Weitere Schilder warnen vor Blaualgen in Oberhavel-Gewässern
Einige Blaualgenarten bilden Gifte, so genannte Toxine (Microcystine), die beim Schlucken von Wasser aufgenommen werden und zu Erkrankungen führen können. Dabei kann es zu Beschwerden wie Übelkeit, Erbrechen, Durchfall oder Hautreizungen sowie zu allergischen Reaktionen kommen. Diese Blaualgen können besonders für Kinder gefährlich sein, wenn sie im ufernahen Wasser beim Spielen und Toben viel Wasser schlucken.
Die Ergebnisse und Beurteilungen der Untersuchungen sowie Blaualgen-Flyer zur Aufklärung werden in den Schaukästen an den Badestellen ausgehängt. An den Badestellen, wo kein Schaukasten vorhanden ist, werden Hinweisschilder aufgestellt.
Aufgrund von Wind- und Witterungsbedingungen kann sich die Situation an den Badestellen sehr schnell ändern, so dass diese von den 14-tägigen Kontrollen der Mitarbeiter des Fachbereichs Gesundheit nicht erfasst werden können. Deshalb sollte jeder Badegast selbst auf Algenansammlungen achten. Als Faustregel gilt allgemein, dass man im knietiefen Wasser die Füße noch sehen sollte. Bei dichten Algenanschwemmungen wird empfohlen, auf das Baden gänzlich zu verzichten. Die verminderte Sichttiefe erschwert dabei eventuell notwendige Rettungsmaßnahmen.
Die nächsten mikrobiologischen Badegewässerproben dieser Badesaison werden vom 29.07. bis 31.07.2013 entnommen.
Weitere Informationen sind der Anlage zu entnehmen.