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Information & Bildung

"Früh übt sich" - ein Sprichwort, das zu vielen Bereichen des Lebens passt - auch zum Klimaschutz. Dabei geht es nicht nur darum, Energiesparen zu erlernen, sondern vielmehr darum, Kinder frühzeitig für das Thema Klimaschutz zu sensibilisieren. Die Kinder von heute sind die Akteure und Entscheider von morgen. Klimaschutz soll in Zukunft selbstverständlich sein. Ein afrikanisches Sprichwort bringt es auf den Punkt: "Viele kleine Leute an vielen kleinen Orten, die viele kleine Dinge tun, werden das Antlitz dieser Welt verändern."

"Grüne Meilen" für das Weltklima

Seit 2002 sammeln Kindergarten- und Schulkinder "Grüne Meilen" für das Weltklima! Im Rahmen der Kampagne legen Kindergarten- und Schulkinder ihre Alltagswege bewusst klimafreundlich zurück. Alle Wege, die die Kinder zu Fuß, mit dem Fahrrad, den Inlinern oder öffentlichen Verkehrsmitteln wie Bus und Bahn zurücklegen, entlasten unsere Umwelt. Deshalb zählen sie als "Grüne Meilen" für das Weltklima.

Die "Grünen Meilen" aller Kinder in Europa werden zusammengezählt und am Ende des Jahres den Teilnehmern der UN-Klimakonferenz übergeben. Die Kleinen zeigen den Großen, dass sie handeln, statt zu verhandeln: Sie setzen den Klimaschutz konkret und praktisch in ihrer Lebenswelt um.

Die Module der Kampagne liefern konkrete Ideen und Aktivitäten für Kindergarten- und Grundschulkinder zu klimafreundlicher Mobilität. Sie beschäftigen sich spielerisch mit den Themen Nachhaltigkeit, Klimawandel und Mobilität sowie regionale Lebensmittel und Energiesparen. Die Kinder machen sich Gedanken zu Vor- und Nachteilen verschiedener Verkehrsmittel, erfragen als Reporter auf dem Wochenmarkt die Herkunft der Lebensmittel oder entdecken als Suppenköche die Gemüse regionaler Küche, als Energiedetektive sind sie den Stromfressern ihrer Einrichtung auf der Spur und erkunden als Verkehrsdetektive die Problemstellungen ihrer Alltagswege.

186.830 Kinder aus 13 Ländern haben im Jahr 2015 insgesamt 2.249.609 "Green Footprints", "Grüne Meilen", "Klimameilen", "Groene Voetstappen", "Miglia Verdi", "Klimaschritte" und so weiter gesammelt. Am 03.12.2015 überreichte das Klima-Bündnis die gesammelten "Grünen Meilen" an die Generalsekretärin des UN-Klimasekretariats, Christiana Figueres, und den UN Botschafter der Jugend, Ahmad Alhendawi.

Auch 2016 können wieder "Grüne Meilen" gesammelt werden, in diesem Jahr aber nur bis Oktober. Aufgrund des frühen Termins der 22. UN-Klimakonferenz in Marrakesch müssen die Meilen bereits bis zum 25.10.2016 gemeldet werden. Man kann frei entscheiden, ob man eine einzelne Aktionswoche organisiert oder den Zeitraum auf mehrere Wochen ausdehnen möchte.

"Kleine Klimaschützer unterwegs" ist eine Kampagne des Klima-Bündnisses.

Genaue Informationen finden Sie hier.

Quelle: Climate Alliance of European Cities with Indigenous Rainforest Peoples/Alianza del Clima e.V.

FerienUni Oberhavel

Bereits zum 7. Mal öffnet die FerienUni Oberhavel in 2016 ihre Türen, diese Mal in Hohen Neuendorf. Ein buntes Studienprogramm wartete auf Kinder von acht bis zwölf und Jugendliche von 13 bis 18 Jahren. In der Zeit vom 24. bis 28.10.2016 starten jeweils um 10.00 Uhr die vielfältigen Lehrveranstaltungen. Taucht ein in die Welt der Düfte, lernt, wie man mit echtem Goldschmiedewerkzeug arbeitet oder lasst Euch begeistern von elektrischen Phänomenen. Mit der Frage "Eisbären oder Kamele, was bringt der Klimawandel mit sich?" geht Malte Stoeck, Klimaschutzmanager der Stadt Hohen Neuendorf, an jeweils drei Tagen mit Euch auf eine spannende Entdeckungsreise.

Initiatoren der FerienUni Oberhavel sind die Städte Hennigsdorf, Hohen Neuendorf, Oranienburg und Velten.

Bis 03.10.2016 können Euch Eure Eltern hier für die Veranstaltungen online eintragen. Vom 08. bis 11.10.2016 können dann noch Restplätze gebucht werden.

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FerienUni

©RWK O-H-V

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Licht messen an der FerienUni.

©RWK O-H-V

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Strom messen an der FerienUni.

