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Die Weltkarte

Unterbringung von Asylbewerbern

An dieser Stelle erhalten Sie Informationen zur Unterbringung von Asylbewerbern.

In welchen Kommunen befinden sich
Gemeinschaftsunterkünfte und wo werden
Asylbewerber außerdem untergebracht?

Aktuell werden Asylbewerber in Gemeinschaftsunterkünften der Städte und Gemeinden im gesamten Landkreis untergebracht.

Zugleich leben Asylbewerber in Wohnungen in den verschiedenen Städten und Gemeinden des Landkreises Oberhavel.

Eine Übersicht über die Unterbringung finden Sie im Geschäftsbericht.

Wer betreibt die Gemeinschaftsunterkünfte?

Die Gemeinschaftsunterkünfte im Landkreis Oberhavel werden durch den Landkreis selbst betrieben.

Die Auswahl des Personals, einschließlich des Wachschutzunternehmens, erfolgt durch die Kreisverwaltung.

Nach welchen Kriterien erfolgt die Wahl des
Standortes von Gemeinschaftsunterkünften?

Nach dem seit 1994 ausschließlich die Stadt Hennigsdorf Asylbewerber aufgenommen hat, wurde 2012 entschieden, die Standorte auf die Mittelzentren Oranienburg und Gransee auszuweiten. Durch die stetig steigende Zahl an Asylbewerbern ist seit 2015 eine möglichst gleichmäßige Verteilung auf alle Kommunen des Landkreises erforderlich.

Die Städte, Ämter und Kommunen wurden durch den Landkreis Oberhavel gebeten, nach geeigneten Unterbringungsmöglichkeiten für Asylbewerber zu suchen. Der Landkreis ist bestrebt, vorrangig eigene und andere kommunale Objekte und Flächen bereitzustellen.

Wer sorgt für die Sicherheit der Asylbewerber
und der Anwohner?

Der Landkreis steht in engem Kontakt mit den Polizeidienststellen in Oberhavel.

In Gemeinschaftsunterkünften wird grundsätzlich ein Wachschutz eingesetzt. Eine Besucherordnung verhindert, dass Personen unkontrolliert ein- und ausgehen können.

Wie viele Sozialarbeiter gibt es und welche
Aufgaben haben Sozialarbeiter in den Gemeinschaftsunterkünften?

Nach der Verordnung des Landes zu den Mindestbedingungen zur Betreibung einer Gemeinschaftsunterkunft ist ein Sozialarbeiter für 120 Asylbewerber zuständig. Die Kreisverwaltung kompensiert diese sehr hohe Anzahl an zu Betreuenden durch Betreuer, die den Sozialarbeitern zur Seite gestellt werden.

Aufgaben der Mitarbeiter in den Unterkünften sind die migrationsspezifische Beratung der Heimbewohner, die Organisation des Heimbetriebes, die Hilfestellung zur Selbsthilfe, die Erläuterung eingehender Schreiben von Behörden, Informationen zu ausgewählten Themen und vieles mehr innerhalb der Einrichtungen.

Sind Asylbewerber im Landkreis Oberhavel
auch in Notunterkünften untergebracht?

Der Landkreis Oberhavel hat auch Notunterkünfte eingerichtet.

Dazu zählen insbesondere leer stehende Gebäude, die schnell und im notwendigen Umfang zum Bewohnen hergerichtet wurden. Der Kreistagssaal und eine Turnhalle, die nicht für den Schulunterricht genutzt worden ist, wurden notdürftig für die Unterbringung von Asylbewerbern hergerichtet.

Mit diesen Maßnahmen konnte bislang verhindert werden, dass Turnhallen, die dem Schulsport dienen, genutzt werden müssen.

Notunterkünfte werden nach Möglichkeit nachrangig genutzt. Besonders schutzbedürftige Menschen werden sofern möglich vorrangig in Wohnungen oder regulären Gemeinschaftsunterkünften untergebracht.

Wie erfolgt die Aufnahme von Asylbewerbern?

Im Landkreis Oberhavel geht eine Liste mit Daten der zugewiesenen Asylbewerber ein, häufig nur mit einem bis zwei Tagen Vorlauf.

