Verkehrssicherheitskonzept
Leben schützen und dabei bürgernah sein. Das sind zwei wesentliche Pfeiler des ersten gemeinsamen Verkehrssicherheitskonzeptes, das der Landkreis Oberhavel, die Polizeidirektion Nord und der Landesbetrieb Straßenwesen Brandenburg erstellt haben. Auf dessen Basis sollen sich alle Menschen, insbesondere aber Kinder, Jugendliche und Ältere, sicherer im Straßenverkehr bewegen können. Damit die Menschen in Oberhavel zu Fuß, mit dem Auto und mit dem Bus noch sicherer im Landkreis unterwegs sein können, haben sich die Partnerinnen und Partner des Konzepts auf gemeinsame Leitlinien und Aktionsfelder verständigt.
„Die Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer zu schützen und gleichzeitig ihre Mobilität zu gewährleisten, hat höchste Priorität. Es gibt null Toleranz gegenüber Unbelehrbaren. Verkehrsregeln sind nicht verhandelbar“, sagte Katja Hermann, Dezernentin für Service, Mobilität und Sicherheit. „Durch eine aktive und kooperative Verkehrssicherheitsarbeit schützen wir Leben. Und dabei sind wir bürgernah.“
Zu den Zielen des Konzepts gehört die konsequente Reduzierung von Verkehrsunfällen. Insgesamt wollen wir die Zahl der Verkehrstoten und Schwerverletzten im Straßenverkehr erheblich reduzieren. Dazu wird der Straßenverkehr flächendeckend überwacht. Ziel ist, die Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer dazu zu bewegen, sich konsequent an die Regeln, insbesondere an Tempolimits, zu halten. Zu den Instrumenten gehören Information und Verkehrsbildung, etwa in der Bevölkerungsgruppe der Seniorinnen und Senioren sowie in Kitas und in Schulen. Festgestellte Regelverstöße nach Verkehrskontrollen und bei Geschwindigkeitsmessungen sollen schnell geahndet werden. Gemeinsam prüfen die Partnerinnen und Partner des Konzepts zudem, wie Straßen und Wege auch baulich sicherer gestaltet werden können. Und nicht zuletzt schärfen sie mit breiter Öffentlichkeitsarbeit das Bewusstsein für regelkonformes Verhalten bei den Menschen.