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Ringofen im Ziegeleipark Mildenberg
© Ziegeleipark Mildenberg 

Schlösser

Der Landkreis Oberhavel wird geprägt durch eine Vielzahl an Schlössern und Herrenhäusern, die als Schlösser bezeichnet werden. Teilweise können diese besichtigt werden und sind für die Öffentlichkeit zugänglich - sei es ganzjährig oder zu ausgewählten Terminen.

Schloss Oranienburg

Schloss Oranienburg

© Finish Werbeagentur

Das Schloss Oranienburg wurde von 1651 bis 1655 während der Regierungszeit des brandenburgischen Kurfürstenpaares Friedrich Wilhelm und seiner Frau Louise Henriette von Oranien durch den Baumeister Johann Gregor Memhardt erbaut und ist das älteste Barockschloss der Mark Brandenburg. Memhardt wurde ebenfalls damit beauftragt, den Lustgarten zu planen und auszuführen.

In den Jahren 1689 bis 1704 wurden sowohl das Schloss als auch der Lustgarten erweitert und aufwändig ausgestaltet. 1802 wurde das Schloss unter König Friedrich Wilhelm III. an den Apotheker Dr. Hempel verkauft. Dieser richtete eine Baumwollweberei ein, deren Fabrikation jedoch aufgrund des Krieges gegen Frankreich 1814 zum Erliegen kam. Brände in den Jahren 1833 und 1842 zerstörten große Teile des Schlosses. König Friedrich Wilhelm IV. veranlasste die Instandsetzung und den Umbau des Schlosses, was zwischen 1858 und 1860 geschah. Darauffolgend befand sich bis 1925 ein Lehrerseminar in dem Bau. Während des Dritten Reiches bis 1938 beheimatete das Schloss eine Kaserne der SS sowie anschließend eine Polizeischule. Nach erheblichen Schäden durch Bombenangriffe während des Zweiten Weltkrieges wurde das Schloss bis 1954 äußerlich wiederhergestellt. Bis 1990 diente es der Kasernierten Volkspolizei, beziehungsweise den Grenztruppen der DDR.

1997 wurde das Schloss der Stadtverwaltung Oranienburg übertragen und seit Beendigung der umfangreichen Sanierungsarbeiten 1999 befinden sich auch das Schlossmuseum Oranienburg sowie das Kreismuseum Oberhavel im Gebäude. Im Schlossmuseum Oranienburg zeigt die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten berühmte Kunstwerke des 17. Jahrhunderts, eine sehenswerte Porzellankammer sowie eine einzigartige Silberkammer. Im Kreismuseum Oberhavel wird eine umfangreiche Ausstellung zur Regional- und Kulturgeschichte des Landkreises gezeigt.

Schloss Meseberg

Das Gästehaus der Bundesregierung: Schloss Meseberg

Gäste aus aller Welt empfangen, in Abstand von der Hauptstadt in Klausur gehen, um die Regierungspolitik in persönlicher Atmosphäre zu besprechen – hierzu bietet das Gästehaus der Bundesregierung "Schloss Meseberg" nur 60 Kilometer nördlich von Berlin in Oberhavel die besten Voraussetzungen.

Seit 2007 nutzt die Bundesregierung das Schloss in dem kleinen Ort Meseberg (ein Ortsteil der Stadt Gransee) mit 150 Einwohnern am idyllischen Huwenowsee gelegen als Gästehaus. Im Erdgeschoss gibt es zwölf unterschiedlich große Repräsentationsräume, so beispielsweise die Bibliothek, das Kaminzimmer und das berühmte Prinz-Heinrich-Zimmer. In der barocken Parkanlage lädt ein Gartenpavillon zum Verweilen ein, "Maison de Plaisir".

Nachdem das alte Herrenhaus in Meseberg im März 1721 abgebrannt war, ließ Graf Hermann von Wartensleben ab 1736 das heutige Schloss errichten. Zehn Jahre nach dem Tod Wartenslebens wurde das Anwesen 1774 zusammen mit einem weiteren Güterkomplex von dem in Rheinsberg residierenden Prinzen Heinrich von Preußen erworben und im Jahr darauf seinem Günstling Christian Ludwig von Kaphengst (1740–1800) zum Geschenk gemacht. Zu den späteren Eigentümern gehörte der Herausgeber der Vossischen Zeitung, Carl Robert Lessing. Die Familie Lessing lieferte auch die Vorlage für Theodor Fontanes Roman Effi Briest.

1945 wurde das Anwesen entschädigungslos enteignet. Die von der Roten Armee geplante Sprengung des Schlosses konnte durch den Bürgermeister Franz Rhode verhindert werden. In den folgenden Jahrzehnten waren im Schloss ein Lebensmittelgeschäft, ein Kindergarten, das Gemeindebüro und andere Einrichtungen untergebracht. Nach der deutschen Wiedervereinigung verfiel Schloss Meseberg – das nicht an die Eigentümer zurückgegeben wurde –, bis die Münchner Messerschmitt Stiftung das baufällige Anwesen 1995 ohne konkretes Nutzungskonzept erwarb und aufwändig restaurierte. Sie hat der Bundesregierung Schloss Meseberg schließlich zur Nutzung als Gästehaus überlassen, zunächst für 20 Jahre zum symbolischen Mietpreis von einem Euro.

Seit der Restaurierung des Schlosses Meseberg werden die anliegenden Gebäude als Hotel und Restaurant genutzt. Der Schlosswirt Meseberg ist ein familiengeführtes Hotel und befindet sich in der ehemaligen Stellmacherei und Brennerei von Schloss Meseberg am Ufer des Huwenowsees.

Öffentlich zugängliche Gebäude

Bitte klicken Sie auf die Bilder, um weitere Informationen zu den Schlössern zu erhalten.

Havelschloss Zehdenick

Havelschloss Zehdenick
© Bärbel Weise 

Herrenhaus Tornow

Schloss Tornow

Schloss und Gut Liebenberg

Schloss und Gut Liebenberg
© Volker Döring 

Schloss Sommerswalde

Schloss Sommerswalde
© Tharpaland IRC e.V. 

 Haus Dahmshöhe
Schloss Dahmshöhe

Schloss Schwante

Schloss Schwante
© Bernd Schönberger 

Gutshaus Groß-Ziethen

Schloss Ziethen
© Volker Döring 

Festes Haus Badingen

Schloss Badingen
© Bärbel Weise 

 

 

 

Nicht öffentlich zugängliche Gebäude

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Schloss Dannenwalde

Schloss Dannenwalde
© Volker Döring 

 

Schloss Fürstenberg

Schloss Fürstenberg
© Stephanie Fedders 

Schloss Hoppenrade
Schloss Hoppenrade

Schloss Löwenberg
Schloss Löwenberg
© Löwenberger Land 

Herrenhaus Rauschendorf
Herrenhaus Rauschendorf

Lustschloss Friedrichsthal
Lustschloss Friedrichsthal
© mik_cz-Fotolia.com 

 

 

            
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