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Coronavirus eindämmen


Wie können Infektionen vermieden werden?

Der wichtigste Übertragungsweg für das Coronavirus ist die Tröpfcheninfektion. Dabei werden die Coronaviren durch infizierte Menschen über Tröpfchen in die Luft abgegeben und durch nicht infizierte Menschen eingeatmet.

Deshalb ist zur Vermeidung einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus auf eine gute Husten- und Nies-Etikette und persönliche Händehygiene zu achten. Ebenfalls sollte Abstand zu Erkrankten gehalten werden. In Anbetracht der Grippewelle sind diese Maßnahmen zurzeit sowieso angezeigt.

Händehygiene
Die Hände sollten nicht nur gewaschen werden, wenn sie sichtbar schmutzig sind. Denn Krankheitserreger sind mit dem bloßen Auge nicht zu erkennen. Daher sollten Sie sich im Alltag regelmäßig die Hände waschen. Unter dem Link werden Ihnen Tipps gegeben, wie eine wirksame Händehygiene erfolgen soll um Infektionen zu vermeiden.

Husten- und Nies-Etikette
Beim Husten oder Niesen sollte möglichst kein Speichel oder Nasensekret in die Umgebung versprüht werden. Deshalb ist es aus gesundheitlicher Sicht nicht sinnvoll, sich beim Husten oder Niesen die Hand vor den Mund zu halten. So gelangen Krankheitserreger an die Hände und können über Gegenstände oder Hände an andere Personen weitergegeben werden.
Beim Husten oder Niesen sollten Sie sich wegdrehen und zu anderen Personen mindestens den Abstand von einem Meter einhalten. Am besten in ein Einwegtaschentuch niesen, das anschließend entsorgt wird. Ist kein Taschentuch zur Hand, kann auch in die Armbeuge gehustet oder geniest werden.

Abstand halten
Vermeiden Sie zu Erkrankten, aber auch bei eigenen Infektionen, enge Körperkontakte wie Küssen und Umarmen.
Es sei noch darauf hingewiesen, dass es derzeit keinen Fall gibt, bei denen sich Menschen auf einem anderen Weg, etwa über den Verzehr kontaminierter Lebensmittel oder durch importiertes Spielzeug, mit dem neuartigen Coronavirus angesteckt haben.
Die Ausführungen des Bundesinstituts für Risikobewertung zu diesem Thema können Sie unter folgendem Link nachlesen: www.bfr.bund.de/ 

Einfache Hygieneregeln tragen im Alltag dazu bei, das Ansteckungsrisiko zu verringern. Deshalb ist jede Person aufgefordert, die allgemeinen Hygieneregeln und -empfehlungen des Robert Koch-Instituts und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung zur Vorbeugung von Infektionen zu beachten. Mehr dazu: www.infektionsschutz.de/ 

Regelmäßiges Lüften
In den Herbst- und Wintermonaten, wenn Menschen sich wieder vermehrt in geschlossenen Räumen aufhalten, wird regelmäßiges und richtiges Lüften noch wichtiger für den Infektionsschutz. In geschlossenen Räumen gilt: Die Raumluft muss regelmäßig durch Frischluft ausgetauscht werden (insbesondere durch Stoßlüftung über Fenster oder durch den Betrieb raumlufttechnischer Anlagen mit hohem Außenluftanteil; bei einem aus technischen oder technologischen Gründen nicht vermeidbaren Umluftbetrieb raumlufttechnischer Anlagen sollen diese über eine geeignete Filtration zur Abscheidung luftgetragener Viren verfügen).

Maskenpflicht

Ab dem 01.10.2022 gilt bundesweit gemäß § 28b Absatz 1 Infektionsschutzgesetz und ergänzend landesweit gemäß § 1 der SARS-CoV2-Infektionsschutzverordung des Landes Brandenburg in den folgenden Bereichen eine Maskenpflicht:

Maskenpflicht in Verkehrsmitteln des öffentlichen Personenverkehrs

Fahrgäste ab einem Alter von 14 Jahren müssen im öffentlichen Personennahverkehr und Personenfernverkehr eine Atemschutzmaske (FFP2-Maske oder vergleichbar) tragen.

Fahrgäste im Alter von 6 Jahren bis einschließlich 13 Jahren müssen zumindest eine medizinische Maske (OP-Maske) tragen. Im Rahmen der Schülerbeförderung ist es für Schülerinnen und Schüler ab 14 Jahren ebenfalls ausreichend, wenn diese zumindest eine medizinische Maske (OP-Maske) tragen.

Das Kontroll-, Service- und Fahrpersonal im öffentlichen Personenfernverkehr muss zumindest eine medizinische Maske (OP-Maske) tragen, sofern tätigkeitsbedingt physische Kontakte zu anderen Personen bestehen.

