zutritts und des Aufenthalts aller Personen,
  • das Erfassen der Personendaten zum Zwecke der Kontaktnachverfolgung,
  • das regelmäßige Lüften in geschlossenen Räumen.

Die Beschränkung auf eine bestimmte Anzahl von Teilnehmern existiert nicht.

Bei sonstigen Veranstaltungen ohne Unterhaltungscharakter gilt das Folgende:

Ab 1.000 Gästen ist die Personenzahl auf höchstens 1.000 Personen zuzüglich 50 Prozent der über 1.000 hinausgehenden regulären Besucherkapazität der jeweiligen Veranstaltungseinrichtung begrenzt (Beispiel: bei einer Besucherkapazität von maximal 2.000 können dann bis zu 1.500 Gäste teilnehmen (1.000 + 500), wenn die Einhaltung des Abstandsgebots sichergestellt werden kann), jedoch nicht mehr als 5.000 gleichzeitig teilnehmende Besucherinnen und Besucher.

Auf Antrag kann das Gesundheitsamt im Einzelfall eine Ausnahme von der absoluten Begrenzung auf 5.000 Personen zulassen, sofern keine zwingenden infektiologischen Gründe entgegenstehen. Dem Antrag ist ein individuelles Hygienekonzept beizufügen, in dem insbesondere dargestellt ist, wie die erhöhten Anforderungen des Infektionsschutzes im konkreten Einzelfall sichergestellt werden. 

Bei Veranstaltungen ohne Unterhaltungscharakter unter freiem Himmel gilt zudem eine Testpflicht (3G-Regel) für Veranstaltungen mit mehr als 1.000 gleichzeitig Teilnehmenden.

Bei Veranstaltungen ohne Unterhaltungscharakter in geschlossenen Räumen gilt die Testpflicht (3G-Regel) für Veranstaltungen mit mehr als 100 gleichzeitig Teilnehmenden.

Der Zutritt und der Aufenthalt aller Personen sind zu steuern.

Außerdem gilt:

  1. das Erfassen von Personendaten aller Besucherinnen und Besucher in einem Kontaktnachweis zum Zwecke der Kontaktnachverfolgung,
  2. die Einhaltung des Abstandsgebots, mit der Möglichkeit, dass der Abstand zwischen festen Sitzplätzen auf bis zu einen Meter verringert werden kann; auf die Einhaltung des Abstandsgebots kann verzichtet werden, wenn alle Personen durchgehend eine FFP2-Maske ohne Ausatemventil tragen.
  3. in geschlossenen Räumen zudem
    1. der regelmäßigen Austausch der Raumluft durch Frischluft,
    2. das verpflichtende Tragen einer medizinischen Maske durch alle Personen; die Tragepflicht gilt nicht für Personen, die sich auf einem festen Sitzplatz aufhalten, sofern zwischen den Sitzplätzen der Mindestabstand von einem Meter eingehalten wird.

Für Veranstaltungen ohne Unterhaltungscharakter kann das 2G-Modell optional in Anspruch genommen werden.

Bei Inanspruchnahme des 2G-Modells entfällt die Pflicht zur Vorlage eines Testnachweises, zur Einhaltung des Abstandsgebots sowie die Maskentragungspflicht in geschlossenen Räumen. Zudem entfällt die Kapazitätsbegrenzung.

Die Inanspruchnahme des 2G-Modells ist jedoch ausgeschlossen bei Veranstaltungen, die der Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung, der Rechtspflege, der Daseinsfür- und -vorsorge oder der Wahrnehmung öffentlich-rechtlicher Aufgaben zu dienen bestimmt sind; dies gilt auch für Veranstaltungen nach § 17 Absatz 2 BetrVG und für Sitzungen von Betriebs- und Personalräten.


Versammlungen (Demonstrationen)

Für Versammlungen und Demonstrationen gelten keine besonderen Einschränkungen oder Personengrenze mehr (allgemeine Hygiene- und Abstandsregeln müssen immer eingehalten werden).


Religiöse Veranstaltungen

Gemeindegesang bei religiösen Veranstaltungen ist erlaubt (Abstandsgebot, in geschlossenen Räumen beim Gemeindegesang: Abstand von mindestens zwei Metern).

Bei religiösen Veranstaltungen kann in geschlossenen Räumen der Abstand zwischen festen Sitzplätzen auf bis zu einen Meter verringert werden.

