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Das Schloss Oranienburg beherbergt auch das Kreismuseum.

Kreismuseum Oberhavel

Das 1926 als Heimatmuseum gegründete Kreismuseum Oberhavel ist im Südflügel des Oranienburger Schlosses untergebracht. Auf drei Etagen präsentiert das Kreismuseum seine umfangreichen Ausstellungen zur Regionalgeschichte sowie Objekte zur Kunst- und Kulturgeschichte aus sechs Jahrhunderten.

Ständige Ausstellungen des Kreismuseums

Untergeschoss
Das Museum war das erste Binnenschifffahrtsmuseum in Deutschland. Die Ausstellung zur "Geschichte der Binnenschifffahrt" veranschaulicht anhand von Schiffsmodellen, -zubehör sowie bildlichen Quellen die Entwicklung der märkischen Binnenschifffahrt und Wasserstraßen, des Schiffbaus sowie die Bedeutung der Binnenschifffahrt für den Verkehr und die Wirtschaft des Landes.

Erdgeschoss
Die Ur- und frühgeschichtliche Abteilung gibt einen Überblick über die Entwicklung der Region von der letzten Eiszeit bis zum Mittelalter. Unter der Vielzahl der ausgestellten Zeugnisse früheren Lebens sind einige überregional bedeutsame Fundstücke. So gibt es vom berühmten Oranienburger Bronzehelm im norddeutschen Raum nur fünf vergleichbare Exemplare. Auch ein bronzezeitlicher Goldarmreif ist ein prunkvolles Exponat von landesweiter Bedeutung.

Weiterhin werden hier Exponate zu den Themenkomplexen "Landwirtschaft/Handwerk" sowie "Ländliches Hauswesen" gezeigt.

Zwischengeschoss 
Zur Zeit wird auf den fast 200 m² Ausstellungsfläche im Entresol die Sonderausstellung "800 Jahre Bötzow/Oranienburg" gezeigt.

Hauptgeschoss
Diese Ausstellung ist ein Streifzug durch Kunst- und Kulturgeschichte aus sechs Jahrhunderten. Von Gotik und Renaissance bis zur Moderne werden Möbel, Plastiken, Gemälde, Grafiken sowie Kunst- und Gebrauchsgegenstände aus Fayence, Porzellan und Glas präsentiert.

Die "Brandenburg-Galerie" zeigt Grafiken der Gebrüder Merian und von Daniel Petzold. Ein Raum ist der Keramikerin Hedwig Bollhagen und dem Bildhauer Wilhelm Groß gewidmet.

Sonderausstellung: "Ein-Aus-Weit-Blick" – Werke von Uwe Tabatt

Tanzende im Wolfsgeheule, Bär und Adler in der Balz und wuchernde Großstädte auf Autoreifen

Der gebürtige Berliner Uwe Tabatt wohnt und arbeitet seit zwölf Jahren in Glienicke.

In seinen neuesten Werken gewährt Tabatt Einblicke in aktuelle regionale Themen und lässt dabei geschichtliche Hintergründe einfließen. Schlagzeilen verbunden mit bekannten Bauwerken und Persönlichkeiten setzt er hierbei in Szene.

Einen Ausblick wagt der Künstler in seinem Bilderzyklus "Wappentiere", im Fokus steht das nachbarschaftliche Verhältnis Berlin-Brandenburg, Bär und Adler sind dabei die Protagonisten.

Mit seiner Serie "Urbanismen", die sich mit dem ungebremsten Wachstum von Großstädten beschäftigt, schärft er den Weitblick für globale Probleme.

Die Ausstellung wird ergänzt und abgerundet mit Bildern und Objekten aus der 1999 entstandenen "Law & Order"-Serie, die sich inhaltlich mit Recht und Justiz auseinandersetzt und sowohl die Stärken als auch die Schwächen der Gesetzgebung aufzeigt.

In allen ausgestellten Exponaten spielen Ironie und Kritik, stets verbunden mit einem Augenzwinkern, eine große Rolle. Eben typisch Uwe Tabatt!