Im öffentlichen Personennahverkehr muss das Kontroll- und Servicepersonal zumindest eine medizinische Maske tragen (OP-Maske), soweit tätigkeitsbedingt physische Kontakte zu anderen Personen bestehen.

Eine Maskenpflicht im Luftverkehr besteht nicht mehr.

Maskenpflicht in Einrichtungen des Gesundheits- und Sozialwesens:

In folgenden Einrichtungen gilt für alle Personen die Pflicht zum Tragen einer Atemschutzmaske (FFP2-Maske oder vergleichbar):
- Krankenhäuser
- Reha-Einrichtungen, in denen einen den Krankenhäusern vergleichbare medizinische Versorgung erfolgt
- Voll- oder teilstationäre Einrichtungen zur Betreuung und Unterbringung älterer, behinderter oder pflegebedürftiger Menschen und vergleichbare Einrichtungen

Personen, die in der ambulanten Pflege tätig sind, müssen eine Atemschutzmaske (FFP2 oder vergleichbar) tragen.

In den folgenden Einrichtungen müssen Patienten und Besucher eine Atemschutzmaske (FFP2-Maske oder vergleichbar) tragen:
- Arztpraxen, Zahnarztpraxen, psychotherapeutische Praxen
- Praxen sonstiger humanmedizinischer Heilberufe
- Einrichtungen für ambulantes Operieren
- Dialyseeinrichtungen
- Tageskliniken
- Behandlungs- oder Versorgungseinrichtungen, die mit den vorgenannten Einrichtungen vergleichbar sind
- Einrichtungen des öffentlichen Gesundheitsdienstes, in denen medizinische Untersuchungen, Präventionsmaßnahmen oder ambulante Behandlungen durchgeführt werden
- Rettungsdienste

Maskenpflicht in geschlossenen Räumen von Gemeinschaftsunterkünften

In Obdachlosenunterkünften sowie in Einrichtungen zur gemeinsamen Unterbringung von Asylbewerbern, Flüchtlingen, Spätaussiedler und vollziehbaren Ausreisepflichtigen müssen alle Besucherinnen und Besucher eine FFP2-Maske tragen.

Beschäftigte in diesen Unterkünften und Einrichtungen müssen bei körpernahen Tätigkeiten eine FFP2-Maske tragen. Im Übrigen müssen sie zumindest eine OP-Maske tragen, soweit physischer Kontakt zu anderen Personen nicht ausgeschlossen ist.

Die in den Unterkünften und Einrichtungen untergebrachten Personen müssen in den allgemein zugänglichen Bereichen zumindest eine OP-Maske tragen. Gleiches gilt beim Empfang körpernaher Dienstleistungen, sofern die Eigenart der Dienstleistung das Tragen einer Maske zulässt.

Ausnahmen von der Maskenpflicht bestehen für:

  • Kinder unter 6 Jahren
  • Gehörlose und schwerhörige Menschen, ihre Begleitperson und im Bedarfsfall Personen, die mit diesen kommunizieren
  • Personen, denen die Verwendung einer FFP2-Maske, OP-Maske oder Mund-Nasen-Bedeckung wegen einer Behinderung oder aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich oder unzumutbar ist. Dies ist vor Ort durch eine ärztliche Bescheinigung nachzuweisen
  • Personal im Personennahverkehr und in den Gemeinschaftsunterkünften, wenn die Ausbreitung übertragungsfähiger Tröpfchenpartikel durch geeignete technische Vorrichtungen mit gleicher Wirkung wie durch das Tragen einer OP-Maske verringert wird.
  • Bei medizinischen oder vergleichbaren Behandlungen besteht eine Maskenpflicht nicht, wenn die Behandlung dem Tragen einer Maske entgegensteht.

Testpflicht

Ab dem 01.10.2022 gilt bundesweit gemäß § 28b Absatz 1 Infektionsschutzgesetz und ergänzend landesweit gemäß § 2 der SARS-CoV2-Infektionsschutzverordung des Landes Brandenburg in den folgenden Bereichen eine Testpflicht.

Bundesweite Testpflicht im Gesundheits- und Sozialwesen

Folgende Einrichtungen dürfen nur von Personen betreten werden, die einen Testnachweis nach § 22a Absatz 3 IfSG vorlegen:
- Krankenhäuser
- Reha-Einrichtungen, in denen einen den Krankenhäusern vergleichbare medizinische Versorgung erfolgt
- Voll- oder teilstationäre Einrichtungen zur Betreuung und Unterbringung älterer, behinderter oder pflegebedürftiger Menschen und vergleichbare Einrichtungen

Beschäftigte in diesen Einrichtungen müssen einen Testnachweis mindestens dreimal pro Kalenderwoche vorlegen.

Vollständig geimpfte oder genesene Personen sind von der Testpflicht nicht ausgenommen.