Sofern alle Teilnehmenden eine FFP2-Maske tragen, kann auf die Einhaltung des Abstandsgebots verzichtet werden.

Ferner ist Folgendes sicherzustellen:

  1. die Steuerung und Beschränkung des Zutritts und des Aufenthalts aller Teilnehmenden
  2. das Erfassen von Personendaten aller Teilnehmenden in einem Kontaktnachweis zum Zwecke der Kontaktnachverfolgung,
  3. in geschlossenen Räumen zudem
    1. den regelmäßigen Austausch der Raumluft durch Frischluft,
    2. das verpflichtende Tragen einer medizinischen Maske durch alle Personen; die Tragepflicht gilt nicht für Personen, die sich auf einem festen Sitzplatz aufhalten, sofern zwischen den Sitzplätzen der Mindestabstand von einem Meter eingehalten wird.

Die Inanspruchnahme des 2G-Modells ist ausgeschlossen.

Einzelhandel und Dienstleistungen

Diese Seite wird zurzeit aktualisiert und überarbeitet. Bitte beachten Sie in diesem Zusammenhang die SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung vom 12.11.2021.


Es gilt:

Einzelhandel

Personendaten zum Zwecke der Kontaktnachverfolgung müssen im Einzelhandel nicht erfasst werden.

Betreiberinnen und Betreiber von Verkaufsstellen des Einzel- und Großhandels haben auf der Grundlage eines individuellen Hygienekonzepts durch geeignete organisatorische Maßnahmen Folgendes sicherzustellen:

  1. die Steuerung und Beschränkung des Zutritts und des Aufenthalts aller Personen,
  2. die Einhaltung des Abstandsgebots,
  3. in geschlossenen Räumen
    1. das verpflichtende Tragen einer medizinischen Maske durch alle Personen,
    2. den regelmäßigen Austausch der Raumluft durch Frischluft.

Betreiberinnen und Betreiber von Kaufhäusern, Outlet-Centern, Einkaufszentren und vergleichbaren Einrichtungen haben die benannten Abstands- und Hygieneregeln auch in den für den Publikumsverkehr zugänglichen Bereichen sicherzustellen, die außerhalb der einzelnen Verkaufsstellen liegen.

Die Inanspruchnahme des 2G-Modells ist ausgeschlossen.


Körpernahe Dienstleistungen

Alle körpernahen Dienstleistungen sind unter Auflagen erlaubt, zum Beispiel:

  • Kosmetik- und Nagelstudios,
  • Massagepraxen,
  • Tattoo-Studios und ähnliche Betriebe,
  • aber auch Sonnenstudios.

Ab dem 15.11.2021 gilt jedoch, dass nur noch den Kundinnen und Kunden Zutritt zu gewähren ist, die einen auf sie ausgestellten Testnachweis (3G-Regel).

Die Vorlagepflicht gilt nicht im Gesundheitsbereich bei der Erbringung medizinischer, therapeutischer oder pflegerischer Leistungen.

Neben Beachtung der 3G-Regel muss auf der Grundlage eines individuellen Hygienekonzepts durch geeignete organisatorische Maßnahmen Folgendes sichergestellt werden: 

  • Die Einhaltung des Abstandsgebots zwischen allen Personen außerhalb der Dienstleistungserbringung sowie die Steuerung und Beschränkung des Zutritts und des Aufenthalts aller Personen,.
  • Die Personendaten der Kundinnen und Kunden müssen zum Zwecke der Kontaktnachverfolgung erfasst werden. Außerdem muss in geschlossenen Räumen die Raumluft regelmäßig durch Frischluft ausgetauscht werden.
  • Alle Personen (Kundinnen und Kunden sowie Beschäftigte) müssen in geschlossenen Räumen eine medizinische Maske tragen, es sei denn, die besondere Eigenart der Dienstleistung lässt das Tragen einer medizinischen Maske nicht zu (zum Beispiel Gesichtskosmetik).

Die Inanspruchnahme des 2G-Modells ist ausgeschlossen.