© Landkreis Oberhavel/Uwe Tabatt

800 Jahre Bötzow/Oranienburg

Seit dem 22.04.2016 zeigt das Kreismuseum Oberhavel in seinen Ausstellungsräumen im Schloss Oranienburg die Sonderausstellung "800 Jahre Bötzow/Oranienburg".

Das Kreismuseum Oberhavel präsentiert anlässlich des 800. Stadtjubiläums die neu konzipierte Sonderausstellung "800 Jahre Bötzow/Oranienburg". Zu sehen sind unter anderem hochkarätige, an diesem Ort noch nicht gezeigte Leihgaben. Beginnend von der urkundlichen Ersterwähnung im Jahre 1216 begibt sich der Besucher auf eine spannende Zeitreise durch die Geschichte der Stadt. Ein besonderes Augenmerk liegt auf Persönlichkeiten wie dem Kurfürsten Friedrich Wilhelm und seiner Gemahlin Louise Henriette oder dem Chemiker F. F. Runge. Historische Marksteine von der Entstehung des Burgfleckens Bötzow bis zur heutigen modernen Kreisstadt werden mit interessanten Exponaten, Bildern, Karten und Texten veranschaulicht.

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Landrat Ludger Weskamp übergibt an die Bürgermeister von Oranienburg, Kremmen und Zehdenick eine Kopie der Urkunde, in denen die Städte 2016 das erste Mal erwähnt wurden.

©Landkreis Oberhavel

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Die Leiterin des Kreismuseums, Manuela Vehma, führt Besucher durch die Ausstellung.

©Landkreis Oberhavel

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Blick in die Ausstellung im Kreismuseum.

©Landkreis Oberhavel


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Landrat Ludger Weskamp (links) beim Gang durch die Jubiläumsausstellung.

©Landkreis Oberhavel

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Zeitgleich ist das deutsch-niederländische Kunstprojekt "Oranienburg 800" im Freien am Havelufer eröffnet worden.

©Landkreis Oberhavel

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Das mit Goldbronze veredelte „Zeitfenster“ von Egidius Knops steht an der Havel und ist für Jedermann sichtbar.

©Landkreis Oberhavel



Download: Plakat zur Sonderausstellung 800 Jahre Bötzow/Oranienburg

Veranstaltungen zum 350. Todestag der Kurfürstin Louise Henriette am 17.06.2017

Da sich der Todestag der brandenburgischen Kurfürstin Louise Henriette von Oranien am 18. Juni 2017 zum 350. Mal jährte, organisierte das Kreismuseum Oberhavel eine Lesung, um die Namensstifterin Oranienburgs zu ehren. Am 17. Juni 2017 las Kerry Gräfin von Schwerin aus ihrem Buch "Otto von Schwerin: Oberpräsident und Vertrauter des Großen Kurfürsten" und berichtete über ihren berühmten Vorfahren sowie dessen Rolle am kurfürstlichen Hof. Am Tag darauf wurde dann im Anschluss an den festlich begangenen Gottesdienst eine feierliche Kranzniederlegung begangen, bei der das Kreismuseum schon im Vorfeld mit Recherchen unterstützte. Nach einer Einführungsrede lasen Schülerinnen des Louise-Henriette-Gymnasiums Texte von und über die Namensgeberin vor. Ein mehrstimmiger Lehrerchor, der das vermutlich unter der Mitwirkung Louises verfasste Kirchenlied "Jesus, meine Zuversicht" zum Besten gab, vervollständigte die Feierstunde. Darüber hinaus marschierte die Oranienburger Schützengilde auf und gab drei Salutschüsse ab.

Die vollständige Presseinformation finden Sie hier.


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Blumenkränze vor dem Denkmal der Kurfürstin

©Kreismuseum Oberhavel/Jennifer Bernard

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Denkmal der Kurfürstin Louise Henriette

©Kreismuseum Oberhavel/Jennifer Bernard

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Otto Freiherr von Schwerin

©Schmidt, Irina



Bildband "Sagenhaftes Oberhavel"

"Tolle Bilder!", hatte ein Besucher aus Holland ins Gästebuch geschrieben; "Bellissimo", einer aus Italien. "Bilder wie Gemälde, wunderschön" oder "Die Ausstellung zeigt, dass der Landkreis Oberhavel wunderschön ist. Hier gibt es noch viel Natur – möge es so bleiben. Gute Idee: Fotos und Sagen vorzustellen".