©RWK O-H-V



Innovationsförderpreis des Landkreises Oberhavel

Seit 2013 lobt der Landkreis Oberhavel alle zwei Jahre in Zusammenarbeit mit dem Mittelstandsverband Oberhavel e.V. den Innovationsförderpreis aus. Der Förderpreis soll Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene animieren, sich mit naturwissenschaftlichen oder technischen Fragestellungen zu beschäftigen und daraus innovative Ideen zu entwickeln, die dann in der Praxis umgesetzt werden.

Der erste Träger des Innovationsförderpreises Oberhavel war die Werner-von-Siemens-Schule in Gransee mit ihrem Wettbewerbsbeitrag "MIT erneuerbaren Energien GESTALTEN". Dabei handelt es sich um das Modell der sich energetisch selbst versorgenden "Wernis Cafeteria". Die Jury würdigt, dass die jungen Erfinder die Themen ökologisches Bauen und erneuerbare Energien ganzheitlich betrachtet und in dem Konzept sinnvoll und realistisch umgesetzt haben. Die Kombination aus Energieerzeugung, Verbrauchsreduzierung und Energiespeicherung eröffne jedem im Alltag einen bestmöglichen Umgang mit den Ressourcen, so die Jury.

2015 entschied sich die Jury gleich für zwei Wettbewerbsbeiträge. Mit dem ersten Platz wurden Erik Sonntag und Jan-Luca Dauwe, Schüler des Hedwig-Bollhagen-Gymnasiums in Velten, ausgezeichnet. Das eingereichte Projekt mit dem Titel "Experimenteller Nachweis des Einflusses der Schwerkraft auf die Diffusion und die Ermittlung einer Diffusionskonstante" überzeugte die Jury durch sein großes Innovationspotenzial. Den zweiten Platz belegten Astrid Salomon und Juliana Pehns vom Mosaik-Gymnasium in Oranienburg. Ihre Bewerbung trug den Titel "Effiziente Energiegewinnung in Tunneln". Beide Schülerinnen beschäftigen sich seit Längerem mit Fragen nachhaltiger und umweltfreundlicher Energiegewinnung. Dazu untersuchten sie anhand verschiedener Modellanlagen praxistaugliche Realisierungsmöglichkeiten in Auto- und U-Bahn-Tunneln.

Ihr habt eine tolle Idee oder arbeitet an einem zukunftsweisenden Projekt? Nähere Informationen zum Innovationsförderpreis und zum Bewerbungsverfahren findet Ihr hier.

Innovationsförderpreis
Logo Innovationsförderpreis 2015

© Landkreis Oberhavel

Der Energiesparkoffer der Stadtwerke Oranienburg

Die Stadtwerke Oranienburg sehen sich nicht nur als Energieversorger der Region. Sie haben auch erkannt, dass Energieeffizienz ein Schlüsselthema ist und die Sensibilisierung für das Thema frühzeitig verankert werden muss. Die Stadtwerke bieten in Zusammenarbeit mit dem Klimaschutzmanagement des Regionalen Wachstumskern Oranienburg – Hennigsdorf – Velten kostenlos einen Energiesparkoffer an – den ESave Ready-to-go. Dieser soll spielerisch an das Thema Energie heranführen.

Der Koffer enthält verschiedenste Geräte, mit denen der Energieverbrauch und die Lichtstärke gemessen werden können. Je nach Themenstellung können die Verbrauchsdaten eines Gebäudes gemessen und daraus Verbesserungs- und Einsparpotenziale ermittelt werden. Arbeitshefte mit konkreten Aufgaben und erläuternde Hefte für Lehrer erleichtern den Umgang mit dem Koffer. Das Klimaschutzmanagement des RWK O-H-V hilft gerne bei Fragen zur Umsetzung von Experimenten.

Das Angebot der Stadtwerke steht Schulen, Projektgruppen oder auch Vereinen in Oranienburg und seinen Ortsteilen kostenlos zur Verfügung. Geeignet ist der Energiesparkoffer für Klassen der Grundschule bis zur Sekundarstufe II.

Bei Interesse am Energiesparkoffer setzen Sie sich bitte direkt mit den Stadtwerken Oranienburg unter der Telefonnummer 03301 608-641 in Verbindung.

ESave Energiesparkoffer
ESave Koffer

© Stadtwerke Oranienburg GmbH

Besuch im Blockheizkraftwerk der Stadtwerke Oranienburg GmbH

Für uns ist es selbstverständlich, dass die Heizkörper warm sind. Doch wo kommt diese Wärme her?

Diese Frage beantwortet man am besten am Ort des Geschehens im Blockheizkraftwerk der Stadtwerke Oranienburg.

Im Blockheizkraftwerk wird Wärme umweltfreundlich durch Kraft-Wärme-Kopplung erzeugt. Denn die gemeinsame Erzeugung von Wärme und Strom in Heizkraftwerken gehört mit einem Wirkungsgrad von bis zu 90 Prozent zu den thermodynamisch wirkungsvollsten Prozessen überhaupt.

Teilnehmer: mindestens 5 Personen/höchstens 14 Personen inklusive einer Betreuungsperson.

Dauer: 45 bis 60 Minuten.

Ort der Führung: Klagenfurter Straße 41, 16515 Oranienburg.

Anmeldung bei den Stadtwerken Oranienburg unter 03301 608-641.