Regeln für Einreisende aus ausländischen Corona-Risikogebieten

Die Coronavirus-Einreiseverordnung des Bundes regelt bundesweit einheitlich und umfassend die Anmelde-, Test- und Nachweispflichten sowie die Absonderungspflicht für Personen, die in die Bundesrepublik Deutschland eingereist sind und sich zu einem beliebigen Zeitpunkt innerhalb der letzten zehn Tagen vor der Einreise in einem Corona-Risikogebiet (Hochrisikogebiet oder Virusvariantengebiet) aufgehalten haben. Die Bundesverordnung gilt abschließend, so dass es keiner Landesverordnung mehr bedarf. Aus diesem Grund wird die SARS-CoV-2-Quarantäneverordnung des Landes Brandenburg aufgehoben.

Die Coronavirus-Einreiseverordnung des Bundes führt die Regelungen der ursprünglichen Coronavirus-Einreiseverordnung, der Coronavirus-Schutzverordnung und die Regelungen zur Absonderungspflicht in einer bundesrechtlichen Verordnung zusammen. Damit regelt nun diese eine Verordnung alle Bestimmungen, die während der Corona-Pandemie für die Einreise nach Deutschland zu beachten sind. Informationen dazu sind auf der Internetseite des Bundesgesundheitsministeriums veröffentlicht worden: Coronavirus-Einreiseverordnung

Die wichtigsten Regelungen für Einreisende im Überblick

Anmeldepflicht:

Einreisende, die sich zu einem beliebigen Zeitpunkt in den letzten zehn Tagen vor der Einreise in einem zum geplanten Zeitpunkt der Einreise als Hochrisikogebiet oder Virusvariantengebiet eingestuftem Gebiet aufgehalten haben, müssen sich vor ihrer Ankunft in Deutschland auf der Internetseite www.einreiseanmeldung.de registrieren und den Nachweis über die Anmeldung bei Einreise mit sich führen.

Der Impfnachweis, der Genesenennachweis sowie ein negatives Testergebnis können über die digitale Einreiseanmeldung ebenfalls hochgeladen werden.

Sofern eine digitale Einreiseanmeldung aufgrund fehlender technischer Ausstattung oder aufgrund technischer Störung nicht möglich ist, ist stattdessen eine vollständig ausgefüllte Ersatzmitteilung nach dem Muster bei Einreise mitzuführen und das Gesundheitsamt nach Ankunft unter 03301 601-3900 zu kontaktieren.

Von dieser Anmeldepflicht sind insbesondere Personen ausgenommen, die

  • lediglich durch ein Hochrisikogebiet oder Virusvariantengebiet durchgereist sind und dort keinen Zwischenaufenthalt hatten,
  • nur durch Deutschland durchreisen und das Land auf schnellstem Weg wieder verlassen,
  • sich im Rahmen des Grenzverkehrs weniger als 24 Stunden in einem Hochrisikogebiet oder Virusvariantengebiet aufgehalten haben oder nur für bis zu 24 Stunden nach Deutschland einreisen,
  • Grenzpendler oder Grenzgänger sind, sofern die Tätigkeit für die Aufrechterhaltung betrieblicher Abläufe dringend erforderlich und unabdingbar ist..

Bei der Einreise nach einem Aufenthalt in einem Hochrisikogebiet (nicht aber Virusvariantengebiet) besteht außerdem eine Ausnahme bei Aufenthalten von weniger als 72 Stunden für den Besuch von Verwandten ersten Grades (Eltern, Kinder), von Ehepartnern und Lebenspartnern, die nicht dem gleichen Hausstand angehören und zur Ausübung eines geteilten Sorgerechts oder eines Umgangsrechts. Gleiches gilt, wenn der vorherige Aufenthalt in dem Hochrisikogebiet weniger als 72 Stunden andauerte.

Absonderungspflicht:

Nach der neuen Einreiseverordnung gilt bei Einreise nach Deutschland mit Voraufenthalt in einem Hochrisikogebiet oder Virusvariantengebiet innerhalb der letzten zehn Tage grundsätzlich die Pflicht,

  • sich direkt nach Ankunft nach Hause – oder in eine sonstige Beherbergung am Zielort, bei der eine Absonderung möglich ist, – zu begeben und
  • sich dort zehn Tage lang abzusondern (häusliche Quarantäne). Nach einem Aufenthalt in einem Virusvariantengebiet müssen sich Einreisende für 14 Tage häuslich absondern.