Diese und viele weitere lobende Einträge stehen im Gästebuch der Sonderausstellung „Sagenhaftes Oberhavel – Legende und Wirklichkeit“, die das Kreismuseum Oberhavel im vergangenen Jahr präsentiert hat.

Die außerordentlich gute Resonanz auf die Schau brachten Kuratorin Ulrike Rack vom Kreismuseum Oberhavel und Fotograf Frank Liebke auf die Idee, einen passenden Bildband herauszubringen. Dieser ist nun druckfrisch als querformatiges Hardcoverbuch auf dem Markt. Das 96-seitige Werk enthält eine Auswahl der schönsten Oberhavel-Sagen. Die Texte werden von meist großformatigen Fotos imposant ins rechte Licht gerückt, aufgenommen von Hobby- und professionellen Fotografen. Diese Symbiose fängt eine wahrhaft sagenumwobene Stimmung ein und zeigt Oberhavel in ungewohnter Perspektive und ganz außergewöhnlichem Licht. Wie vormals die Ausstellung ist auch der Bildband eine Entdeckungsreise durch den Landkreis, die in jeder Stadt und jeder Gemeinde Station macht.

Layout und Satz des Buches stammen von Frank Liebke. Die Redaktion lag beim Landkreis Oberhavel. Insgesamt sind 1.200 Exemplare gedruckt worden. Sie können zum Preis von 12,95 Euro in der Pressestelle der Kreisverwaltung in Oranienburg, Adolf-Dechert-Straße 1, käuflich erworben werden, aber auch in vielen Touristeninformationen im Kreisgebiet.

Bildband "Sagenhaftes Oberhavel"

© Landkreis Oberhavel

Preise

Sie haben im Schloss Oranienburg die einmalige Möglichkeit, mit einer Eintrittskarte zwei Museen zu besichtigen: das Kreismuseum und das Schlossmuseum der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten.

Eintrittspreis
6 Euro mit Führung/5 Euro ohne Führung

Schulklassen (pro Schüler)
2 Euro

Wir bieten Führungen für verschiedene Altersklassen an. Die Teilnehmerzahl ist auf 25 Schüler begrenzt.

Gruppenangebot (bis 25 Personen)
75 Euro

Wir bitten um eine vorherige Anmeldung. Ab einer Gruppenstärke von 10 Personen haben Lehrer, Reiseleiter, Busfahrer und andere Begleitpersonen freien Eintritt.

Familien-, Tages- und Jahreskarten der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten berechtigen auch zum Besuch des Kreismuseums.

Im Kreismuseum ist eine Besichtigung ohne Führung möglich. Wenn Sie eine Führung wünschen, melden Sie sich bitte vorher an.

Museumspädagogisches Angebot "Erlebnis Steinzeit"

Eine faszinierende Zeitreise in die Steinzeit bietet das Kreismuseum Oberhavel seit 15 Jahren für die Schülerinnen und Schüler des Landkreises. Im Rahmen der museumspädagogischen Veranstaltungsreihe "Erlebnis Steinzeit" lassen sich derzeit Fünftklässler aus unterschiedlichen Grundschulen Oberhavels in die früheste Epoche der Menschheitsgeschichte entführen.

Der Archäologe und Archäotechniker Eckardt Czarnowski begleitet die Schülerinnen und Schüler dabei von der Gegenwart durch die Entwicklungsgeschichte der Menschheit zurück bis zu ihren Anfängen. Er demonstriert, wie sich die Menschen in der Steinzeit aus Materialien, wie Stein, Holz oder Knochen, Werkzeuge und Gegenstände des Alltags herstellten. Beim Bohren, Schleifen, Getreidemahlen oder Flechten erleben die Mädchen und Jungen Geschichte hautnah und erahnen, wie viel Geschick und Erfahrung man früher fürs Überleben brauchte.