Bei ambulanten Pflegediensten und Unternehmen, die vergleichbare Dienstleistungen wie die voll- und teilstationären Einrichtungen anbieten, gilt, dass die in der Pflege tätigen Personen ebenfalls mindestens dreimal pro Kalenderwoche einen Testnachweis vorlegen müssen.

Auch hier gilt, dass vollständig geimpfte oder genesene Personen von der Testpflicht nicht ausgenommen sind.

Bei dem erforderlichen Testnachweis muss es sich um einen Testnachweis nach § 22a Absatz 3 IfSG, also um einen zertifizierten Testnachweis handeln (d.h. Testung mit zertifizierten Test durchgeführt oder überwacht durch die betroffene Einrichtung selbst vor Ort, oder im Rahmen einer betrieblichen Testung durch geschulte Mitarbeiter, oder durch Leistungserbringer nach § 6 Absatz 1 Coronavirus-Testverordnung (z.B. Arztpraxen, Apotheken, Teststellen).

Ein Antigen-Selbsttest ist nicht ausreichen.

Ausnahme: Bei Personen, die in der ambulanten Pflege tätig sind, reicht ein Antigen-Selbsttest aus, wenn die Personen von ihrer Wohnung aus, die (ambulante) Tätigkeit antreten.

Die Testpflicht gilt nicht für die in den Einrichtungen und Unternehmen behandelten, betreuten, gepflegten und untergebrachten Personen.

Ergänzende landesweite Testpflicht für Beschäftigte in Gemeinschaftsunterkünften und weiteren Einrichtungen

Alle Beschäftigte in Einrichtungen zur gemeinsamen Unterbringung von Asylbewerbern, Flüchtlingen, Spätaussiedler und vollziehbaren Ausreisepflichtigen und in Maßregelvollzugseinrichtungen sowie anderen Abteilungen und Einrichtungen, wenn und soweit dort dauerhaft freiheitsentziehende Unterbringungen, insbesondere psychiatrische Krankenhäuser, Heime der Jugendhilfe und für Senioren müssen sich an jedem Tag, an dem sie zum Dienst eingeteilt sind, einer Testung auf das SARS-CoV-2-Virus unterziehen und das Ergebnis auf Verlangen der Einrichtungsleitung vorlegen.

Die Einrichtungen sollen die erforderlichen Testungen organisieren.

Die Testpflicht in den benannten Einrichtungen gilt nicht für vollständig geimpfte oder genesene Beschäftigte, die einen gültigen Impf- oder Genesenennachweis gemäß § 22a Absatz 1 oder Absatz 2 Infektionsschutzgesetz vorlegen.

Gaststätten, Sport, Tourismus und vergleichbare Einrichtungen

Mit der aktuellen SARS-CoV-2-Infektionsschutzverordnung gibt es derzeit im Land Brandenburg für Veranstaltungen und Versammlungen keine Einschränkungen.

Veranstaltungen und Versammlungen

Mit der aktuellen SARS-CoV-2-Infektionsschutzverordnung gibt es derzeit im Land Brandenburg für Veranstaltungen und Versammlungen keine Einschränkungen.

Einzelhandel, Großhandel und Dienstleistungen

Mit der aktuellen SARS-CoV-2-Infektionsschutzverordnung gibt es derzeit im Land Brandenburg keine Einschränkungen.

Regeln für Einreisende aus ausländischen Corona-Risikogebieten

Die Coronavirus-Einreiseverordnung des Bundes regelt bundesweit einheitlich und umfassend die Anmelde-, Test- und Nachweispflichten sowie die Absonderungspflicht für Personen, die in die Bundesrepublik Deutschland eingereist sind und sich zu einem beliebigen Zeitpunkt innerhalb der letzten zehn Tagen vor der Einreise in einem Corona-Virusvariantengebiet aufgehalten haben. Die Bundesverordnung gilt abschließend, so dass es keiner Landesverordnung mehr bedarf.

Informationen dazu sind auf der Internetseite des Bundesgesundheitsministeriums veröffentlicht worden:
Coronavirus-Einreiseverordnung

Übersicht Risikogebiete

Die Einstufung internationaler Virusvariantengebiete erfolgt durch Feststellung des Bundesgesundheitsministeriums im Einvernehmen mit dem Auswärtigen Amt und dem Bundesinnenministerium und wird durch das Robert Koch-Institut veröffentlicht: https://www.rki.de/covid-19-risikogebiete 

Hinweis: Reisende müssen bei der Einreise von Deutschland ins Ausland die dortigen Regelungen hinsichtlich Test- und Absonderungspflichten beachten.


Weitere Informationen:

Außerdem sollten Reisende die bestehenden Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes beachten. Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen ins Ausland wird derzeit gewarnt.

Informationen der Bundesregierung für Reisende und Pendler: https://www.bundesregierung.de/ 

Informationen für Reisende in verschiedenen Sprachen vom RKI: https://www.rki.de/  

Coronavirus-Infektion und häusliche Quarantäne: Merkblatt für Betroffene.





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