Sollten im Zeitraum der Absonderung typische Krankheitssymptome einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 auftreten, besteht die Verpflichtung die zuständige Behörde unverzüglich zu informieren.

Während dieser Quarantäne ist es nicht erlaubt, das Haus oder die Wohnung zu verlassen oder Besuch von Personen zu empfangen, die nicht dem eigenen Haushalt angehören. Verstöße gegen die Quarantäneregeln können mit Bußgeldern geahndet werden.

Die häusliche Quarantäne kann vorzeitig beendet werden, wenn ein Genesenennachweis, ein Impfnachweis oder ein negativer Testnachweis über das Einreiseportal unter www.einreiseanmeldung.de übermittelt wird. Nach Voraufenthalt in Hochrisikogebieten, bei dem die Reisenden nicht über ein Genesenennachweis oder Impfnachweis verfügen, darf die zugrundeliegende Testung frühestens fünf Tage nach der Einreise erfolgt sein.

Bei Personen, die das zwölfte Lebensjahr noch nicht vollendet haben, endet die Absonderung fünf Tage nach der Einreise.

Nach Aufenthalt in Virusvariantengebieten dauert die Quarantäne 14 Tage und eine vorzeitige Beendigung der Quarantäne ist nicht möglich. Ausnahmen hiervon bestehen nur, wenn das Virusvariantengebiet, in dem man sich aufgehalten hat, nach Einreise und vor Ablauf des Absonderungszeitraums nicht mehr als Virusvariantengebiet eingestuft wird, oder wenn die betroffene Person mit einem Impfstoff gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 geimpft ist, für den das Robert Koch-Institut (RKI) ausdrücklich festgestellt hat, dass dieser Impfstoff gegen die Virusvariante hinreichend wirksam ist.

Die Absonderung endet zudem, wenn das betroffene Gebiet nach Einreise in Deutschland und vor Ablauf des Absonderungszeitraums nicht mehr als Hochrisikogebiet und Virusvariantengebiet eingestuft wird.

Ausnahmen von der Absonderungspflicht: Von dieser Quarantänepflicht sind insbesondere ausgenommen Personen, die

  • lediglich durch ein Hochrisikogebiet oder Virusvariantengebiet durchgereist sind und dort kein Zwischenaufenthalt hatten,
  • nur durch Deutschland durchreisen und das Land auf schnellstem Weg wieder verlassen, oder
  • sich im Rahmen des Grenzverkehrs weniger als 24 Stunden in einem Hochrisikogebiet oder Virusvariantengebiet aufgehalten haben oder nur für bis zu 24 Stunden nach Deutschland einreisen,
  • Grenzpendler oder Grenzgänger sind, sofern die Tätigkeit für die Aufrechterhaltung betrieblicher Abläufe dringend erforderlich und unabdingbar ist.

Bei der Einreise nach einem Aufenthalt in einem Hochrisikogebiet (nicht aber Virusvariantengebiet) besteht außerdem eine Ausnahme bei Aufenthalten von weniger als 72 Stunden für den Besuch von Verwandten ersten Grades (Eltern, Kinder), von Ehepartnern und Lebenspartnern, die nicht dem gleichen Hausstand angehören und zur Ausübung eines geteilten Sorgerechts oder eines Umgangsrechts. Gleiches gilt, wenn der vorherige Aufenthalt in dem Hochrisikogebiet weniger als 72 Stunden andauerte.

Nachweispflicht:

Reisende ab Vollendung zwölften Lebensjahres müssen im Rahmen der Einreise nach Deutschland grundsätzlich einen der folgenden Nachweise vorlegen können:

  • einen negativen Covid-19-Testnachweis, einen Genesenennachweis oder einen Impfnachweis
  • bei einem Voraufenthalt in den letzten 10 Tagen in einem Virusvariantengebiet: negatives Covid-19-Testergebnis. Ein Genesenennachweis oder ein Impfnachweis sind in diesem Fall nicht ausreichend. Der Nachweis ist vor der Einreise erforderlich und muss gegebenenfalls auch der Fluggesellschaft vor Reiseantritt vorgewiesen werden.