In den vorinformierten Unterkünften erwarten Sozialarbeiter und Betreuer die Ankunft der zugewiesenen Personen.

Neben der Zuweisung eines Platzes erhalten die neuen Heimbewohner wichtige Informationen über erste Termine zur finanziellen Versorgung und zur Anmeldung in der Kommune und der Ausländerbehörde.

Informiert wird über die Heim- und Brandschutzordnung, die Besuchsordnung, die Möglichkeit der Versorgung mit Dingen des täglichen Bedarfs, die Gesundheitsvorsorge, Angebote der Willkommensinitiativen und über vieles mehr. Alle Informationen werden in verschiedenen Sprachen ausgegeben.

Ich möchte Asylbewerber unterbringen.
Wie kann ich das tun?

Sie verfügen über freien Wohnraum und möchten ihn ausschließlich an Asylbewerber vermieten?

Voraussetzungen für eine Vermietung sind:

  • Es muss ein gültiger Mietvertrag geschlossen werden.
  • Die Kosten der Unterkunft müssen angemessen sein.
  • Der Asylbewerber erfüllt die aufnahmerechtlichen Voraussetzungen für einen Auszug aus der Gemeinschaftsunterkunft.

Bitte senden Sie eine E-Mail an: wohnungen-asyl@oberhavel.de

Die zuständigen Mitarbeiter des Landkreises werden dann mit Ihnen in Kontakt treten und Ihr Angebot an Asylbewerber weiterleiten.

Wie muss privater Wohnraum beschaffen
sein, dass er an Asylbewerber vermietet
werden kann?

Asylbewerber können in Wohnungen und auch zur Untermiete untergebracht werden. Der Wohnraum muss wie bei jedem anderen Sozialleistungsempfänger in einem vermietungsfähigen Zustand sein. Es muss ein vertraglich gesichertes Mietverhältnis mit den entsprechenden Kündigungsfristen zustande kommen. Mietverhältnisse von nur kurzer Dauer können nicht abgeschlossen werden.

Die Miete darf nicht unangemessen hoch sein. Welche Miethöhe angemessen ist, richtet sich nach einer Richtlinie des Landkreises Oberhavel zu den Kosten der Unterkunft. Diese finden Sie hier.

Ich kann eine Liegenschaft für die Errichtung
einer Gemeinschaftsunterkunft anbieten.
Wo muss ich mich melden?

Sie verfügen über Grundstücke oder Immobilien, die geeignet für die Errichtung einer Gemeinschaftsunterkunft sein könnten?

Bitte senden Sie eine E-Mail an: liegenschaften-asyl@oberhavel.de

Die zuständigen Mitarbeiter des Landkreises werden dann mit Ihnen in Kontakt treten.

            

Direkt für Sie da

Matthias Rink
Dezernent für Soziales und Verkehr
Vorzimmer: Stefanie Haase
Adolf-Dechert-Straße 1
16515 Oranienburg

Telefon: 03301 601-140
Fax: 03301 601-5997
E-Mail: Dezernat_4@oberhavel.de
Kontaktformular
Johannes Kühl
Fachbereichsleiter
Vorzimmer: Angelika Kolar
Adolf-Dechert-Straße 1
16515  Oranienburg

Telefon: 03301 601-451
Fax: 03301 601-450
E-Mail: FB-Soziales@oberhavel.de
Kontaktformular
Birgit Lipsky
Büro des Landrates
Gleichstellungs- und Behindertenbeauftragte, ehrenamtliche Ausländerbeauftragte
Adolf-Dechert-Straße 1
16515 Oranienburg

Telefon: 03301 601-137
Fax: 03301 601-132
E-Mail: Birgit.Lipsky@oberhavel.de
Kontaktformular
Anja Lenz
Fachbereich Soziales und Integration
Koordinatorin im Fachbereich Soziales und Integration
Adolf-Dechert-Straße 1
16515 Oranienburg

Telefon: 03301 601-167
Fax: 03301 601-5997
E-Mail: Anja.Lenz@oberhavel.de
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