Besuch im Blockheizkraftwerk

© Stadtwerke Oranienburg GmbH

Besuch im Wasserwerk Sachsenhausen

Für uns ist es selbstverständlich, dass frisches Trinkwasser aus dem Wasserhahn sprudelt. Doch wo kommt dieses Wasser her?

Diese Frage beantwortet man am besten am Ort des Geschehens im Wasserwerk Sachsenhausen.

Das Ziel ist es, die Schüler altersgerecht zu informieren und sie zu einem verantwortungsbewussten Umgang mit unserem wichtigsten Lebensmittel zu sensibilisieren.

Teilnehmer: mindestens 5 Personen/höchstens 20 Personen inklusive einer Betreuungsperson.

Dauer: 45 bis 60 Minuten.

Ort der Führung: Carl-Gustav-Hempel-Straße 1, 16515 Oranienburg.

Anmeldung bei den Stadtwerken Oranienburg unter 03301 608-641.

Besuch im Wasserwerk Sachsenhausen.

© Stadtwerke Oranienburg GmbH

Das Landeszentrum für erneuerbare Energien Mecklenburg-Vorpommern in der "Energie-Kommune" Neustrelitz

Das Landeszentrum für erneuerbare Energien (Leea) ist ein Kompetenzzentrum sowie ein Erlebnis- und Bildungsstandort rund um das Thema erneuerbare Energien. Es ist ein Projekt der Stadtwerke Neustrelitz, das mit Unterstützung des Landes Mecklenburg-Vorpommern und weiterer Partner realisiert wurde.

Schülerinnen und Schüler, Kinder und Familien können in den aktuellen Wechsel‑ und Mitmachausstellungen experimentieren, stauen und mitmachen oder auf der „XXL Carrera Bahn“ kräftig in die Pedalen treten und selbst Energie erzeugen. Verstehen, Spiel und Spaß stehen hierbei im Vordergrund.

Einzigartig ist die Ausstellung „Ressourcenkammer Erde“. Dabei werden die Besucher auf eine spannende Expedition geschickt, die beim Müritz-Ötzi in der Jungsteinzeit beginnt und von den Energieträgern Sonne, Wind, Erdwärme, Wasser, Wald und Biomasse eindrucksvoll begleitet wird.

Seit dem 04.05.2016 gastiert die Wechselausstellung „Versuch‘s mal – Faszination Physik“ im Leea. An 17 interaktiven Stationen bekommen die Besucher einen Einblick in die spannende Welt der Physik. Die begehbare Seifenblase und der schiefe Stuhl, das Kugelballett, der Turm von Hanoi und der Pendeltisch sind nur einige der Ausstellungsstücke, die rätselhaft erscheinen und in der Schau entzaubert werden. Wer sich hier auf das Lernen einlässt, bekommt reichlich Spaß dazu.

Vom 01.11.2016 bis 20.04.2017 informiert die Wanderausstellung zum Ökologischen Landbau an verschiedenen Stationen über die Besonderheiten bei der Erzeugung und Verarbeitung ökologischer Produkte. Der ökologische Landbau kommt längst nicht mehr so verstaubt daher, wie man vielleicht denkt, sondern bedient sich modernster Produktionstechniken. Die Ausstellung bietet eine Fülle an Elementen, die bewegt, bedient oder befühlt werden können und die Besucher jeden Alters zum Ausprobieren, Mitmachen oder auch zum Raten anregen. Interes­sante Gestaltungselemente, Bild- und Tontechnik verbinden sich so mit elementaren Sinnes­erfahrungen. Lassen Sie sich überraschen!

Speziell für Schüler- und Kindergruppen wurde das "EnergieLab" eingerichtet. Die Kinder und Jugendlichen können in einem 120 qm großen Workshop-Raum eigene Experimente durchführen. Alle Experimente haben einen konkreten Alltagsbezug, um die Auseinandersetzung mit regenerativen Energien besonders nachvollziehbar zu machen. Erster Themenschwerpunkt im “Statt-Retter-Wind“-Workshop ist die Windenergie. Die Schüler versorgen eine fiktive Stadt mit regenerativer Energie. Sie bauen aus verschiedensten Materialien ein Windrad und entdecken die technischen Prozesse dieser Art der Energiegewinnung. Das Programm richtet sich an Schüler der 3. und 4. Klasse (Grundschulen) sowie der 7. und 8. Klasse (alle Schulformen).

Das Bildungsangebot steht übrigens allen Interessierten zur Verfügung. Für das Schülerprogramm „Stadt-Retter-Wind“ im EnergieLab sowie für den Besuch der Ausstellung von Schulklassen ist eine Anmeldung erforderlich.

Öffnungszeiten: Mi bis So: 11.00 – 17.00 Uhr, Mo und Di nach vorheriger Absprache. In den Ferien von Mecklenburg-Vorpommern ist das Leea jeden Tag geöffnet.

Landeszentrum für erneuerbare Energien Mecklenburg-Vorpommern GmbH
Am Kiefernwald 1
17235 Neustrelitz
Tel: 03981 4490-101
Fax: 03981 4490-199
E-Mail: info@leea-mv.de

            
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