Ausnahmen von der Nachweispflicht: Von dieser Nachweispflicht sind insbesondere ausgenommen Personen, die

  • die nur für bis zu 24 Stunden nach Deutschland einreisen und hierbei nicht über den Luftweg oder aus einem Hochrisikogebiet oder aus einem Virusvariantengebiet einreisen.
  • Grenzpendler oder Grenzgänger sind, sofern die Tätigkeit für die Aufrechterhaltung betrieblicher Abläufe dringend erforderlich und unabdingbar ist und die Einreise nicht über den Luftweg oder aus einem Hochrisikogebiet oder aus einem Virusvariantengebiet erfolgt.

Vorlagepflichten für Nachweise und Einreiseanmeldung bei Einreise:

Bei der Einreise in die Bundesrepublik Deutschland sind die entsprechend erforderlichen Nachweise mitzuführen und der zuständigen Behörde oder der mit der polizeilichen Kontrolle des grenzüberschreitenden Verkehrs beauftragten Behörde auf deren Anforderung vorzulegen. Bei der Einreise mit Voraufenthalt in einem Hochrisikogebiet oder in einem Virusvariantengebiet ist zudem die Bestätigung der erfolgreich durchgeführten digitalen Einreiseanmeldung oder die vollständig ausgefüllte Ersatzmitteilung mitzuführen und auf Verlangen auszuhändigen.

Erfolgt die Einreise mittels eines Beförderers (beispielsweise durch eine Fluggesellschaft) sind dem Beförderer die entsprechend erforderlichen Nachweise auf dessen Anforderung hin zum Zwecke der Überprüfung vorzulegen. Bei der Einreise mit Voraufenthalt in einem Hochrisikogebiet oder in einem Virusvariantengebiet ist zudem die Bestätigung der erfolgreich durchgeführten digitalen Einreiseanmeldung oder die vollständig ausgefüllte Ersatzmitteilung mitzuführen und auf Anforderungen vorzulegen.

Getestete, Geimpfte und Genesene:

Genesene und Geimpfte werden grundsätzlich Getesteten gleichgestellt. Wer einen entsprechenden Nachweis erbringen kann, braucht kein negatives Testergebnis vorzuweisen. Ausnahme: Die Einreise aus Virusvariantengebieten. Hier ist weiterhin für alle ein Testnachweis notwendig.

Personen mit Impfnachweis oder Genesenennachweis sind von der Quarantänepflicht, nicht aber der Anmeldepflicht ausgenommen (mit Ausnahmen wie bei der digitalen Einreiseanmeldung). Das bedeutet: Bereits bevor sie einreisen, müssen sie eine digitale Einreiseanmeldung durchführen, wenn sie sich innerhalb der zehn Tage vor der Einreise in einem Hochrisikogebiet oder Virusvariantengebietaufgehalten haben (www.einreiseanmeldung.de).

Wer sich in den letzten zehn Tagen zu einem beliebigen Zeitpunkt vor Einreise in die Bundesrepublik Deutschland in einem Hochrisikogebiet befunden hat, kann durch einen Test, der frühestens fünf Tage nach der Einreise durchgeführt wird, bei entsprechend negativem Ergebnis vorzeitig aus der Quarantäne entlassen werden. Bei Personen, die das zwölfte Lebensjahr noch nicht vollendet haben, endet die Quarantäne fünf Tage nach der Einreise.

Das ist nicht möglich, wenn Reisende sich innerhalb von zehn Tagen vor Einreise zu einem beliebigen Zeitpunkt in einem Virusvariantengebiet aufgehalten haben. Für Personen, die sich innerhalb von zehn Tagen vor der Einreise nach Deutschland in einem Virusvariantengebiet aufgehalten haben, wird keine vorzeitige Beendigungsmöglichkeit der Quarantäne vorgesehen, es sei denn, dass das Virusvariantengebiet, in dem man sich aufgehalten hat, nach Einreise und vor Ablauf der Quarantäne nicht mehr als Virusvariantengebiet eingestuft wird, oder wenn die betroffene Person mit einem Impfstoff gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 geimpft ist, für den das Robert Koch-Institut (RKI) ausdrücklich festgestellt hat, dass dieser Impfstoff gegen die Virusvariante hinreichend wirksam ist.

Symptome:

Alle Personen, die nach Aufenthalt in einem Hochrisikogebiet oder Virusvariantengebietnach Deutschland eingereist sind, sind verpflichtet, sich unverzüglich bei der zuständigen Behörde zu melden, falls bei ihnen innerhalb der zehn Tage nach Einreise Symptome einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 auftreten.