Kombiniert wird der außergewöhnliche Geschichtsunterricht mit dem Besuch der Ausstellung des Kreismuseums zur Ur- und Frühgeschichte. Hier sehen die jungen Forscher die originalen Zeugnisse dieser Zeit. Regelmäßig sind sie darüber erstaunt, wie perfekt und professionell die "Steinschmiede" in der Steinzeit gearbeitet haben: Eine Welt, die lange zurückliegt, wird plötzlich wieder greifbar und lebendig.

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Die Lehrmittel für den "Steinzeitunterricht"

©Landkreis Oberhavel

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Gemeinsam die Steinzeit entdecken macht Spaß

©Landkreis Oberhavel

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Schüler beim Mahlen von Getreide

©Landkreis Oberhavel


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Schülerinnen und Schüler begutachten die Materialien

©Landkreis Oberhavel


In diesem Jahr nehmen mehr als 1.400 Schülerinnen und Schüler am Unterricht der besonderen Art teil. Spannend vorgetragen und mit nachgebauten Anschauungsobjekten unterlegt wird der Geschichtsvortrag mitreißend und erlebbar gestaltet. Auf den praktischen Teil im Anschluss freuen sich die Schülerinnen und Schüler am meisten. Da wird unter anderem Schleifen geübt, es werden Feuersteine befühlt und auch mit dem Faustkeil hantiert. Annett Pölöskei aus Lehnitz fasste es im Jahr 2014 wunderbar zusammen: "Und am Ende nahm jeder Schüler nicht nur sein eigenes, selbst gefertigtes Amulett mit nach Hause, sondern auch die Erkenntnis: Steinzeit ist überall – man muss sie nur entdecken."

Das museumspädagogische Angebot ist immer in kürzester Zeit ausgebucht. Man kann sich aber als Schulklasse rechtzeitig für das kommende Jahr anmelden.

Unterwegs: Aktuelle Wanderausstellungen des Kreismuseums Oberhavel

HERE I STAND - Luther, die Reformation und die Folgen

Die Ausstellung "HERE I STAND" - Luther, die Reformation und die Folgen" ist vom 07.05. bis 31.07.2017 in der Nikolaikirche (Havelstraße 28, 16515 Oranienburg) in Oranienburg zu sehen.

Vom 01.08. bis 01.11.2017 sind die Texttafeln und Exponate in der Marienkirche in Gransee (Klosterstraße 2, 16775 Gransee) zu sehen.

Ein Chemicus namens Runge

Die Ausstellung "Ein Chemicus namens Runge" ist noch bis zum 19.07.2017 im Runge-Gymnasium in Oranienburg zu sehen und ab dem 24.07.2017 im Schloss Oranienburg, Stadtverwaltung (Havelflügel).

50. Sachsenhausen-Gedenklauf

Die Ausstellung anlässlich des 50. Sachsenhausen-Gedenklaufes ist noch bis zum 07.07.2017 Foyer der Kreisverwaltung zu sehen. Danach wird sie vom 18.09.2017 bis zum 13.10.2017 im Georg-Mendheim-Oberstufenzentrum in Oranienburg und vom 16.10.2017 bis zum 17.11.2017 im Hedwig-Bollhagen-Gymnasium in Velten präsentiert. Weitere Termine werden hier bekannt gegeben.

Direkt für Sie da

Kreismuseum Oberhavel
Manuela Vehma
Leiterin
Schlossplatz 1
16515 Oranienburg

Telefon: 03301 601 56-88
Fax: 03301 601 56-98
E-Mail: Kreismuseum@oberhavel.de
Kontaktformular

Öffnungszeiten

April bis Oktober:
Dienstag bis Sonntag
10.00 – 18.00 Uhr
November bis März:
Dienstag bis Freitag
10.00 – 16.00 Uhr
Samstag und Sonntag
10.00 – 17.00 Uhr

Letzter Einlass:
30 Minuten vor Schließung

IHR WEG ZU UNS

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