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Coronavirus: Aktuelle Lage in Oberhavel

Aktuelle Fallzahlen / Inzidenzwert liegt bei 77,5

Coronavirus (Symbolfoto)

Der Sieben-Tage-Inzidenzwert für den Landkreis Oberhavel liegt mit Datum von Freitag, 12.02.2021, bei 77,5. Bisher sind im Landkreis insgesamt 5.221 Menschen positiv auf das SARS CoV2-Virus getestet worden. Seit Donnerstag, 11.02.2021, wurden 38 Neuinfektionen registriert. 160 Personen sind an oder infolge einer Coronainfektion verstorben. (Quelle: Landesamt für Arbeitsschutz, Verbraucherschutz und Gesundheit Brandenburg, 12.02.2021, 00.00 Uhr). Zuletzt verstarb ein 87-jähriger Hohen Neuendorfer. Zudem erfolgte eine Nachmeldung eines 80-jährigen Hennigsdorfers aus dem November.

Ab der kommenden Woche wird der Landkreis Oberhavel wieder weitere, gemeindescharfe Zahlen veröffentlichen. „Die umfangreiche Softwareumstellung seitens der Labore, des Landkreises und des Landes Brandenburg und die damit verbundene Umstellung auf eine digitale Erfassung der Infektionsfälle ist weitgehend abgeschlossen. Im Zuge dessen erfolgte zwischen Landkreis und Land außerdem ein aufwändiger Abgleich von Einzelfällen, was mit einem sehr hohen Arbeitsaufwand verbunden war. Dies hat einige Zeit in Anspruch genommen“, erklärt Amtsarzt Christian Schulze. „Aufgrund dessen war eine Darstellung der positiven SARS CoV2-Infektionen pro Stadt und Gemeinde in den letzten Wochen leider nicht möglich. Ab dem 15.02.2021 können wir aufgeschlüsselten Gesamtinfektionszahlen wieder veröffentlichen. Weiterhin können die tagesaktuellen Neuinfektionen je Kommune dargestellt werden. Wir danken allen Bürgerinnen und Bürgern für ihre Geduld und ihr Verständnis.“

Eine Angabe der aktiven Infektionsfälle in den Kommunen wird künftig nicht mehr erfolgen können. Hintergrund sind die sehr unterschiedlichen Verläufe der Infektionen. Die Ermittlung erfolgte zuvor mittels aufwändig per Hand geführter Tabelle. Diese Erfassung wurde mit der Umstellung auf das digitale Format aufgegeben. Die aktuellen Infektionsfälle werden selbstverständlich unabhängig davon durch das Gesundheitsamt bearbeitet. In den kommenden Wochen wird zudem der Digitalisierungsprozess im Gesundheitsamt fortgesetzt, unter anderem mit der Einführung eines digitalen Symptomtagebuchs. Dadurch sollen die Mitarbeitenden bei dem aktuell sehr aufwändigen Prozess der Erfassung des Gesundheitszustandes positiv getesteter Personen entlastet werden.