Dies gilt auch für Personen, die getestet, geimpft oder genesen sind. Auch bei diesen Personengruppen ist ein gewisses Restrisiko vorhanden. Die Pflicht, sich bei Auftreten von Symptomen bei der zuständigen Behörde zu melden hilft insbesondere, neue Varianten des Coronavirus SARS-CoV-2 frühzeitig aufzudecken.

Übersicht Risikogebiete:

Die Einstufung internationaler Hochrisikogebiete und Virusvariantengebiete erfolgt durch Feststellung des Bundesgesundheitsministeriums im Einvernehmen mit dem Auswärtigen Amt und dem Bundesinnenministerium und wird durch das Robert Koch-Institut veröffentlicht: https://www.rki.de/covid-19-risikogebiete

Hinweis: Reisende müssen bei der Einreise von Deutschland ins Ausland die dortigen Regelungen hinsichtlich Test- und Absonderungspflichten beachten.


Weitere Informationen:

Außerdem sollten Reisende die bestehenden Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes beachten. Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen ins Ausland wird derzeit gewarnt.

Informationen der Bundesregierung für Reisende und Pendler: https://www.bundesregierung.de/

Informationen für Reisende in verschiedenen Sprachen vom RKI: https://www.rki.de/ 

Coronavirus-Infektion und häusliche Quarantäne: Merkblatt für Betroffene.

Beantragung von Zuschüssen nach dem Sozialdienstleister-Einsatzgesetz (SodEG)

Für die Gewährung von Zuschüssen nach dem SodEG sind für den Bereich der Eingliederungshilfe, der Sozialhilfe der Jugendhilfe und für Maßnahmen sozialer Dienstleister im Bereich des SGB III die Landkreise und kreisfreien Städte zuständig.

1. Allgemeine Hinweise

Die Erbringung der vertraglich vereinbarten Leistungen in modifizierter und flexibler Form ist vorrangig vor der Beantragung von Zuschüssen nach dem SodEG anzustreben. Weiterhin sind Mittel wie zum Beispiel Kurzarbeitergeld, Entschädigungszahlungen nach dem Infektionsschutzgesetz sowie Zuschüsse des Bundes und der Länder vorrangig zu verwenden.

Das SodEG ist als nachrangiges Sicherheitsnetz ausgestaltet worden, um die Existenz der sozialen Dienstleister in den Fällen zu sichern, in denen aufgrund von Maßnahmen nach dem Infektionsschutzgesetz keinerlei Leistungen mehr erbracht werden können.

2. Erbringung und Vergütung der vertraglich vereinbarten Leistungen

Die weitgehende Aufrechterhaltung der Leistungsangebote in modifizierter Form, beispielsweise durch telefonische oder Online-Beratung, ist als zulässige Vertragsänderung anzuerkennen, sofern ein kausaler Zusammenhang zwischen der Erforderlichkeit der Anpassung der Leistungserbringung und den Auswirkungen der Corona-Pandemie besteht.

In welcher Form und in welchem Umfang eine modifizierte und flexible Leistungserbringung erfolgen kann, ist mit dem zuständigen Leistungsträger individuell abzustimmen.

Die Leistungsanbieter stellen durch trägerinterne oder trägerübergreifende Umverteilung des Personals die notwendige Leistungserbringung sicher. Die Finanzierung zusätzlicher Personalkosten für eine modifizierte und flexible Leistungserbringung ist grundsätzlich ausgeschlossen. Sofern im Einzelfall ein höherer Aufwand entsteht, der nicht durch trägerinterne oder trägerübergreifende Umverteilung des Personals gedeckt werden kann, sind Vertragsanpassungen möglich.

3. Gewährung von Zuschüssen nach dem SodEG

Antragstellende können bei den untenstehenden zuständigen Bearbeitern das erforderliche Antragsformular anfordern.

Die Zuschüsse können rückwirkend ab dem 16.03.2020 und längstens bis zum Außerkrafttreten der SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung oder einer Nachfolgeregelung auf der Grundlage des Infektionsschutzgesetzes gewährt werden.

