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Der Landkreis stellt verschiedenste Geoinformationen zur Verfügung.

Fachportal Demografie

Das Fachportal Demografie ist Teil des Gesamtvorhabens zur Teilnahme an der GDI-Berlin/Brandenburg und dient zur Erfüllung der gesetzlichen Verpflichtungen aus INSPIRE. Wesentlicher Ansatz des Fachportals ist die (geo-)indikatorengestützte Sozialraumanalyse, die es ermöglicht, in differenzierter und kleinräumiger Form Lebensräume und Lebenssituationen der Bevölkerung einer Region wirklichkeitsnah zu erfassen, zu analysieren und darzustellen.
Im Metadateninformationssystem des Landkreises werden unter anderem Links zu den Geowebdiensten zur Verfügung gestellt. Die aus EFRE-Mitteln geförderten Geowebdienste können unter den Stichpunkten "Demografie, Bildung, Soziales, Jugend" im Metadateninformationssystem gefunden werden.

Demografischer Wandel

Die Prognosen der Bevölkerungsentwicklung zeichnen für Deutschland – als Gesamtraum betrachtet – ein  wenig  spektakuläres  Bild,  das  dem  vieler  anderer  Industrieländer  ähnelt.  Deutschland  wird demnach  weniger  Einwohner  haben,  älter  und  vor  allem  in  den  Ballungszentren  internationaler. Verlässt  man  diese  globale  Betrachtungsebene  und  regionalisiert  die  sich  abzeichnenden Entwicklungen, dann gewinnt der demografische Wandel sehr schnell an Brisanz, gar an Dramatik und Gegensätzlichkeit.  Über  Deutschland hinweg zeigt sich ein „bunter“ Flickenteppich an Wachstums- und  Schrumpfungsräumen.

Von  daher  darf  die  Herausforderung  und  Bewältigung  des  demografischen  Wandels  gerade  in peripheren  Regionen  nicht  isoliert  betrachtet  und  angegangen  werden,  sondern  muss  im Gesamtzusammenhang  der  raumordnungspolitischen  Diskussion  um  die  Begrenzung  von  räumlichen Disparitäten  gesehen  werden.  Der  demografische  Wandel  ist  einer  von  mehreren  Einfluss-  und Bestimmungsfaktoren  für  die  (fehlende beziehungsweise zukünftige)  Entwicklungsdynamik  einer  Region.

(Quelle: Demografischer Wandel und Daseinsvorsorge in dünn  besiedelten peripheren Räumen - Stellungnahme des Beirates für Raumordnung)

Sozialraumanalyse


Zentrales Anliegen  der Sozialraumanalyse ist es, in differenzierter und kleinräumiger Form Wissen und Informationen bezüglich der Lebenssituation, der Handlungspotentiale, der Sozialisationsbedürfnisse und der Defizitlagen von Kindern und Jugendlichen sowie ihren Familien zu erlangen. Die Sozialraumanalyse stellt ein umfassendes, integriertes, aktuelles soziales Planungsinstrument dar. Im Einzelnen geht es um:
  • die landkreisspezifische Darstellung kleinräumiger Strukturen, Probleme und Entwicklungsvorhaben
  • die Klärung geeigneter Sozialraumzuschnitte
  • die Darstellung von sozialer Ungleichheit und Unterversorgungslagen im Querschnitt und Zeitverlauf
  • die Ermittlung besonderer Bedarfsgruppen und vorrangiger Räume, denen in Zeiten knapper Finanzierung in erster Linie Unterstützung zukommen soll und
  • die Ermittlung von Ressourcen und Potentialen nachbarschaftlicher Hilfen, sozialer Netzwerke und bürgerschaftlichen Engagements.

Kommunale Daseinsvorsorge

Die kommunale Daseinsvorsorge ist verfassungsrechtlich im Sozialstaatsprinzip nach Artikel 20, Absatz 1 des Grundgestzes verankert und wird in den Gemeindeordnungen der Bundesländer konkretisiert. Die Kommune hat in den Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit die für ihre Einwohner erforderlichen sozialen, kulturellen und wirtschaftlichen öffentlichen Einrichtungen bereit zu stellen. Der Begriff “Daseinsvorsorge” beinhaltet die Schaffung, Sicherung und Entwicklung (notwendiger) sozialer Lebensbedingungen der Bürger. Aus dem Zusammenhang von Daseinsvorsorge und Sozialstaatsprinzip folgt, dass Daseinsvorsorge die Umsetzung des Verfassungsauftrages zur staatlichen Fürsorge ist, die sich nicht in der Sicherung des Existenzminimums erschöpft. Die Daseinsvorsorge hat somit eine mikro- und eine makrosoziale Komponente.

(Quelle: Auf dem Weg zu einer neuen kommunalen Daseinsvorsorge - Thomas Fuchs)

Bereitstellung von Komponenten der EFRE-Förderung

Die mit EFRE-Mitteln geförderten softwaretechnischen Entwicklungen werden den öffentlichen Verwaltungen im Land Brandenburg kostenfrei zur Nachnutzung zur Verfügung gestellt. Hierzu wenden Sie sich bitte an den nachfolgend benannten Systemhersteller.

Geoware GmbH, 17034 Neubrandenburg, Ihlenfelder Vorstadt, Warliner Straße 5, Fon: 0395/ 4520-313, Fax: 0395/ 4520-363

Weblinks

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