Zuschüsse nach § 3 SodEG können anstelle der vereinbarten Vergütungen und Entgelte gezahlt werden, wenn und soweit seit dem 16.03.2020 aufgrund von Maßnahmen nach dem Infektionsschutzgesetz die vereinbarten Leistungen nicht erbracht werden können und zwischen den örtlichen Leistungsträgern und den Leistungserbringern keine modifizierte und flexible Leistungserbringung abgestimmt werden kann. Leistungsstörungen, die bereits vor dem 16.03.2020 wirksam geworden und die nicht durch Maßnahmen nach dem Infektionsschutzgesetz verursacht worden sind, können nicht durch Zuschüsse nach dem SodEG kompensiert werden.

Der Zuschuss beträgt höchstens 75 Prozent des jeweiligen Monatsdurchschnitts der im jeweiligen Rechtsverhältnis im zurückliegenden Jahreszeitraum geleisteten Zahlungen.

Weitere Informationen:

Weitere Hinweise finden Sie in den FAQ zum SodEG des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales.

Nähere Informationen zum Sozialdienstleister-Einsatzgesetz (SodEG).


Kontakt

Für weitere Fragen stehen Ihnen folgende Ansprechpersonen zur Verfügung:

Doreen Pinnow

Adolf-Dechert-Straße 1
16515 Oranienburg


Anne-Katrin Ramadani

Adolf-Dechert-Straße 1
16515 Oranienburg


Bettina Thomas

Adolf-Dechert-Straße 1
16515 Oranienburg

Bundes-Teststrategie im Zusammenhang mit PoC-Antigen-Tests (Schnelltests)

Aufgrund der geänderten Teststrategie des Bundes im Zusammenhang mit PoC-Antigen-Tests (Schnelltests) in vollstationären, teilstationären und ambulanten Pflegeeinrichtungen, Einrichtungen zur Versorgung von Menschen mit Behinderungen, Hospizen sowie für Angebote zur Unterstützung im Alltag nach SGB XI hat sich das Antragsverfahren deutlich vereinfacht: Statt eines individuellen Konzepts zum Einsatz von Schnelltests ist nunmehr lediglich die Zusendung eines ausgefüllten und unterschriebenen Antragsformulars erforderlich. Die Antragsformulare finden Sie unter Dokumente. Dieses senden Einrichtungen an: ges.corona@oberhavel.de.

Das Gesundheitsamt ist damit in der Lage, den monatlichen Bedarf an Schnelltests unkompliziert zu genehmigen. Den Erwerb der Testkits organisieren die Einrichtungen anschließend selbst, die Abrechnung erfolgt über die Pflegekassen. Die Menge der Tests richtet sich nach der Anzahl der zu betreuenden Personen. Auch die Durchführung der Tests erfolgt eigenständig durch geschultes Fachpersonal. Die Schnelltests können für zu versorgende pflegebedürftige Personen und deren Besucherinnen und Besucher, für Beschäftigte in der Pflege oder sonstige anwesende Personen, zum Beispiel Therapeutinnen und Therapeuten, eingesetzt werden. Positive Testungen müssen durch einen PCR-Test ergänzt werden.

Download: Verordnung zum Anspruch auf Testung in Bezug auf einen direkten Erregernachweis des Coronavirus SARS-CoV-2 (Bundesministerium für Gesundheit)

Ab dem 11.10.2021 tritt die neue Coronavirus-Testverordnung in Kraft.

Eine wesentliche Änderung in der neuen Testverordnung ist, dass die kostenfreien Bürgertestungen ab dem 11.10.2021 entfallen.

Bislang haben gemäß § 4a der Coronavirus-Testverordnung alle Bürgerinnen und Bürger mindestens einmal pro Woche einen Anspruch auf eine kostenfreie Testung mittels PoC-Antigen-Test.

Die negativen Testergebnisse aus den kostenfreien Bürgertestungen können Bürgerinnen und Bürger für Veranstaltungen und in Einrichtungen nutzen, in denen die sogenannte 3G-Regel gilt (Zutritt nur für Getestete, Geimpfte und Genesene).

Ab dem 11.10.2021 haben gemäß § 4a der neuen Coronavirus-Testverordnung nur noch folgende asymptomatische Personen einen Anspruch auf eine kostenfreie Testung mittels PoC-Antigen-Test:

  1. Kinder, die im Zeitpunkt der Testung nicht alter als 12 Jahre und drei Monate sind,
  2. Personen, die aufgrund einer medizinischen Kontraindikation zum Zeitpunkt der Testung nicht gegen das Coronavirus geimpft werden können,
  3. Schwangere im ersten Schwangerschaftsdrittel,
  4. Personen, die aufgrund einer medizinischen Kontraindikation in den letzten drei Monaten vor der Testung nicht geimpft werden konnten.
  5. Personen, die zum Zeitpunkt der Testung an klinischen Studien zur Wirksamkeit von Impfstoffen gegen das Coronavirus teilnehmen oder in den letzten drei Monaten vor der Testung an einer solchen Studie teilgenommen haben,
  6. Personen, die sich zum Zeitpunkt der Testung aufgrund einer nachgewiesenen Infektion mit dem Coronavirus in Absonderung befinden, wenn die Testung zur Beendigung der Absonderung erforderlich ist,
  7. bis 31.12.2021 zudem
  • alle Personen, die zum Zeitpunkt der Testung das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben,
  • alle Schwangeren im zweiten und dritten Schwangerschaftsdrittel.
  • Studierende, bei denen eine Schutzimpfung mit anderen, als den in der EU zugelassenen Impfstoffen erfolgt ist (in der EU derzeit zugelassen sind die bekannten Impfstoffe von BionTech, Moderna, AstraZeneca und Johnson& Johnson).

Personen, die Anspruch auf eine kostenfreie Testung haben, müssen den beauftragten Teststellen, bzw. den Arztpraxen oder Apotheke, die Tests durchführen, Folgendes vorlegen:

  • amtlicher Lichtbildausweis zum Nachweis der Identität,
  • den Nachweis, dass die getestete Person aus einem der genannten Gründe anspruchsberechtigt ist.

Sofern die Person anspruchsberechtigt ist, weil sie aufgrund einer medizinischen Kontraindikation nicht gegen das Coronavirus geimpft werden kann, muss ein entsprechendes ärztliches Attest im Original vorlegt werden.

Der Verordnungsgeber begründet die geänderte Regelung wie folgt:

Da mittlerweile allen Bürgerinnen und Bürgern ein unmittelbares Angebot für eine Schutzimpfung gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 gemacht werden kann, ist eine dauerhafte Übernahme der Kosten für alle Tests durch den Bund und damit den Steuerzahler nicht länger angezeigt und nicht erforderlich. Der Anspruch auf kostenlose Testung wird daher auf Personen beschränkt, für die zum Zeitpunkt der Testung keine Möglichkeit bestand, einen vollständigen Impfschutz zu erlangen.

Unabhängig davon gilt weiterhin, dass zur frühen Erkennung von Infektionen und damit Vermeidung von Übertragungen auf vulnerable Personen Testungen in gesundheitsrelevanten Kontexten weiterhin niederschwellig und kostenlos zur Verfügung stehen (beispielsweise für das Kontaktpersonenmanagement, die Ausbruchsuntersuchung oder einrichtungsinterne Testkonzepte).

Dementsprechend haben folgende asymptomatische Personengruppen, wie bislang auch, nach der Testverordnung Anspruch auf Testung haben.

  • asymptomatische enge Kontaktpersonen (§ 2),
  • asymptomatische Personen (Patienten, Bewohner, Personal, sonstige anwesende Personen) nach Infektionsausbruch in bestimmten sensiblen Einrichtungen oder Unternehmen (zum Beispiel Krankenhäuser, Arztpraxen, Einrichtungen der Eingliederungshilfe, Kitas, Schulen, Obdachlosenunterkünften, Einrichtungen zur gemeinschaftlichen Unterbringung von Flüchtlingen) (§ 3),
  • asymptomatische Patienten, Bewohner, Personal und Besucher von Patienten und Bewohnern in bestimmten sensiblen gesundheitsrelevanten Einrichtungen oder Unternehmen (zum Beispiel Krankenhäuser, Arztpraxen, Einrichtungen der Eingliederungshilfe, Obdachlosenunterkünften, Einrichtungen zur gemeinschaftlichen Unterbringung von Flüchtlingen), sofern die Einrichtungen und Unternehmen im Rahmen ihres Testkonzepts eine Testung verlangen (§ 4).

Bei symptomatische Personen ergibt sich, wie bislang auch, ein Anspruch auf Testung nicht aus der Testverordnung sondern kann sich aus der Krankenbehandlung ergeben.